Meenzer Weihnacht

 

Rudi Henkel

Wenn der Mainzer Fastnachter Rudi Henkel ein Weihnachtsbuch schreibt, dann kann es schon passieren, dass Weihnachten und die Fastnacht in manchen Texten eine unerwartet enge Verbindung eingehen. Zum Beispiel dann, wenn arme Leute aus der Not eine Tugend machen und ihren mickrigen Weihnachtsbaum statt mit Kugeln mit Fastnachtsorden und Plakettchen schmücken. Oder wenn der Chor der Engel im Himmel unter der Stabführung eines Hofsängers probt – ja, was wohl? richtig: – „So ein Tag, so wunderschön wie heute“.
Die Hauptrolle in allen Texten aber spielt Mainz: Einerlei, ob Rudi Henkel die wahre Geschichte der drei Weisen erzählt oder von einem Ehepaar auf Mallorca, das am Heiligabend plötzlich große Sehnsucht nach Mainz bekommt.
Rudi Henkel schreibt temporeich und mit viel Witz, vergisst dabei aber auch nicht die leiseren, die besinnlicheren Töne: Meenzer Weihnacht – Weihnacht mit Herz und Humor!

 

„Es war wie im Himmel, nur halt ebe in Meenz“

 

Rudi Henkel: Meenzer Weihnacht, ISBN 3-937782-53-2, 80 Seiten, Hardcover

Preis: € 9.90

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Rheinhessisches Mundart-Lexikon. Rheinhessisch-Deutsch, Deutsch-Rheinhessisch

Hartmut Keil

Wissen Sie, was ein Äschegrädzje ist? Oder eine Baddschkabb, ein Ebbededzje, Deedz, Dollbohrer, eine Dunsel, ein Fuggemacher, Griewehals, Heggebankert, Hoschbes, Huschde-Gudzje, Huwwel, Kabbes, Kadzuff, Monder, Olwer, Piffsche, Schwolleschee, Zwoggel … Oder wie man sich fühlt, wenn man dormelisch oder figgerisch ist?
Natürlich ist das Rheinhessische Mundart-Lexikon einerseits eine Übersetzungshilfe für alle Neu-Rheinhessen, aber es ist auch ein wichtiges Nachschlagewerk für alle Rhoihesse: Denn die rheinhessische Mundart so mannigfaltig und von Ort zu Ort so verschieden ist, dass selbst waschechte Rheinhessen in diesem Lexikon noch unbekannte Wendungen finden können.
Und wer nicht aufpasst, hat sich blitzschnell festgelesen, denn Hartmut Keil ist mit seinem Rheinhessischen Mundart-Lexikon (mit den Abteilungen Rheinhessisch – Deutsch und Deutsch – Rheinhessisch!) ein sehr unterhaltsames Buch gelungen, in dem man auch einiges über die (Kultur-) Geschichte Rheinhessens erfährt. Ganz besonders viel kann man aber über die Mentalität und das Wesen derjenigen Menschen lernen, die Rhoihessisch sprechen oder besser: babbele.

ISBN 978-3-937782-83-6, 214 Seiten, Hardcover, 19,90 € (2009)

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Pressestimmen: „Selbst wer mit “Rhoihessisch” als erster Fremdsprache aufgewachsen ist und glaubt, Land, Leute und jeden Laberhannes zu kennen, wird mit Spaß in diesem Buch blättern.“ (Eva Fauth, AZ am 18. August 2009) „Das Wörterbuch reizt förmlich zum fröhlichen Frage-Antwort-Spiel und es hat alles, was ein gutes Buch braucht, mit seinem Erlebnis- und Lachfaktor.“ (Bardo Faust, Mainzer Rhein-Zeitung am 9. Juli 2007) „Denn Keils neues Buch ist kein “normales” Lexikon. Es ist sogar richtig unterhaltsam.“ (Claudia Wössner, AZ am 25. Juni 2009) Der Autor: Hartmut Keil, Jg. 1951, ist gebürtiger Wormser und ein großer Freund der rheinhessischen Mundart, in der er schon mehrere Bücher (Nacherzählungen von Märchen, Sagen usw.) veröffentlicht hat.

Preis: € 19.90

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Wie en Spatz in de Kniddele

Ulrike Neradt

Ulrike Neradts wunderbares erstes Mundart-Buch ist wieder lieferbar!

Sie erzählt darin sehr persönlich von früher: Wie sie als Winzertochter schon als Kind bei der Weinlese geholfen hat und welche Bräuche es damals noch gab, wie in ihrer Familie der Nikolaus-Abend gefeiert wurde, von Erlebnissen und Begegnungen in ihrer Zeit als Deutsche Weinkönigin oder wie sie endlich zum Singen kam. Sie lässt vor unseren Augen das Bild einer intakten Dorfgemeinschaft und einer behüteten Kindheit und Jugend in der Aufbruchstimmung der 50er Jahre und des beginnenden Wirtschaftswunders entstehen. Und: Ihre Fans lernen Ulrike Neradt dabei von einer ganz neuen, privaten Seite kennen.
In ihren warmherzigen und pointierten Geschichten und Gedichten schimmern immer wieder ihre Liebe zum Rheingau, zur Rheingauer Mundart und ihr glückliches Lebensgefühl durch – kein Wunder, dass sie sich „wie en Spatz in de Kniddele“ fühlt, nämlich sauwohl!

ISBN 978-3-937782-06-0, 2. Auflage 2016

Preis: € 9.90

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Weihnachte kimmt immer so schnell

VERGRIFFEN

Ulrike Neradt
4. Aufl. 2018

„Un doch: Das ganze Drumherum an Weihnachten gefällt mir trotz all der Hektik aach heut immer widder: Weihnachtsbäumcher, Christsterne, Glühwei uffem Weihnachtsmarkt, Plätzjerduft, glitzernde Lichterketten un, un, un.“

Ulrike Neradt ist bekennender Weihnachts-Fan. In ihrem persönlichen Weihnachtsbuch erzählt sie von Nikolausabenden früher, von wunderbaren Geschenken, von Weihnachtsreisen und richtigem Winterwetter, von kleinen Wundern und unerhörten Begebenheiten. Ihre knapp 30 Weihnachtsgeschichten verzaubern uns mit purer Weihnachtsstimmung, sodass auch wir dann nur noch bedauernd seufzen:

„Weihnachte kimmt immer so schnell!“

ISBN 978-3-942291-13-2, 96 Seiten, Hardcover, 3. Auflage (2015)

 

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Die Autorin: Ulrike Neradt stammt aus Martinsthal; auch sie lebt heute noch dort. 1972 wurde sie zur Deutschen Weinkönigin gewählt. Nach einer Gesangsausbildung startete sie eine Karriere als Kabarettistin und Sängerin. Von 1994 bis 2007 moderierte sie zusammen mit Johann Lafer die SWR-Sendung „Der fröhliche Weinberg“. Im Leinpfad Verlag sind von ihr erschienen: Wie en Spatz in de Kniddele (2004, vergriffen) CD: Wie en Spatz in de Kniddele (2005) Wo is die eebsch Seit? (2005) Kinner, wie die Zeit vergeht! (2008) Die Sehnsuchts-Küche. Unsere Lieblingsrezepte, zusammen mit Hildegard Bachmann (2009)

Preis: € 9.90

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Es zwodde Babbelbuch

Volker Gallé (Hg.)

Alle zwei Jahre findet in Alzey der Rheinhessische Mundart-Wettbewerb statt. Und alle zwei Jahre werden dort erste, zweite, dritte und netterweise auch vierte PreisträgerInnen ausgezeichnet. Die Siegertexte der Jahre 2005, 2007, 2009 veröffentlichen wir in „Es zwodde Babbelbuch“: 43 Texte von 30 AutorInnen aus ganz Rheinhessen. Thematisch handeln die Texte von Erinnerungen an Kindheit und Jugend, Alltagsbegebenheiten und -beobachtungen bis hin zu Kommentaren zur Zeitgeschichte. Formal sind es Prosatexte, szenische Texte sowie Gereimtes – vom Gedicht übers Lied bis hin zum Rap. Und von der Tendenz her sind die Texte witzig, heiter, besinnlich bis nachdenklich, manche auch satirisch.

ISBN 978-3-942291-02-6, Hardcover, 144 Seiten (2010)

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Mit Texten von: Ute Alberti (Bechtolsheim), Inge Balasus (Alzey), Eberhard Beck (Alzey), Horst Best (Alzey), Monika Böss (Mörsfeld), Doris Dechent (Saulheim), Heinz-Willi Dechent (Saulheim), (Horst-Gerhard Dehmel (Guntersblum), Johann Friedrich Dexheimer (Oberwiesen), Karl-Wilhelm Fürsicht (Hahnheim), Diana Heimann (Siefersheim), Dirk Horn (Hofheim), Rosemarie John-Hain (Nieder-Olm), Uwe Jung (Wörrstadt), Heide Kissel (Guntersblum), Thomas Klein (Heidesheim), Horst Kunzer (Gimbsheim), Bernd Lautenbach (Bad Kreuznach), Alfons Molitor (Gau-Algesheim), Ingrid Mollnar (Worms), Maritta Reinhardt (Wonsheim), Anne-Ria Riga (Mainz), Manuela Rimbach-Sator (Oppenheim), Gerhild Schinabeck-Lohnes (Laubenheim), Markus Schmittel (Hamm), Norbert Schneider (Rehborn), Rudolf Schönig (Nackenheim), Hans Walter Spille (Worms), Fritz Stock (Nieder-Wiesen), Michael Zuber (Worms).

Preis: € 12.90

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Doppelt gemoppelt un onnern Geschichte

Hildegard Bachmann

Also Sache erlebt merr im Bus. Ich war emol debei, do ging on de Uni die Busdier uff, un es kam so e groß, so e selbstbewusst Fraa mit ihrm Monn erinn, geht uff en kloone Bub zu, der en Sitzplatz ergattert hatt, un säät im barsche Ton: „Steh auf, ich bin behindert.“

Der Bub, gonz cool: „Ich aach.“

No, do war die Fraa abber sprachlos, koon Ton hot se mehr rauskrieht.”

Auch in ihrem neunten Mundartbuch punktet Hildegard Bachmann wieder mit ihrer unnachahmlichen Mischung aus Selbstironie, skurrilen, geradezu unglaublichen Alltagsgeschichten – selbst erlebt oder selbst gehört – und mit zu Herzen gehenden Erinnerungen.

Was macht man zum Beispiel, wenn man Höhenangst hat, aber trotzdem den Domsgickel auf dem Mainzer Dom sehen will („Die Oma unnerm Domsgickel“)? Kann man sich vorstellen, dass Elvis Presley jemals in einem Kasteler Schneideratelier saß („Setz dich, Bub, ich hol derr e Cola”)? Oder dass man eine Freundin nach 50 Jahren wieder findet?

Man weiß kaum, was einem mehr mitreißt und berührt, Hildegard Bachmanns Alltagskomik („Koloskopie”) oder ihre gefühlvollen Erzählungen, mit denen sie zum Beispiel dem Mombacher Rochuskrankenhaus ein Denkmal setzt.

ISBN 978-3-945782-18-7, 88 Seiten, Hardcover, (2016)

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Die Mainzerin Hildegard Bachmann ist durch ihre Auftritte bei der Mainzer Fastnachtssendung “Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht” weit über Mainz hinaus bekannt. Aber sie ist mit ihren inzwischen neun Mundart-Büchern auch die rheinhessische Mundart-Queen.

Preis: € 10.00

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Die schepp Madonna un onnern Weihnachtsgeschiche

Hildegard Bachmann

Wie fühlt man sich, wenn man als Kind die Weihnachtsgeschenke schon vor der Bescherung findet? Und was macht man, wenn man statt einem Schlitten auf einmal fünf geschenkt bekommt?!? Wie sieht ein wirklich ganz besonderes Geschenk aus? Und was haben die Landfrauen einmal in einer Krippenausstellung erleben müssen?

In ihren Weihnachtsgeschichten erzählt Hildegard Bachmann vom Zauber der Weihnacht früher und heute: von Kindheitserinnerungen, kleinen Wundern und unerhörten Begebenheiten. Sie zaubert damit Weihnachtsstimmung mit Herz und Humor: Nachdenklich, besinnlich und voll Bachmannschem Witz.

ISBN 978-3-942291-43-9, Hardcover, 72 S., 9,90 €

Preis: € 9.90

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Die Allerscheenst un onnern Geschichte

Hildegard Bachmann

Hildegard Bachmann ist in der Mainzer Fastnacht eine der ganz Großen – eine echte Quotenqueen! Hier erzählt sie, wie sich das Thema ‚Fastnacht’ durch ihr ganzes Leben zieht: Angefangen von den Schnorrer-Liedern, mit denen sie als Kind durch Drais gezogen ist. Über ihre Hommage für Otto Dürr, die Fraa Babbisch, bis hin zu ihrer Klage über’s Publikum (in „Die Krebbele warns“). Geliebt wird sie einmal wegen ihrer unnachahmlichen Selbstironie, mit der sie zum Beispiel über sich und ihre Walküren-Figur schreibt („Die Allerscheenst“). Weiterhin wegen ihrer skurrilen Geschichten: Was macht man, wenn man in der S-Bahn mal ganz dringend muss? Weiterlesen in „Die Plastikdutt“! Nicht zu vergessen die Bachmannsche Alltagskomik, mit der sie von Weisheitszähnen, die gezogen werden müssen, und Wohnungsschlüsseln, die sie nachts in gleich drei Mülltonnen sucht, erzählt.

ISBN 978-3-942291-38-5, 96 Seiten, Hardcover, 10,00 €

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Die Autorin: Hildegard Bachmann wurde 1948 in Wiesbaden geboren, zog aber schon als Kind nach Mainz-Drais, wo sie immer noch lebt. Seit Anfang der 90er Jahre veröffentlicht sie Mundart-Bücher. Richtig bekannt wurde sie jedoch durch ihre regelmäßigen und regelmäßig umjubelten Auftritte bei „Mainz wie es singt und lacht“. Im Leinpfad Verlag sind von ihr erschienen: Dämmerstindche (2002, vergriffen) Quellkartoffele un Hering (2. Auflage 2002) E ganz ofach Geschicht. Weihnachtliches uff Rhoihessisch (2002, vergriffen) Als ich e Kind noch war (2003) Wonn’s en Has war, war’s en Has (2004, 2. Auflage 2006) Ebbes Feinesje un onnern Geschichte (2007) Heilichobend dehaam. Weihnachtliches uff Rhoihessisch (2008) Die Sehnsuchts-Küche. Unsere Lieblingsrezepte, zusammen mit Ulrike Neradt (2009)

Preis: € 10.00

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