Marlene Hübel

1776 schrieb Matthias Claudius ein Gedicht, das später als das erste Rheinwein-Lied bekannt wurde und dessen vorletzte Strophe lautet:
„Am Rhein, am Rhein, da wachsen unsere Reben:
Gesegnet sei der Rhein!
Da wachsen sie am Ufer hin und geben
uns diesen Labewein!“
Marlene Hübel hat bei ihrer literarischen Spurensuche durch fünf Jahrhunderte in Gedichten und Prosa fast nur höchstes Lob des Rheinweins gefunden. Einerlei, ob es sich um den „Ächten Nierensteiner“, um den Pfeddersheimer, den Bacharacher, die Liebfrauenmilch oder um den von Goethe so gerühmten „Eilfer“, den Jahrgang 1811, handelt – der Wein, er lebe hoch!
Kenntnisreich kommentiert sie die Begeisterung der Romantiker für das Mittelrheintal ebenso wie die (vor)revolutionären und patriotischeren Töne mancher Wein-Lyrik und entdeckt dabei viel Vergessenes zum Thema Wein und Rhein.
Mit Texten von Clemens Brentano, Hoffmann von Fallersleben, Freiligrath, Goethe, Georg Weerth, Zuckmayer u.v.a.m.

ISBN 978-3-937782-82-9, 112 Seiten, 16 Abbildungen, Hardcover, (2009)