Schwäbische Tapas

Die Maultasche lernt spanisch!

Tapas und Schwaben gehören nicht zusammen?!? Mit 66 Rezepten beweist Alexander Schöck das Gegenteil. Da wird so durch und durch Schwäbisches wie Linsen, Maultaschen oder Buabenspitzle in einer Weise auf den Tisch gebracht, dass es manchem spanisch vorkommen wird. Nämlich als Maultaschen-Carpaccio, als Felchenmaultäschle, als Linsensalat im Glas oder gar als süße Kartoffelmaultäschle mit Kompott!

Eingeteilt in sechs Kapitel – Tapas mit Käse, mit Fleisch & Wurst, mit Gemüse & Pilzen, mit Fisch, mit Brot & Co und mit Zucker (!) – zeigen die Rezepte die ganze Vielfalt der schwäbischen Tapas: von einfach bis anspruchsvoll, von bodenständig bis innovativ. Lassen Sie sich überraschen von Ochsenmaulspießen auf Röstkartoffelwürfeln, Zwiebelrostbraten mit Kartoffelspaghetti, einer Grünen Spargelmousse mit Schwarzwälder Schinkensahne, schwäbischem Sushi, Dinnete mit Chorizo oder Linsen-Schoko-Plätzchen und entdecken Sie, was allen Rezepten gemeinsam ist:

  • Die köstlichen Kleinigkeiten sind ein Gute-Laune-Versprechen und eine Einladung zum Genuss!

Für den besonderen Reiz der Tapas gibt es mehrer Gründe: Das ist erstens das Kleine und Verspielte. Es ist zweitens der Witz der seriellen Präsentation. Weiterhin besteht ihr Charme in der regionalen Abwandlung: Kreativ und pfiffig werden klassische südliche Gerichte in bodenständig Schwäbische verwandelt: Tapas – in Spanien erfunden, nach Schwaben importiert!

Aber warum sollten Tapas nicht auch zu deutschem Wein passen? Das dachte sich der Ingelheimer Leinpfad Verlag, der unter anderem auf regionale Kochbücher spezialisiert ist. Die Tapas-Kochbücher zeigen, wie man regionale Spezialitäten mit ein paar mediterranen Kniffen aufpeppen kann – inklusive Tipps für eine stilvolle Präsentation. (Alice Gundlach, Food-Bloggerin)

Der Autor:

 Alexander Schöck, Jg. 1987, ging 2004 bei Küchenmeister und Fernsehkoch Timo Böckle im Restaurant Zum Reussenstein in die Lehre. Im Anschluss folgten weitere Stationen unter anderem im renommierten 5-Sterne-Hotel Bareiss in Baiersbronn. Aber der gebürtige Schwabe kehrte wieder zu seinen Wurzeln zurück und trägt heute als Sous-Chef bei Timo Böckle maßgeblich zu dessen Restauranterfolg bei: Beide zelebrieren die schwäbische Küche auf hohem Niveau. 2014 absolvierte Alexander Schöck die Meisterschule in Bad Überkingen als einer der besten seines Jahrgangs. Damit nicht genug, eignete er sich nach und nach ein außergewöhnliches Fachwissen zu den Themen regionale Produkte, Umgang mit Wild, Räuchern und für die Herstellung von Speiseeis an. In seiner Freizeit imkert der umtriebige Küchenmeister leidenschaftlich gerne: Bei den Bienen gelingt ihm das vollständige Abschalten. – Alexander Schöck lebt mit seiner Familie in Böblingen.

Mit Turnschuhen, modischem Undercut, vor allem aber mit seinem Wissen, seinem Können und seiner Vorliebe für alles Regionale ist Alexander Schöck der schwäbische Jamie Oliver! Schließlich ist er kaum drei Jahre älter, als Oliver es bei der Veröffentlichung seines ersten Buches war …

ISBN 978-3-945782-15-6, 136 Seiten, Klappenbroschur (2016), mit 60 Farbfotos von David Hall

Preis: € 14.90

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