175 Jahre Mainzer Pracht. Die Ranzengard‘ an Fassenacht

Johannes Gerster (Hg.)

Die Mainzer Lebensart ist sprichwörtlich: Leben und leben lassen, sich gegenseitig auf den Arm nehmen, aber nicht fallen lassen. Sie wird mitgeprägt von der Mainzer Fastnacht, in der Määnzer einmal im Jahr verrückt spielen und dadurch widerstandsfähiger gegenüber den Verrücktheiten im Rest des Jahres werden.
Die Mainzer Ranzengarde ist die Mutter aller Mainzer Fastnachtskorporationen. Sie wurde 1837 gegründet und führt seither jeden närrischen Umzug in Mainz an. Dieses Festbuch schildert ihre Geschichte in 175 Jahren über alle Höhen und durch alle Tiefen. Es macht Mainzer Stadtgeschichte lebendig, in welcher sich Glanz und Elend vom 19. bis ins 21. Jahrhundert widerspiegeln.

ISBN 978-3-942291-31-6, 144 Seiten, 100 Abb., Hardcover (2011)

Preis: € 17.50

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Freudige Gefolgschaft und bedingungslose Einordnung …?

Hans-Georg Meyer und Caroline Klausing (Hg.)

Ingelheim am Rhein war in vielfacher Hinsicht typisch für die rheinhessische Region: In der Weimarer Republik sah sich die Stadt zunächst mit der französischen Besatzung konfrontiert, 1923 übernahm kurzzeitig eine separatistische Kommunalregierung die Herrschaft, in den späten dreißiger Jahren prägten zunehmend die wachsende Arbeitslosigkeit sowie finanzielle und soziale Schwierigkeiten die damals noch autonomen, durch den Weinbau gezeichneten drei Ingelheimer Gemeinden Nieder-Ingelheim, Ober-Ingelheim und Frei-Weinheim. Der Beginn der nationalsozialistischen Bewegung 1920, der Alltag in der totalitären Diktatur und die Sozialisation der Täter, der Opfer und der großen Mehrheit der Mitläufer im regionalen Raum zeigt, wie eng die Geschichte der Stadt Ingelheim mit der Geschichte des Nationalsozialismus verwoben war.

ISBN 978-3-942291-32-3, 728 Seiten, Hardcover (2011)

Preis: € 20.00

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Essenheim. Geschichte und Geschichten

Stefan Mossel, Adam Braunewell, Emil Weichlein und Dr. Markus Würz

Mit Essenheim. Geschichte und Geschichten legen Stefan Mossel und ein Autorenteam des Essenheimer Dorf- und Geschichtsvereins eine Heimatgeschichte der besonderen Art vor: In 14 Kapiteln wird die Geschichte Essenheims vor dem Hintergrund der nationalen und weltpolitischen Ereignisse dargestellt. Im Mittelpunkt stehen die Aussagen und Erinnerungen von Zeitzeugen, die sich in Interviews und anhand historischer Fotos noch genau an Essenheim in der Zeit des Nationalsozialismus, an die Kriegsjahre des Zweiten Weltkriegs oder an den Wiederaufbau nach 1945 erinnern. In dieser Vielzahl von Geschichten spiegelt sich das Leben besonders der sogenannten kleinen Leute – entstanden ist damit eine Sozialgeschichte Essenheims von unten, das Musterexemplar einer Oral History.

ISBN 978-3-942291-72-9, 300 Seiten, Hardcover, 3 Extra-Karten (2013)

Preis: € 19.80

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Die Mainzer Republik 1792/93 – ein Ort der Demokratie und Freiheit? Betrachtungen eines engagierten Bürgers

Heinz Brauburger

Heinz Brauburger: Die „Mainzer Republik 1792/93“ – ein Ort der Demokratie und Freiheit?

Freiheit, Gleichheit, Demokratie – für diese Ideen der Französischen Revolution versuchten Vertreter Frankreichs und deutsche Jakobiner die Menschen in Mainz sowie zwischen Landau und Bingen zu begeistern. Sie sollten vom „Joch der Tyrannei“, das ihnen der Kurfürst zu Mainz und die anderen Souveräne dieser Gegend auferlegt hatten, befreit werden.

Heinz Brauburger beschreibt zunächst, dass das Kurfürstentum Mainz ein reformorientierter, an Recht und Gesetz gebundener Staat war. Es überrascht daher nicht, dass die Mainzer – vorrangig die Zünfte und die Geistlichen – für eine Republik, die Trennung vom Reich und den Anschluss an Frankreich mit dem Rhein als natürlicher Grenze nicht zu gewinnen waren. Sie erfuhren daraufhin Unterdrückung, Zwang, Vertreibung und Enteignung:

Neben dem Freiheitsbaum stand der Galgen.

Musste so der Demokratisierungsversuch „Mainzer Republik“ nicht scheitern? Welche Lehren lassen sich daraus ziehen? Brauburger nennt seine Überlegungen die eines „engagierten Bürgers“ – sie sollten in der Diskussion über die „Mainzer Republik“ nicht fehlen.

Herausgegeben von Stefan Schmitz

ISBN 978-3-945782-05-7, 104 Seiten, Hardcover, (2015)

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Jg. 1935, verheiratet, fünf Kinder, lebt seit 1973 in Mainz Studium der Rechtswissenschaften in Frankfurt/Main, Marburg, Lausanne (Schweiz), 1. und 2. juristisches Staatsexamen, Justitiar, Ltd. Rechtsdirektor i.R. Mitarbeit in deutschen und europäischen Gremien zu Themen des Staatsrechts und Europarechts, hierzu Veröffentlichungen und Lehraufträge.

Preis: € 13.90

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Mainzer Fastnachts-ABC. Fakten – Legenden – Anekdoten

Günter Schenk

Weshalb ruft man in Mainz Helau? Warum sind die Fastnachtsfarben Rot-Weiß-Blau-Gelb und wieso feiert man Karneval jedes Jahr zu einem anderen Termin? Welches Volkslied stand beim Karnevalshit  „Rucki Zucki“ Pate und woher stammt die Idee für die Zugplaketten? Ist das Komitee dasselbe wie der Elferrat? Und wozu braucht man einen Großen Rat? Wieso tragen die Narren Kappen und mit welcher Atemtechnik entrollt man am besten Luftschlangen?

Diese und viele andere Fragen beantwortet das Mainzer Fastnachts-ABC. Es informiert ausführlich über Hintergründe und Geschichte der Mainzer Fastnacht: Eine spannende Reise durch viele Jahrhunderte Fastnachtsgeschichte ist so garantiert!

ISBN 978-3-942291-10-1, 220 Seiten, 69 farbige Abb., Hardcover (2011)

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Der Autor: Günter Schenk gilt als einer der besten Kenner deutscher und europäischer Karnevalsbräuche. Für seine zahlreichen Publikationen zur Geschichte und Entwicklung der Fastnacht wurde er 2011 mit dem „Kulturpreis der Deutschen Fastnacht“ ausgezeichnet. Im Leinpfad Verlag sind von ihm erschienen: Mainz, wie es singt und lacht. Fastnacht im Fernsehen – Karneval für Millionen (2004)

Preis: € 19.95

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Gell, du hast mich gelle gern! Margit Sponheimer singt Toni Hämmerle (CD)

Margit Sponheimer

Margit Sponheimer verdankt Toni Hämmerle viel: 1963 nahm er die junge Sängerin unter seine Fittiche und noch im selben Jahr traten die beiden zusammen mit Ernst Neger als Trio auf. 1965 schrieb Toni Hämmerle für Margit Sponheimer „Gell, du hast mich gelle gern“ und legte damit den Grundstein zu ihrer unvergleichlichen Solokarriere. Aber Toni Hämmerle war bis zu seinem frühen Tod im Jahr 1968 nicht nur einer der erfolgreichsten und produktivsten Komponisten und Texter der Mainzer Fastnacht, sondern schrieb auch eher leise und nachdenkliche Balladen.
Margit Sponheimer singt Toni Hämmerles Kompositionen knapp 50 Jahre nach ihrer Entstehungszeit ausdrucksstark und einfühlsam.

4025034210221, Musik-CD, (2010)

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Pressestimmen: „Dass auch diese CD ein Erfolg wird, liegt auf der Hand. „Es gab nie eine bessere Margit Sponheimer als heute“, so Depenheuer.“ (Oliver Kreft, AZ am 15. Januar 2010) „45 Jahre nach ihrem absoluten Durchbruch setzt Margit Sponheimer ihrem Mentor Toni Hämmerle mit einer neuen CD ein gelungenes Denkmal.“ (Trudy Magin in: Rhein-Zeitung, am 15. Januar 2010) Die Sängerin: Margit Sponheimer, geb. 1943 in Frankfurt, Schlagersängerin und Schauspielerin. Sie gilt heute als Fastnachts-Ikone: 1965 begann sie ihre unvergleichliche Solokarriere mit „Gell, du hast mich gelle gern“.1999 startet Margit Sponheimer ihre zweite Karriere als Schauspielerin am Volkstheater Frankfurt. Im Leinpfad Verlag sind von ihr erschienen: Gell, du hast mich gelle gern! Margit Sponheimer singt Toni Hämmerle. Musik-CD (2010) Am Rosenmontag bin ich geboren. Aus meinem Leben. Autografie (2010)

Preis: € 13.90

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Rheinhessische Hauspostille

Volker Gallé

Gallés rheinhessische Hauspostille steht in der Tradition der Hauspostillen von Martin Luther bis Bertolt Brecht: Auch Volker Gallé will seine Leserinnen und Leser – ganz altmodisch: – erbauen.
So schreibt er über allerlei Interessantes aus Rheinhessen: über die Weinlese damals und heute, über Straßen und Eisenbahnen, Gärten und Parks, Flüsse, Bäche und Mühlen, Kirchen, Dome, Burgen und Schlösser, über Natur und Landschaft, altes Brauchtum zu Ostern, zur Fastnacht, zu den Kerben und an Weihnachten und über vieles andere mehr. Er vergleicht das Alte mit dem Neuen und spürt dabei übersehene Traditionslinien auf. Mit ausführlichen Zitaten aus der Rheinhessen-Literatur.
Denn wie schreibt Volker Gallé: „Die Texte wollen unterhaltsam in das jeweilige Thema einführen. Mehr nicht. Damit man auch die Landschaft kennen lernt, deren Wein man gerne trinkt. Und dabei ist mir immer wieder aufgefallen, wie wenig man doch über seine Heimat weiß und wie viel doch bereits über sie gesagt wurde, oftmals allerdings ungehört und ins Vergessen hinein.
Hauspostillen wollen erinnern, wieder ins Gedächtnis rufen, auf den Geschmack bringen.“

ISBN 978-3-937782-36-2, 88 Seiten, Hardcover, (2005)

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Der Autor: Volker Gallé, geboren 1955 in Alzey; Studium der Germanistik, Philosophie und Ethnologie. Berufliche Tätigkeit als Musiklehrer und Musiktherapeut, Journalist (VRM, SWR) und Kulturkoordinator (Stadt Worms), Buchautor (u. a. Kunstreiseführer Rheinhessen), Mundartliedermacher und -autor. Im Leinpfad Verlag sind von ihm erschienen: Rheinhessische Hauspostille (2005) rhein.hessen.blues (2007)

Preis: € 9.90

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Die Familie Erlanger. Bankiers, Mäzene, Künstler

Gabriele Mendelssohn

Caroline und Wilhelm von Erlanger zogen 1859 von Frankfurt am Main nach Ingelheim.
Beide stammen aus berühmten Frankfurter Familien: Caroline von Erlanger aus der Kaufmannsfamilie Bernus und Wilhelm von Erlanger aus der Bankiersfamilie Erlanger. Knapp 60 Jahre lang prägten sie das Leben im damaligen Nieder-Ingelheim: durch großzügige finanzielle Unterstützung und durch tatkräftige Unterstützung besonders des historischen Vereins und des ersten Ingelheimer Museums.
Gabriele Mendelssohn hat sich auf eine minuziöse Spurensuche begeben. Mit zahlreichen Zeitzeugnissen und vielen bisher unveröffentlichten Abbildungen erlaubt sie uns einen Blick in das Leben einer ganz besonderen großbürgerlichen Familie in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. – Ein Exkurs beleuchtet den Frankfurter Zweig der Familie Erlanger.
Mit einem Beitrag von Kirstin Schwarz über den französischen Zweig der Familie d’Erlanger.

ISBN 978-3-937782-24-9, 104 Seiten, viele S/W-Abbildungen, Broschur, (2005)

Preis: € 9.90

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Carlo von Erlanger (1872-1940). Ein Afrikaforscher und Ornithologe aus Ingelheim

Angelika Schulz-Parthu

Carlo von Erlanger (1872-1940) wurde nur 32 Jahre alt.
Als Ornithologe und als – so sah er sich zunehmend selbst – Afrikaforscher hatte er nur 10 Jahre Zeit für sein Lebenswerk. Innerhalb dieses Jahrzehnts rüstete er zwei Afrikaexpeditionen selbst aus, eine nach Tunesien (1896/97) und eine nach Abessinien (Äthiopien, 1899-1901), die beide zu einer Fülle von Ergebnissen führten und ihm noch heute einen Namen als Wissenschaftler sichern.
Von Anbeginn an arbeitet Carlo von Erlanger mit dem ebenfalls aus Nieder-Ingelheim stammenden Carl Hilgert (1886-1942) zusammen.

ISBN 978-3-937782-15-7, 40 Seiten, Broschur, (2004)

Preis: € 3.00

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