Gleich nebenan. Kurzkrimis aus dem Mörderischen Rheinhessen

Hg. von Antje Fries
Wann immer im wirklichen Leben im Nachbarhaus ein Kapitalverbrechen geschehen ist, ist die Umgebung fassungslos und schockiert, dass gleich nebenan so etwas geschehen konnte …
So auch in der Geschichte, die unserer Anthologie den Titel gegeben hat, Gleich nebenan von Heidrun Immendorf, über die sie selbst schreibt:
„Die Fassaden sind weiß, die Autos schwarz und die Kinder gehen zum Frühenglisch. In den engen Maschen einer Mainzer Reihenhaussiedlung zappeln Böse und Gute in einem infamen Spiel aus Erpressung, unterdrückten Trieben und schamlosem Machtmissbrauch.“
Gleich nebenan liegen die Tatorte: ein Gemeindehaus in Mainz-Gonsenheim, die Theodor-Heuss-Brücke, der Beichtstuhl von St. Stephan in Mainz, ein Regionalexpress, eine Scheune im (fiktiven) Gau-Fronheim, die Carl-Zuckmayer-Halle in Nackenheim, der Rhein, die Rheinhessen-Fachklinik in Alzey, daneben Reihenhäuser, Einfamilienhäuser und Einliegerwohnungen in ganz Rheinhessen sowie ein Trullo und der Mäuseturm.
Und auch die Tatwaffen sind natürlich nur zu leicht griffbereit: Seidenschal, Messer, Insulin, Gift, Pistole, Schrotflinte, Worte undundund.
Es ist die Mischung, die Gleich nebenan so besonders macht: die verschiedenen Schreibstile, die unterschiedliche kriminelle Fantasie, der Witz, Dichte und Atmosphäre, die Düsternis und Unausweichlichkeit einer Geschichte oder der Befreiungsschlag, der aus einem Opfer einen Täter macht, dass man manchmal etwas lernen kann und dass man – wie immer bei guten Kriminalgeschichten – wie von einem Sog hineingezogen wird.
Mörderisches Rheinhessen heißt die Autorengruppe, die seit drei Jahren in eigener Regie ein Krimifestival auf die Beine stellt und dazu eine Anthologie veröffentlicht; alle Texte werden hier zum ersten Mal veröffentlicht.
ISBN 978-3-942291-05-7, 232 Seiten, Broschur (2010)

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Die Herausgeberin: Antje Fries, Jg. 1966, ist Grund- und Hauptschullehrerin und derzeit Lehrerin an der „Schule im Grünen” im Wormser Umwelthaus. Sie lebt mit ihrer Familie in Osthofen. Antje Fries ist Mitglied in den Krimi-Netzwerken “Syndikat”, “Mörderische Schwestern” und “Mörderisches Rheinhessen”. Im Leinpfad Verlag sind von ihr erschienen: Kalle im Wingert. Von Ausbrechern, einem Lesekönig und verschwundenen Rebläusen (2002) Kalles Werkstatt (2003) Stille Wasser mahlen langsam (2005, vergriffen, die 2. Auflage wird vorbereitet) Kaltgestellt oder: Die Rechte des Fälschers (2006) Knielings Garten (2008), Kleine Schwestern (2009), Hägar, in: Perfekte Opfer. 13 neue Kurzkrimis aus dem mörderischen Rheinhessen, hg von Wolfhard Klein (2009) Nibelungen-Tod (2010)

Preis: € 10.90

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Narren-Mord. Ein Mainzer Fastnachts-Krimi

Peter Jackob

Als der Mainzer Kriminalkommissar Jacques „Schack“ Bekker am Fastnachtssamstag schwer verkatert aus dem Schlaf geklingelt wird, ahnt er noch nichts Böses.

Kurz danach wird jedoch in der Mülltonne, die zu seinem Kostüm gehört, neben einer Vielzahl von Flaschen auch eine abgeschlagene Frauenhand gefunden und das Verhängnis nimmt seinen Lauf. Die komplizierte Suche nach der jungen Toten lässt die von Bekker so geliebte Fastnacht zu einem Fest mit ganz anderen Vorzeichen werden.

Der Roman spielt während der Fastnachtstage in Mainz, die man gewissermaßen im Schlepptau des Kommissars Schack Bekker, eines Mainzer Urgesteins, erlebt. Mit Narren-Mord ist Peter Jackob ein atmosphärisch dichter, äußerst spannender Krimi gelungen!

ISBN 978-3-937782-87-4, 191 Seiten, Broschur, (2009)

Auch als E-Book in allen E-Book-Shops erhältlich: 978-3-942291-97-2, 8.99 Euro

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Pressestimmen: „Narren-Mord – solide Krimi-Kost in närrischer Kulisse.“ (Eva Fauth, AZ am 2. Februar 2010) „Erster Meilenstein in Klopps Triumphzug war das 1:0 gegen den MSV Duisburg – und vor der Kulisse dieses Spiels findet auch das grandiose Finale dieses atmosphärisch dichten und äußerst spannenden Krimis statt.“ (Matthias Dietz-Lenssen, Mainz 1/10) „Peter Jackob hat einen Regionalkrimi geschrieben, der auch für „Messfremde“ spannend zu lesen ist …“ (Gerd Blase, Mainzer Rhein-Zeitung am 18. November 2009) Der Autor: Peter Jackob wurde 1965 in Mainz geboren. 1993 erschien sein Lyrikdebüt “wortschatten”. Weitere Lyrik-Zyklen folgten. 2000 promovierte er mit der Arbeit “Der Schatten. Wandel einer Metapher in der europäischen Literatur”. 2007 erschien der Kriminalroman “Die Jagdgesellschaft”.

Preis: € 9.90

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Das Leben ist kein Tanzlokal

Peter Jackob

Eine makaber inszenierte Männerleiche, die der winterliche Nebel am Mainzer Rheinufer freigibt.

Noch am Tatort beschleicht Kommissar Jacques „Schack“ Bekker die düstere Ahnung, dass hier mehr dahintersteckt als eine einzelne Tat. Und richtig – für ihn, seine Kollegin Erna Dunst und die Polizeipsychologin Cornelia von Pfirsig beginnt ein atemberaubender Wettlauf gegen die Zeit: Werden sie es schaffen, diesen ganz besonders kaltblütigen Mörder zur Strecke zu bringen?

Peter Jackob hat nach „Narren-Mord“ den zweiten Roman um seinen eigenwilligen Kommissar Schack Bekker geschrieben, der schon nach wenigen Seiten einen ungeheuren Sog entwickelt und wieder mit viel Mainz-Atmosphäre aufwartet.

ISBN 978-3-942291-29-3, 224 Seiten, Broschur (2011)

Auch als E-Book in allen E-Book-Shops erhältlich: 978-3-942291-98-9, 8.99 Euro

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Der Autor: Peter Jackob wurde 1965 in Mainz geboren. Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, das er mit Promotion abschloss. Er lebte vierzehn Jahre in Italien und kehrte 2008 nach Mainz zurück. Im Leinpfad Verlag sind von ihm erschienen: Narren-Mord. Ein Mainzer Fastnachtskrimi (2009) Aus die Maus, in: Gleich nebenan. Kurzkrimis aus dem Mörderischen Rheinhessen (2010) ‘s Rahmsüppche, in: Mörderisches Rheinhessen 4. Ein Mord zu viel (2011)

Preis: € 9.90

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