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Claudia Hillenbrand

Die 111 schönsten Weinbergshäuschen in Rheinhessen

Wo gibt’s die meisten und vielfältigsten Weinbergshäuschen? In Rheinhessen!

Das sind einerseits die berühmten Trulli, die es in keiner anderen Weinbauregion gibt. Oder die Erdhügelhäuschen, die es selbst in Rheinhessen nur in Uelversheim auftauchen.

Als die Autorin Claudia Hillenbrand vor ihrem ersten Trullo stand, war es jedenfalls Liebe auf den ersten Blick. Und sie begann alle rheinhessischen Weinbergshäuschen zu besuchen und ihre Geschichte/n zu erforschen. Dabei stieß sie auch auf die Aussage eines Erbauers, der sich wünschte, dass sein Weinbergshäuschen „zur Erquickung der Seele“ dienen möge.

Und das tun sie wahrlich: Egal, wie karg oder wie prächtig, ob älter als 250 Jahre oder nur wenige Jahre alt – jedes von ihnen ist ein einzigartiger Schatz!

Die 111 schönsten Weinbergshäuschen in Rheinhessen – mit knapp 300 Fotos und mit Koordinaten und GPS-Daten zu jedem Häuschen.

 

Claudia Hillenbrand: Die 111 schönsten Weinbergshäuschen in Rheinhessen

ISBN 978-3-945782-77-4, 256 S., Broschur, 18 €

Michael Bermeitinger: Mainzer Stadtspaziergänge. Bd. V: Die Neustadt

Michael Bermeitinger: Mainzer Stadtspaziergänge. Bd. V: Die Neustadt

In welcher Mainzer Straße konnte ein Hoftor schon mal im ersten Stock liegen? Welchem Gewerbe verdankte sich das Sprichwort „Hier siehts ja aus wie beim Jaggela?“ In welcher Straße gabs die meisten Schulen? Wo lag das erste richtige Stadion von Mainz 05?

Seit September 2018 erscheint in der Allgemeinen Zeitung Mainz die Serie „Stadtspaziergang“ von Michael Bermeitinger: Jede Woche wird eine andere Straße mit ihrer Geschichte und ihren Geschichten vorgestellt.

Nach den ersten vier Bänden der Mainzer Stadtspaziergänge: Bd. I vom Rhein zum Kästrich, Bd. II: Von der Großen Bleiche bis St. Stephan, Bd. III: Vom Münsterplatz zur Oberstadt und zurück und Bd. IV: Bleichen-Viertel, Kaiserstraße und der Zollhafen liegt jetzt der fünfte Band vor.

Michael Bermeitinger kam in den 1970er-Jahren nach Mainz und hat seine Stadt lieben gelernt, dabei aber den kritischen Blick auf sie nicht verloren. Inzwischen hat er eine umfangreiche Sammlung alter Fotos, Ansichtskarten, mit Werbung und Mainz-Literatur aufgebaut – die Grundlage für seine Kennerschaft.

„Die Straßennamen einer Stadt ergeben ein Geschichtsbuch, legen sie doch Zeugnis ab von Orten, Personen und Begebenheiten vergangener Jahrhunderte, erzählen auch von den Zeiten der Namensgebung selbst. Umbenennungen hinterlassen da oft Schäden im Gedächtnis der Stadt, historische Gedächtnislücken sozusagen, und manch vertrauter Ort verliert dabei auch ein Stück seiner Identität.“ (Michael Bermeitinger)

Der Autor:

Michael Bermeitinger wurde 1960 in Lörrach/Baden geboren, wuchs in Bonn auf und lebt seit 1974 in Mainz. Seit 1988 Redakteur der Allgemeinen Zeitung, ist er ab 2012 in der Lokalredaktion Mainz tätig, für die Bermeitinger unter anderem über die jüngere Geschichte der Stadt Mainz schreibt. Themen sind hierbei nicht die großen historischen Linien, sondern der Alltag der Menschen, die städtebauliche, architektonische und verkehrliche Entwicklung der Stadt. Im Magazin „Unsere Geschichte“ der VRM beleuchtete er in einzelnen Ausgaben unter anderem die 1930er, 1950er, 1960er und 1970er Jahre in Mainz.

Die Idee zu den Stadtspaziergängen ist über Jahre gewachsen. Der Gedanke dabei war, dass Geschichte und Geschichten nicht immer nur ereignisbezogen zu Jahrestagen erzählt werden sollten, sondern aus der Perspektive des Alltags und der Stadtviertel. Was lag also näher, als Straße für Straße durch die Stadt zu spazieren und von all den großen und kleinen Ereignisse zu erzählen, von den besten Zeiten wie auch den dunklen Jahren. Mainz kann so schön sein, aber es hat auch Ecken, die wie eine einzige Narbe wirken. Zu verstehen, warum das so ist – dabei sollen die Stadtspaziergänge helfen, die seit September 2018 mit kurzen Unterbrechungen immer montags in der AZ erscheinen.

Michael Bermeitinger: Mainzer Stadtspaziergänge. Bd. V: Die Neustadt, ISBN 978-3-945782-76-7, 144 S., 250 Abb., Broschur, 17,95 €

Claudia Platz:
Das Leben ist nicht selbstverständlich. Erst recht nicht bei Krebs

Das Leben ist nicht selbstverständlich.

Diese einfache Tatsache nimmt man nur dann zur Kenntnis, wenn das Leben infrage gestellt wird. Bei Claudia Platz war es der Krebs, der sie daran erinnerte. In ihrem Buch erzählt sie – dank ihrer genauen Aufzeichnungen – unmittelbar und aus größter Nähe, wie diese Diagnose, die Untersuchungen, die Therapie sie sowohl verzweifeln, aber immer wieder auch hoffen ließen.

„Claudia Platz hat ein Buch geschrieben, das nicht nur für Krebs-Patient*innen und deren Umfeld interessant und hilfreich ist. Sondern das mit großer Offenheit das Auf und Ab in einer existenziellen Krise schildert. Mutig, ehrlich und anschaulich erzählt sie, wie sie und ihre Familie damit umgingen, als das Leben für sie alle nicht mehr selbstverständlich war.“ (Angelika Schulz-Parthu, Leinpfad Verlag)

Die Autorin

Claudia Platz, geboren in Ludwigshafen/Rhein, aufgewachsen in Mainz und in der Pfalz machte nach dem Abitur zunächst eine Ausbildung zur MTA, der sich ein Studium der Anthropologie, Ethnologie und Philosophie anschloss. Seit 2001 ist sie freie Autorin und schreibt Krimis mit regionalem Bezug. Ihr historischer Roman „Die falschen Caesaren“ setzt sich mit dem römischen Erbe von Mainz auseinander. In „Das Blut von Magenza“ thematisiert sie die Auswirkungen des ersten Kreuzzuges auf die jüdischen SchUM-Städte Speyer, Worm s und Mainz. Sie hat eine Vielzahl von Kurzgeschichten in verschiedenen Anthologien veröffentlicht. Claudia Platz ist eines der Gründungsmitglieder der Autorengruppe „Mörderisches Rheinhessen“, die von 2008 bis 2017 regelmäßig ein Krimifestival an verschiedenen Orten in Rheinhessen veranstaltete. – 2015 gewann sie den 3. Preis des Beirats der Stiftung „Kultur im Landkreis“ Mainz-Bingen mit ihrer Geschichte „Zeit zu rasten“.

Sie ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in der Nähe von Mainz.

Claudia Platz: Das Leben ist nicht selbstverständlich. Erst recht nicht bei Krebs, 232 Seiten, Broschur, 12 €, ISBN 978-3-945782-74-3