(Jg. 43) arbeitete als Verwaltungsbeamtin im rheinlandpfälzischen Kultusministerium, zuletzt als Leitende Ministerialrätin. Jetzt ist sie die Spendenbeauftragte der Gemeinde St. Johannis und weiß über die Vorgänge in und um die Kirche herum genauestens Bescheid: Für das Jahr 2012 ist tatsächlich der Beginn von Baumaßnahmen im Kircheninneren geplant …

Der Tote im Paradies

Inke Ried-Neumann

Der Tote im Paradies

Die Mainzer Kirche St. Johannis ist eigentlich wegen Umbaumaßnahmen gesperrt. Doch das hält die muntere Rentnerin Heide Freber und ihren ehemaligen Kollegen Heinz Küster nicht davon ab, die Baustelle auf eigene Faust zu untersuchen. Schließlich hat sich Heide in den Kopf gesetzt, einen Mainzer Kirchenführer zu schreiben, und muss dafür vor Ort recherchieren.

Als plötzlich der Boden unter ihr nachgibt, findet sich Heide unversehens in der „Mainzer Unterwelt“ wieder. Auf diese Weise entdecken die beiden das „Paradies“– so wird ein schon lange verschütteter Durchgang zwischen St. Johannis und Mainzer Dom genannt. Dort aber wartet auch ein grausiger Fund auf sie, dessen Geschichte bis in die Zeit des Zweiten Weltkriegs zurückreicht.

Kriminalrat Pohl, ein alter Hase bei der Kripo Mainz, benötigt mit seinem Team nicht nur die Hilfe seiner hessischen Kollegen, sondern auch die tatkräftige Unterstützung von Heide Freber. Denn was hat dies alles mit den wertvollen, alten Büchern zu tun, hinter denen auf einmal auch ziemlich zwielichtige Gestalten her sind?

Eine atemlose Jagd beginnt, die bald ein weiteres Opfer fordert …

Die Autorin Inke Ried-Neumann

(Jg. 43) arbeitete als Verwaltungsbeamtin im rheinlandpfälzischen Kultusministerium, zuletzt als Leitende Ministerialrätin. Jetzt ist sie die Spendenbeauftragte der Gemeinde St. Johannis und weiß über die Vorgänge in und um die Kirche herum genauestens Bescheid: Für das Jahr 2012 ist tatsächlich der Beginn von Baumaßnahmen im Kircheninneren geplant …

Inke Ried-Neumann: Der Tote im Paradies, ISBN 978-3-942291-35-4, Broschur, 192 Seiten, 9,90 €

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Inke Ried-Neumann: (Jg. 43) arbeitete als Verwaltungsbeamtin im rheinlandpfälzischen Kultusministerium, zuletzt als Leitende Ministerialrätin. Jetzt ist sie die Spendenbeauftragte der Gemeinde St. Johannis und weiß über die Vorgänge in und um die Kirche herum genauestens Bescheid: Für das Jahr 2012 ist tatsächlich der Beginn von Baumaßnahmen im Kircheninneren geplant … Pressestimme: Literatur Grausiger Fund unter dem Dom 27.04.2012 01:00 Uhr – MAINZ KRIMI-LESUNG Inke Ried-Neumann stellt ihr Erstlingswerk „Der Tote im Paradies“ vor (nwz). „Als mir nichts anderes mehr eingefallen ist, wie ich unsere Kirche noch bekannter machen könnte, habe ich mich einfach an den Schreibtisch gesetzt und angefangen, diesen Krimi zu schreiben“, berichtete Inke Ried-Neumann. In vier Monaten ist dabei ein Buch entstanden, spannend von der ersten bis zur letzten von knapp 200 Seiten. Viele Freunde und Wegbegleiter mit dabei Bei einer Lesung, zu der viele Freunde und Wegbegleiter in den Georgsaal der Kirche gekommen waren, präsentierte die Autorin und frühere Verwaltungsbeamtin, Jahrgang 1943, ihr Erstlingswerk „Der Tote im Paradies“. Gleich auf doppelte Weise dient das Buch dem guten Zweck: Zum einen spendet die Autorin ihren Anteil zugunsten der Kirchensanierung, zum anderen möchte sie das Gotteshaus stärker ins Bewusstsein rücken. „Unsere Kirche ist ein wahrer Schatz und hat auch einen echten Schatz: Inke Ried-Neumann, die sich seit Jahren in der Gemeinde engagiert“, würdigte Pfarrerin Dr. Bettina Opitz-Chen. Als Spendenbeauftragte hatte sie zahlreiche Benefizveranstaltungen zugunsten der Restaurierung mit organisiert. „Ich halte es für überaus wichtig, dass diese spannende Geschichte erzählt wird, in der es auch um das Schicksal jüdischer Mitbürger unter dem Hitler-Regime, um Widerstand und Zivilcourage geht“, betonte Angelika Schulz-Parthu, Leiterin des Leinpfad-Verlags. Die Heldin des Buches, die aktive Seniorin Heide Freber, scheint einige Charakterzüge der Autorin zu tragen. So hat sie sich in den Kopf gesetzt, einen Kirchenführer zu schreiben, wie sie ihn selbst gern lesen würde: unterhaltsam, kurzweilig und lehrreich. Viele interessante Aspekte aus der Historie der Stadt sollen mit einbezogen werden, vor allem mit Blick auf „ihre“ um 900 erbaute Johanniskirche. Bei der Lesung ausgewählter Passagen machte Inke Ried-Neumann ihr Publikum mit dem Geschehen vertraut, das nebenan im Kirchenschiff seinen Lauf nimmt. Während ihr ehemaliger Kollege Heinz Küster einen prüfenden Blick auf ihr Manuskript werfen soll, kann Heide ihn bei der Bearbeitung einer wichtigen Anfrage unterstützen. Unverhoffte Reise in die Mainzer Unterwelt Doch zunächst zeigt sie ihm auf eigene Faust die wegen Umbaumaßnahmen gesperrte Kirche. Da gibt plötzlich der Boden unter ihr nach und mit einem Aufschrei findet sie sich in einem Teil der „Mainzer Unterwelt“ wieder, wo sie den Dingen buchstäblich auf den Grund gehen will. Mit Courage, der Unterstützung von Heinz und dem Licht einiger Altarkerzen begibt sie sich inmitten von Steinen und Dreck auf Erkundungstour und entdeckt das „Paradies“, einen lange verschütteten Durchgang zum Dom. Doch unter einer Staub- und Schuttschicht machen die beiden einen grausigen Fund, der – neben Pfarrerin, Polizei und Denkmalpfleger – auch die beiden noch lange beschäftigen soll. Was es mit dem mysteriösen Todesfall und bedeutsamen Werken aus der Bibliothek der Mainzer jüdischen Gemeinde auf sich hat, erfährt man beim Lesen.

Preis: € 9.90

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