Letzter Abstich. Ein Weinkrimi

Andreas Wagner

Der kälteste Winter seit langem. Tiefschnee-Alarm im Selztal.

Und der Nieder-Olmer Bezirkspolizist Paul Kendzierski, der einen Außentermin wegen einer Ortserweiterung wahrnehmen muss, ist mal wieder vollkommen falsch angezogen.

Aber nicht nur die sibirischen Temperaturen machen Kendzierski bei seinem vierten Fall zu schaffen. Sein Chef bekommt eine vergiftete Weinflasche mit einer Drohung. Bürgermeister Erbes ist fassungslos: Ein dummer Streich? Oder ein Racheakt? Hat das womöglich mit dem Neubaugebiet zu tun? Total unpassend, so kurz vor der Kommunalwahl. Deshalb heißt die Parole zunächst einmal: keine Polizei! Paul Kendzierski soll sich diskret des Falles annehmen. Aber als ein Winzer tot im eigenen Haus aufgefunden wird, muss auf einmal alles sehr schnell gehen.

Denn sonst wird der erste Abstich des Jahres auch für andere zum letzten Abstich …

 

ISBN 978-3-942291-08-8, 208 Seiten, Broschur (2010)

Auch als E-Book in allen E-Book-Shops erhältlich: 978-3-942291-53-8, 8.99 Euro



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Der Autor: Andreas Wagner, Jg. 1974, ist als Winzer Quereinsteiger: Der promovierter Historiker führt das von den Eltern übernommene Weingut, das in Eichelmanns Weinführer und im Gault Millau Weinguide geführt wird, seit 2002 zusammen mit seinem Bruder Ulrich. Er ist verheiratet und hat drei Kinder. Im Leinpfad Verlag sind von ihm erschienen: Herbstblut. Ein Wein-Krimi (2007) Abgefüllt. Ein Wein-Krimi (2008) Gebrannt. Ein Weinkrimi aus Rheinhessen (2009) Sein Leiden, in: Perfekte Opfer. 13 neue Kurzkrimis aus dem mörderischen Rheinhessen, hg von Wolfhard Klein (2009) Drei Stunden fünfzehn, in: Gleich nebenan. Neue Kurzkrimis aus dem mörderischen Rheinhessen, hg von Antje Fries (2010) Auslese feinherb. 4 Kurzkrimis (2010)

Preis: € 9.90

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Kräftig im Abgang

Antje Fries

Frauen am Rande des Wahnsinns sind das Thema von Antje Fries.

Egal ob es sich um eine vom nichtsnutzigen Ehemann und dito Lehrling genervte Bäckersfrau handelt oder um die zurückgesetzte jüngere Schwester zweier Winzer. Oder um drei ältere Schwestern, die von ihren Eltern – so würde man es heute nennen: – zwangsverheiratet wurden. Oder um die Sterneköchin, deren Ehemann an ihrer Stelle den ganzen Lorbeer einheimst. Oder um eine Hausfrau, der erst der Gutenberg-Marathon die Augen über ihre tatsächliche Situation öffnet, bis hin zur überraschten Besitzerin eines jungen Krokodils – am Ende der Geschichten wissen wir, dass Wut und Groll den Blick der Frauen nicht vernebelt haben …

Voller Tempo, Witz, ohne ein Wort zuviel und mit ausgefeilten Abläufen erzählt Antje Fries ihre Stories aus Rheinhessen*. Und wie guter Wein verdienen sie das Prädikat: Kräftig im Abgang

* Tatorte sind Alzey, Bingen, Ingelheim, Mainz, Nieder-Olm, Ober-Hilbersheim, Osthofen, Worms und ungenannte rheinhessische Ortschaften.

ISBN 978-3-942291-76-7, 176 Seiten, Broschur (2014)

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Antje Fries, Jg. 1966, ist Grund- und Hauptschullehrerin und derzeit an einem außerschulischen Lernort in Rheinland-Pfalz tätig. Sie lebt mit ihrer Familie in Osthofen. Im Leinpfad Verlag sind von ihr bereits folgende Titel erschienen: Kaltgestellt oder: Die Rechte des Fälschers (2006) Knielings Garten. Oder: Gegen jeden ist ein Kraut gewachsen (2008) Kleine Schwestern (2009) Nibelungen-Tod (2010) Stille Wasser mahlen langsam (2. Auflage 2011) Kalle im Wingert. Von Ausbrechern, einem Lesekönig und verschwundenen Rebläusen (zusammen mit Maike Müller und Carolin Klein) (3. Auflage 2013) Antje Fries ist Mitglied in den Krimi-Netzwerken Syndikat, Mörderische Schwestern und Mörderisches Rheinhessen.

Preis: € 9.90

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Kaltgestellt oder: Die Rechte des Fälschers

Antje Fries

Ein Kunstfälscher, fies und erfolgreich, wird ausführlich gewarnt und dann doch brutal ermordet. Eine Spur führt in eine Mainzer Galerie, eine andere in ein Frankfurter Museum. Und was wissen der Bruder und die Ex-Frau über seine Fälschungen?

Auch beim zweiten Fall ihrer sympathischen Kommissarin Anne Mettenheimer erzählt Antje Fries mit viel Lokalkolorit von den Ermittlungen rund um die Westhofener Inselmühle.
Mit dabei sind auch diesmal wieder Anne Mettenheimers Chef bei der Kripo Worms, Norbert Olmer, der sein Krawattenproblem zu lösen beginnt, und ihre Freundin, Dr. Julia Weißbach, die wieder von einem steinalten Mühlenverbrechen erzählt.
252 Seiten Spannung warten auf Sie bis auch Ihre allerletzten Fragen geklärt sind:
Warum werden ausgerechnet Baselitz-Werke gefälscht? Und wo ist die Rechte des Fälschers?

ISBN 3-937782-43-5, 252 Seiten, Broschur, (2006)

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Pressestimmen: „Und wer die ersten Seiten des neuen Krimis gelesen hat, dem läuft bei diesem Titel garantiert ein eiskalter Schauer den Rücken herunter …“ (Eva Fauth, AZ am 12. April 2006) „Das ist ein Rheinhessenkrimi, der sich süffig wegliest, am besten zusammen mit einer Flasche Wein aus der Gegend.“ (Christine Schaich, SWR1 am 24. April 2006) „Antjes große Stärke ist ihre unprätentiöse Sprache. Da ist nichts gewollt Literarisches, da sitzt jedes Wort, da überzeugt eine Struktur, die Spannung aufbaut, ohne dass der Plot zerfleddert. Wie eben ein guter Krimi sein muss, den man in die Hand nimmt und nicht mehr weglegen will, bis der Fall gelöst ist.“ (Günter Helfrich, GEW-Zeitung Phenland-Pfalz 7-8/2006) Die Autorin: Antje Fries, Jg. 1966, ist Grund- und Hauptschullehrerin und derzeit Lehrerin an der „Schule im Grünen” im Wormser Umwelthaus. Sie lebt mit ihrer Familie in Osthofen. Antje Fries ist Mitglied in den Krimi-Netzwerken Syndikat, Mörderische Schwestern und Mörderisches Rheinhessen. Im Leinpfad Verlag sind von ihr erschienen: Kalle im Wingert. Von Ausbrechern, einem Lesekönig und verschwundenen Rebläusen (2002) Kalles Werkstatt (2003) Stille Wasser mahlen langsam (2005), vergriffen; die 2. Auflage wird vorbereitet Kaltgestellt oder: Die Rechte des Fälschers (2006) Knielings Garten (2008) Kleine Schwestern (2009) Hägar, in: Perfekte Opfer (2009) Nibelungen-Tod (2010)

Preis: € 10.90

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Hochzeitswein. Ein Krimi

Andreas Wagner

Eine Hochzeit auf dem Land ganz im traditionellen Stil mit Hochzeitszug und Hochzeitswein und allem Drum und Dran. Unter den Gästen sind auch Paul Kendzierski, der Bezirkspolizist aus Nieder-Olm, zusammen mit Klara, denn sie ist seit Kindertagen die beste Freundin der Braut Simone.

Als aber die Braut entführt wird, verschwindet ein weiterer Hochzeitsgast und bleibt auch in den Tagen darauf unauffindbar. Kendzierski, der Selztal-Schimanski, wird um seine Hilfe gebeten und ermittelt schnell wieder auf eigene Faust, statt der Kripo in Mainz zu vertrauen. Erst in letzter Minute erkennt er, wie all die losen Fäden seiner Ermittlungen zusammenhängen …

Dabei hätte Kendzierski beinahe total übersehen, dass es auf dieser Hochzeit zwei Sorten Hochzeitswein gab: zweimal Riesling feinherb – warum?

ISBN 978-3-942291-21-7, 216 S., Broschur, 2011

Auch als E-Book in allen E-Book-Shops erhältlich: 978-3-942291-51-4, 8.99 Euro

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Der Autor: Andreas Wagner, Jg. 1974, ist als Winzer Quereinsteiger: Der promovierter Historiker führt das von den Eltern übernommene Weingut, das in Eichelmanns Weinführer und im Gault Millau Weinguide geführt wird, seit 2002 zusammen mit seinem Bruder Ulrich. Er ist verheiratet und hat drei Kinder. Im Leinpfad Verlag sind von ihm erschienen: Herbstblut. Ein Wein-Krimi (2007) Abgefüllt. Ein Wein-Krimi (2008) Gebrannt. Ein Weinkrimi aus Rheinhessen (2009) Letzter Abstich. Ein Weinkrimi (2010) Sein Leiden, in: Perfekte Opfer. 13 neue Kurzkrimis aus dem mörderischen Rheinhessen, hg von Wolfhard Klein (2009) Drei Stunden fünfzehn, in: Gleich nebenan. Neue Kurzkrimis aus dem mörderischen Rheinhessen, hg von Antje Fries (2010) Auslese feinherb. 4 Kurzkrimis (2010) Pressestimme: Wenn die Braut nach der Entführung nicht wieder auftaucht Essenheimer Winzer Andreas Wagner legt mit „Hochzeitswein“ seinen fünften Fall vor. Sie erwacht in einem Loch in der Erde. Kein Lichtstrahl dringt zu ihr. Sie tastet sich voran, fühlt rohen Beton und eine Metallplatte über sich. Durst quält sie. Sie ist allein. Hier soll sie sterben. Düsterer könnte ein Roman kaum beginnen. Der Essenheimer Winzer und Krimi-Autor Andreas Wagner legt mit „Hochzeitswein“ seinen fünften Fall vor. Wieder mal lässt er den Bezirkspolizisten Paul Kendzierski aus Nieder-Olm ermitteln, ein gestandenes Mannsbild, das stark auf die 40 Jahre und die 100 Kilo zugeht. Eigentlich sollte Kendzierski nur seine Freundin Klara auf die Hochzeit einer alten Bekannten begleiten. Alles läuft nach Plan an dem Tag, wenn auch diese vertrackte neue Hose infernalisch an den Oberschenkeln kratzt. Klar: Klara hat sie ihm ausgesucht. Dann wird die Braut entführt – und taucht schnell wieder auf. Allerdings bleibt eine Frau aus der Gruppe der Entführer spurlos verschwunden. Bald schon schaltet sich die Mainzer Kripo ein. Was Bezirkspolizist Kendzierski aber nicht daran hindert, auf eigene Faust zu recherchieren. Die Etiketten für Wagners Bücher sind schnell zur Hand: Weinkrimi und Regionalkrimi. Das klingt nach bieder erzählten Geschichten mit reichlich Lokalkolorit, nach Fachsimpelei mit Blick auf sonnenbeschienene Reben. Ein wenig bedient Wagner tatsächlich diese Klischees, doch im Kern sind seine Krimis entschieden mehr, das beweist auch „Hochzeitswein“. Dieser Autor erzählt anders als seine Kollegen. Er wählt ungewöhnliche Perspektiven, um gängige Krimiplots zu vermeiden. So gibt es keine langen dialogischen Verhörpassagen. Der Autor geht lieber in den inneren Monolog. Ein Verdächtiger lässt das Gespräch mit dem Kommissar Revue passieren. Gefühle und Ängste kommen zur Sprache. Wagners Figuren zeigen viel Innenleben, dafür verzichtet er auf grelle Charakterzeichnungen, wo sie sonst Usus sind. Seine satirisch-schrägen Typen treten eher als Nebenfiguren auf, nerven als verpeilte Verbandsbürgermeister oder kommentieren als Tratschweiber den Hochzeitszug. Hinzu kommt diese höchst effektive Schnitttechnik: Wo der Leser ahnen könnte, was kommt, bricht Wagner ab und erzählt was ganz anderes. So bleibt „Hochzeitswein“ auf jeder Seite frisch, spannend und überraschend. Als Weinkrimi ist dieses Buch durchaus Biertrinkern oder Abstinenzlern zu empfehlen. Als Regionalkrimi könnte es ohne weiteres Berliner und Hamburger begeistern. „Hochzeitswein“ belebt ein oft recht schal und fad daherkommendes Genre mit Geist, Witz und Raffinesse. Gerd Blase, Mainzer Rheinzeitung, 23.09.11

Preis: € 9.90

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Hilfe! 10 Beatles-Krimis

Richard Lifka/Christian Pfarr

Wussten Sie als Beatles-Fan schon –

– in welcher Gefahr Ringo Starr damals bei den Dreharbeiten zu Help! schwebte? (Hilfe!)

– woher Pauls Inspiration zum Welthit Yesterday stammte? (Vorgestern)

– wie der Diebstahl des berühmten Jumbo von George das Leben von zwei kleinen Jungs total veränderte? (Beichtgeheimnis)

– welcher Maxwell den Hammer tatsächlich schwang? (Max aus Silberhammer)

– wer bei Johns Ermordung noch die Finger im Spiel hatte? (Stell dir vor)

– wer die einmalige Pilzkopf-Frisur wirklich erfunden hat? (Ein Tag im Leben)

– wie viele Verbrechen man während der 23 Sekunden von Her Majesty begehen kann? (Idseschdem röh)

Kenntnisreich kombinieren Lifka/Pfarr ihr umfangreiches Wissen von Leben und Werk der Beatles mit Krimihandlungen, die so bizarr, spannend, überraschend oder witzig sind, dass man nur warnen kann:

Die Krimihandlung und fast alle Personen sind völlig frei erfunden, eventuelle Ähnlichkeiten sind jedoch nicht immer rein zufällig …

Für viele Leserinnen und Leser werden die 10 Beatles-Krimis von Hilfe! auch zu einer Reise in die eigene Vergangenheit, nämlich in das Lebensgefühl der 60er-, 70er-Jahre – eine Magical Mystery Tour.

ISBN 978-3-942291-24-8, 160 S., Klappenbroschur, 2011

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Pressestimmen: Mit spielerischer Leichtigkeit und mörderischer Raffinesse entwickeln Pfarr und Lifka ihre Fälle. Witz mischt sich mit Wahnsinn, historisch Verbürgtes mit wilder Fantasie. Dabei sägt das Duo nie am Sockel der Pop-Legenden. […] Mit diesem kleinen Band ist Lifka und Pfarr ein großer Wurf gelungen. Selten haben die beiden Krimiroutiniers mit solcher Leichtigkeit komponiert. Der Spaß am Stoff blinkt in jeder Zeile auf, die originellen Ideen purzeln nur so durcheinander. Gerd Blase, Mainzer Rheinzeitung, 10.06.11 Ein literarisches Konzept-Album, das auf den Nachttisch eines jeden Beatles-Fans gehört. Karr, LovelyBooks, 23.06.11 Eine wundervolle Unterhaltung für jeden Leser, und ein ganz großes Vergnügen für den Beatle-Mania oder -Kenner. […] Es ist ein kunstvoller, aber nicht künstlicher oder gar konstruierter Ausflug in Leben und Werk der weltberühmten „Pilzköpfe“. Jörg Völker, KrimiKiosk, 09.06.11 Für Experten ein Hochgenuss […] der Mainzer Christian Pfarr und der Wiesbadener Richard Lifka […] haben mit ihrem gemeinsamen Werk ein geniales Händchen für Literarisches und Fachwissen über eine herausragende Band bewiesen. […] Für Beatles-Fans ist „Hilfe!“ somit ein echter Lesetipp. Björn-Christian Schüßler, AZ Feuilleton, 06.07.11 Die Autoren: Richard Lifka (*1955) wuchs in Wiesbaden auf, wo er, mindestens bis er 64 ist, auch weiterhin wohnen möchte. Im Januar 1968 wurde ihm die Single-Schallplatte einer langmähnigen Musikgruppe aus Liverpool geschenkt, auf deren B-Seite jemand meinte, er sei das Walross. Um diesen Text zu verstehen, studierte er später Politik, Geschichte und Soziologie in Mainz und Frankfurt am Main und es hat gewirkt: Bis heute blieb er beharrlicher Fan der englischen Pilzköpfe. Seine Frau lernte er beim siebenminütigen Bluestanzen zu Hey Jude kennen. Von 1983 bis 1989 brachte er als Dozent an der Universität in Iasi/Rumänien den Studenten Literaturwissenschaft und deutsche Kulturgeschichte näher. Gerüchten zufolge seien in dieser Zeit mehrmals Lieder wie Come together oder Revolution No. 9 im ehrwürdigen Universitätsgebäude zu hören gewesen, was den rumänischen Geheimdienst Securitate veranlasste, Mikrofone in den Hörsälen zu installieren. Seit 1990 ist Richard Lifka selbstständig als freier Autor und Journalist, Mitglied in der Autorengruppe deutschsprachiger Krimiautoren Das Syndikat und im DVPJ (Deutscher Verband der Pressejournalisten). Wenn er nicht gerade Paperback Writer hört, schreibt er Kriminalromane, Erzählungen und Kurzkrimis, leitet Schreibwerkstätten oder organisiert das Wiesbadener Krimistipendium Trio Mortale. In seinem letzten Kriminalroman Sonnenkönig hat er einen Privatdetektiv kreiert, der zwar auch auf Led Zeppelin steht, aber auch dessen große Liebe sind und bleiben die Beatles. Christian Pfarr wurde 1959 in Hanau geboren, in dessen Umland seinerzeit Unteroffizier Elvis Presley im Auftrag der US-Army für Sicherheit und Rock’n’Roll sorgte. Aufgewachsen ist Pfarr im unterfränkischen Alzenau; dort hatte er auch seine erste Begegnung mit den Fab Four: Die ältere Cousine hing sich auf dem Höhepunkt der Beatlemania 1964/65 einen kleinen Plastik-Beatle an das Wirbelbrett ihrer Wandergitarre. Er begann sich altersbedingt erst in dem Moment für Rockmusik zu interessieren, als sich die Beatles gerade aufgelöst hatten und darf deshalb eigentlich gar nicht mitreden. Tut es aber trotzdem, denn das Studium der Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Publizistik in Mainz, mit einer Magisterarbeit über Santana zum Schluss, befähigte ihn für musikjournalistische Tätigkeiten bei Mainzer Tageszeitungen, später beim Südwestfunk und seit 1998 beim Radiosender SWR1, der zwar nicht nur Beatles-Songs spielt, aber fast ausschließlich Musik, die es ohne die Beatles gar nicht geben würde (oder die zumindest ganz anders klänge). Schrieb Sachbücher und Songtexte, Theaterstücke und Erzählungen, darunter immer wieder Krimis und Krimiähnliches. Betätigt sich auch als Komponist, geht aber auf diesem Gebiet einer direkten Konkurrenz mit den Beatles aus dem Weg. Zuletzt veröffentlicht: Märchen, Verbrecher und Füchse. Drei Geschichten nicht ganz nach den Brüdern Grimm bei Lermann/Mainz 2010. Leseproben: I read the news today, oh boy About a lucky man who made the grade „Als auch noch George den Löffel abgab, musste ich handeln. So langsam sterben mir die Zeugen weg. Die Welt soll endlich erfahren, wie es wirklich war. Seit vierzig Jahren behaupten sie, Astrid sei es gewesen. Das ist glatt gelogen, stimmt einfach nicht. Ich hatte die Idee. Die alten Griechen und Römer oder auch dieser Schauspieler Jean Marais waren meine Vorbilder. Die Deutschen hatten doch noch immer diesen Hitler-Schnitt drauf. Ausprobiert haben wir die neue Frisur zunächst an Stuart. Ich weiß es noch wie heute. In Paris, in einem Hotelzimmer. Paul hat rumgezickt und John hat vor dem Spiegel einen Lachanfall nach dem anderen bekommen.“ Er schiebt den Vorhang langsam zur Seite. ‚Am Brunnenhof’ fahren Polizeiautos vor, Streifenwagen mit blinkendem Blaulicht und Transporter des MEKs. Im Haus gegenüber laufen maskierte Scharfschützen die Treppen hinauf. Auf dem Dach, hinter den Schornsteinen, erkennt er ausgerichtete Gewehrläufe. Er lässt den Vorhang wieder los und schlurft auf die kleine, geflieste Dachterrasse auf der anderen Seite der Wohnung. In der Paul-Roosen-Straße das gleiche Bild. Aber das interessiert ihn nicht. Denn von hier aus blickt er direkt in das Zimmer! Das Zimmer im ersten Stock, über dem ehemaligen Bambi-Kino. (aus: Ein Tag im Leben, in: Lifka/Pfarr, Hilfe! 10 Beatles-Krimis) Pete war mit seiner Beatles-Tribut-Gruppe The ReLennon Band kurz nach der Wiedervereinigung nach Neuruppin zu einem Konzert gekommen. Nancys Mutter Julia, die zu dieser Zeit – mauerbedingt etwas verspätet – ein hysterischer Fan englischer Rock- und Pop Gruppen war, hatte sich, in Ermanglung des Originals, unsterblich in die Lennon-Imitation verliebt. Als dann aus den Lautsprechern Julia, Julia, morning moon, touch me erklang, war es um sie geschehen. Flugs zog sie ihren Schlüpfer aus und schleuderte ihn Pete vor die Füße, ganz so, wie sie es in alten Ausgaben der ‚Bravo’ gelesen hatte. Pete Magil ließ sich nicht zwei Mal bitten, schleppte die wie auf Wolken schwebende Julia ab und vertrieb sich mit ihr die öde Hotelzimmernacht. Am nächsten Morgen tourte die Band weiter. Julia hatte bei dem Rockmusiker anscheinend keinen bleibenden Eindruck hinterlassen, jedenfalls meldete er sich nicht mehr. Umgekehrt war die Impression stärker gewesen und erblickte neun Monate später in Form von Nancy das brandenburgische Licht der Welt. Julia hatte irgendwann Magils Adresse ausfindig gemacht und ihm geschrieben. Nachdem Julia ihm beteuert hatte, dass sie keine finanziellen Ansprüche stellen würde, hatte er die Vaterschaft anerkannt, die sich dann auch lediglich auf Postkarten und Briefe von irgendwo beschränkte. ‘Dear Nancy …’ Seit ihrem 16. Geburtstag hatte Nancy nichts mehr von Papa Pete gehört, aber der Name Nancy war geblieben. Julia hatte nie wieder für einen Mann den Schlüpfer ausgezogen und ihm vor die Füße geworfen. Sie hatte sich in einen anderen Kerl verliebt, einen Schotten namens Johnny Walker. (aus: Waschbärenjagd, in: Lifka/Pfarr, Hilfe! 10 Beatles-Krimis)

Preis: € 11.90

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Eisfrauen

Partnersuche per Internet. Auch die allein erziehende Wormser Kriminalkommissarin Anne Mettenheimer sieht bei ihrem Überstundenkonto keine andere Möglichkeit, um einen netten Mann zu finden – und meldet sich bei „Athenet“ an. Gleich eines ihrer ersten Dates, ein ACDC-Fan, ist leider ein Flop. Ihr zweites dagegen, ein Wormser Arzt, könnte passen. Gleichzeitig jedoch müssen sie und das gesamte K1 nach einer vermissten Frau suchen. Und dann nach noch einer … Und noch einer … Einzige Verbindung: Alle drei waren bei „Athenet“ registriert.
Als Anne Mettenheimer dämmert, wie die Fälle der spurlos verschwundenen Frauen zusammenhängen könnten, sitzt sie plötzlich selbst in einer scheinbar ausweglosen Falle.

Sie war wie alle. Sie hatte Sex gewollt, sonst nichts. Über seine romantische Art hatte sie sich lustig gemacht. So ging das einfach nicht! Sie bekam ein neues Bad, das dampfte wie in einer Hexenküche. Eigentlich sollte er ein Foto von der Szene machen, denn es war wunderbar! Später schlug er sie. Es war das erste Mal, dass er eine Frau schlug.

In ihrem 6. Krimi friert Anne Mettenheimer mitten im Hochsommer.

“Krimi zum Literaturfrühstück in Worms” – Die Wormser Zeitung berichtete am 7.2.2017 über eine Lesung aus “Eisfrauen”. Hier können Sie den kompletten Artikel (Auszug siehe bei den Details weiter unten) in der Wormser Zeitung vom 7.2.2017 nachlesen: Krimi zum Literaturfrühstück in Worms

ISBN  978-3-945782-24-8, Broschur, 192 Seiten

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Die Autorin: Antje Fries: geboren im schleswig-holsteinischen Flensburg, eingeschult im bayrischen Groß-Welzheim, mit Abitur ausgeschult im hessischen Gernsheim. Studium der Germanistik und Anglistik, später Lehramt an Grund- und Hauptschulen, beides in Baden-Württemberg. Derzeit an einem außerschulischen Lernort in Rheinland-Pfalz tätig. Schreibt Kriminalromane, Kinderbücher und Lehrerbücher und liefert Beiträge zu Lyrik-, Mundart-, und Krimi-Anthologien. Gehört den „Mörderischen Schwestern“ und dem „Mörderischen Rheinhessen“ an. Pressestimmen: “Krimi zum Literaturfrühstück in Worms” – Die Wormser Zeitung berichtet am 7.2.2017 über eine Lesung aus “Eisfrauen”: “… Für den neuesten Fall ihrer Kriminalbeamtin Anne Mettenheimer ließ sich Fries sieben Jahre Zeit. Die Entstehung des Romans sei der Beharrlichkeit des Wirts einer Osthofener Straußenwirtschaft zu verdanken, der Fries gerne Fachleuten vorstelle, um sie auf neue Fälle zu bringen. Damals saß sie in einer Runde mit einem Kardiologen und einem Bestatter, machte aus deren Eingebungen allerdings nur eine Kurzgeschichte, worauf der Kardiologe beleidigt auf einem Roman bestand und seinem Wunsch mit dem Verfassen von „Eisfrauen“ entsprochen wurde. Das Thema könnte aktueller nicht sein: Es geht um die Partnersuche im Internet, ihre Vorteile und Tücken. Anne Mettenheimer ist alleinerziehend und sucht bei der Partnerbörse „Athenet“, die nach der griechischen Göttin Athene benannt ist, nach einem neuen Lebenspartner. Die dort Registrierten bewerten einander mit Sternen. Mama Mettenheimer ist gar nicht begeistert davon, da sie hinter jedem zweiten Mann einen Massenmörder vermutet, die andere Hälfte für arbeitslose Versager hält und dem Rest bescheinigt, eh nur „das Eine“ zu wollen. Sie versucht, ihrer Tochter den Metzgersohn schmackhaft zu machen, doch der hat laut Anne „die Erotik eines Fleischkäswecks“. …” Im Leinpfad Verlag sind von ihr erschienen: Kalle im Wingert. Von Ausbrechern, einem Lesekönig und verschwundenen Rebläusen (2002) Kalles Werkstatt (2003) Stille Wasser mahlen langsam (2005), vergriffen; die 2. Auflage wird vorbereitet Kaltgestellt oder: Die Rechte des Fälschers (2006) Knielings Garten (2008) Kleine Schwestern (2009) Hägar, in: Perfekte Opfer (2009) Nibelungen-Tod (2010) www.antjefries.de

Preis: € 10.00

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Das Leben ist kein Tanzlokal

Peter Jackob

Eine makaber inszenierte Männerleiche, die der winterliche Nebel am Mainzer Rheinufer freigibt.

Noch am Tatort beschleicht Kommissar Jacques „Schack“ Bekker die düstere Ahnung, dass hier mehr dahintersteckt als eine einzelne Tat. Und richtig – für ihn, seine Kollegin Erna Dunst und die Polizeipsychologin Cornelia von Pfirsig beginnt ein atemberaubender Wettlauf gegen die Zeit: Werden sie es schaffen, diesen ganz besonders kaltblütigen Mörder zur Strecke zu bringen?

Peter Jackob hat nach „Narren-Mord“ den zweiten Roman um seinen eigenwilligen Kommissar Schack Bekker geschrieben, der schon nach wenigen Seiten einen ungeheuren Sog entwickelt und wieder mit viel Mainz-Atmosphäre aufwartet.

ISBN 978-3-942291-29-3, 224 Seiten, Broschur (2011)

Auch als E-Book in allen E-Book-Shops erhältlich: 978-3-942291-98-9, 8.99 Euro

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Der Autor: Peter Jackob wurde 1965 in Mainz geboren. Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, das er mit Promotion abschloss. Er lebte vierzehn Jahre in Italien und kehrte 2008 nach Mainz zurück. Im Leinpfad Verlag sind von ihm erschienen: Narren-Mord. Ein Mainzer Fastnachtskrimi (2009) Aus die Maus, in: Gleich nebenan. Kurzkrimis aus dem Mörderischen Rheinhessen (2010) ‘s Rahmsüppche, in: Mörderisches Rheinhessen 4. Ein Mord zu viel (2011)

Preis: € 9.90

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Das falsche Kind. Ein Krimi

Petra Schulz/Dieter Bracht

Bennie und Lukas, beide blond und 5 Jahre alt, spielen im Garten einer Villa im Mainzer Rosengartenviertel. Einer ist Asterix, der andere Obelix. Da steht plötzlich Miraculix am Gartenzaun: Idefix ist in Gefahr, und nur Asterix kann ihn retten!

Als die Entführer merken, dass sie nicht den Sohn des vermögenden Klaus von Kesselheim entführt haben, setzen sie alles daran, das richtige Kind zu schnappen. Aber wohin mit dem falschen Kind?

Der Mainzer KHK Karl Bender ermittelt unter Hochdruck, denn die entführten Kinder sind in höchster Gefahr. Und als dann auch noch das Lösegeld verschwindet und Menschen, die mit dem Fall in Verbindung stehen, auf grausame Weise ermordet werden, sucht Bender nicht nur nach den Kindern und ihren Entführern, sondern auch nach einem Mörder, von dem er nur eines weiß: Er tötet gerne …

ISBN 978-3-942291-88-0, 452 Seiten, Broschur (2015)

Auch als E-Book in allen E-Book-Shops erhältlich: 978-3-942291-95-8, 9.99 Euro
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Die Fernsehjournalistin Petra Schulz dreht für das ZDF Reportagen über Armut und Unterdrückung in der Dritten Welt. Der pensionierte Staatsanwalt Dieter Bracht war jahrzehntelang mit Ausdauer und Starrsinn den kleinen und großen Verbrechern auf der Spur. In ihrem ersten gemeinsamen Krimi ergänzen sich die Geschichtenerzählerin und der Ermittler perfekt. Kriminalistischer Spürsinn, Detailtreue, überraschende Wendungen, Situationskomik und schräge Typen sorgen für Spannung und Witz und führen den Leser zu authentischen Schauplätzen im mörderischen Mainz.

Preis: € 12.90

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Bombenstimmung am Rosenmontag. Eine Krimisatire

Johannes Gerster

Kurz nach der Versetzung des Kriminalhauptkommissars Benno Ilvetritsch von Kaiserslautern nach Mainz wird er vom Tresen der Andau zu einem Bombenanschlag auf die Geschäftsstelle des Mainzer Champagner-Vereins (MCV) gerufen.

Dies ist der Anfang einer Serie von Anschlägen, an denen sich nicht nur Benno, sein Chef Alois Kalb, das Landeskriminalamt, sondern sogar das Bundeskriminalamt die Zähne ausbeißen. Mal glaubt man, der Bombenleger sei ein Einzeltäter, dann wiederum ist man felsenfest überzeugt: Internationale Terroristen machen Mainz zu ihrem Schauplatz! Oder sollte nur ein gemeiner Racheakt dahinterstecken? An dieser Vorstellung verzweifelt besonders einer, Ritschi Diamand, der Vorsitzende des ruhmreichen MCV: Wer will dem Champagner-Verein das Jubiläum vermasseln? Und warum?

Aber auch die Politik weiß bald nicht mehr ein noch aus: Wie können Ministerpräsident Kurt Speck und Oberbürgermeister Micki Newweling in Mainz die Sicherheit garantieren?

Erst als eine Bombenwarnung den Rosenmontagszug infrage stellt, erkennen Benno Ilvetritsch und seine hübsche Assistentin Lara Minelli den roten Faden in den Ereignissen der letzten Monate …

ISBN 978-3-942291-63-7, 229 Seiten, Broschur (2013)

Auch als E-Book in allen E-Book-Shops erhältlich: 978-3-942291-68-2, 8.99 Euro

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Johannes Gerster wurde 1941 in Mainz geboren. Fast 22 Jahre lang gehörte er dem Deutschen Bundestag an, bevor er von 1997 bis 2006 die Konrad-Adenauer-Stiftung in Jerusalem leitete. Der Fastnacht ist Gerster seit jeher verbunden: Als Generalfeldmarschall der Ranzengarde feiert er jedes Jahr zu Fuß, zu Pferd oder auf dem Kommandowagen kräftig mit.

Preis: € 9.90

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Auslese feinherb

Andreas Wagner

Sie alle haben mit Wein zu tun. Ja, mehr noch: Der Wein ist ihre Obsession.
Einem Winzer gelingt endlich der Silvaner seines Lebens. Ein anderer Winzer erzockt sich ein europäisches Wein-Imperium. Ein Weinkritiker schreibt jedes Jahr über die besten Weine und ihre Macher. Ein Banker steigt aus und träumt vom selbstbestimmten Leben als Winzer. Ein Weinhändler inszeniert die teuerste Weinprobe seiner Karriere.
Aber das reicht ihnen nicht – sie wollen immer mehr: mehr Wein, mehr Geld, mehr Macht.
Wie schon seine Krimis sind auch die Kurzkrimis des Essenheimer Winzers Andreas Wagner eine wunderbare Cuvée von Weinwissen und Krimispannung – knochentrocken ausgebaut …
Drei der vier hier vorgelegten Krimierzählungen wurden bereits an anderer Stelle veröffentlicht – in den Anthologien des Mörderischen Rheinhessen, die vierte ist neu entstanden.
ISBN 978-3-942291-15-6, Broschur, 104 Seiten (2010)

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Der Autor: Andreas Wagner, Jg. 1974, ist als Winzer Quereinsteiger: Der promovierter Historiker führt das von den Eltern übernommene Weingut seit 2002 zusammen mit seinem Bruder Ulrich. Er ist verheiratet und hat drei Kinder. Im Leinpfad Verlag sind von ihm erschienen: Herbstblut. Ein Wein-Krimi (2007) Abgefüllt. Ein Wein-Krimi (2008) Gebrannt. Ein Weinkrimi aus Rheinhessen (2009) Sein Leiden, in: Perfekte Opfer. 13 neue Kurzkrimis aus dem mörderischen Rheinhessen, hg von Wolfhard Klein (2009) Letzter Abstich. Ein Weinkrimi (2010) Drei Stunden fünfzehn, in: Gleich nebenan. Neue Kurzkrimis aus dem mörderischen Rheinhessen, hg von Antje Fries (2010)

Preis: € 6.50

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