Claudia Platz

Unruhige Zeiten im Europa des 11. Jahrhunderts. Dem Aufruf von Papst Urban II. zum Ersten Kreuzzug ins Heilige Land folgen viele Gläubige. Von Frankreich kommend ziehen sie nach Osten und erpressen nicht nur von der Landbevölkerung Nahrung, sondern plündern auch die großen Gemeinden.

Die Städte des Rheinlandes scheinen von diesen Geschehnissen weit entfernt. Da wird der Benediktinermönch Anselm in einer Wormser Herberge ermordet. Hanno, ein Agent des Mainzer Erzbischofs, stellt Nachforschungen an. Sein Weg führt über Worms nach Speyer, wo er auf ein Geheimnis stößt, das ihn wieder zurück nach Mainz bringt. Noch bevor er es lüften kann, belagern Kreuzfahrer die Stadt und verlangen die Auslieferung der jüdischen Gemeinde von Magenza. Erzbischof Ruthard versucht sie durch Verhandlungen zu retten. Aber nicht alle teilen seine Ansicht und bald ist nichts mehr, wie es einmal war …

Das Blut von Magenza ist ein spannender Mittelalterroman um Mord und Totschlag, religiöse Verblendung und reine Vernunft, Aufopferung und Intrige, Loyalität und Verrat, Vergebung und Vergeltung und schließlich um Liebe, die stärker ist als der Hass.

Claudia Platz gibt in ihrem zweiten historischen Roman einen einzigartigen Einblick in den Alltag mittelalterlichen Lebens. Dabei verwebt sie die Schicksale von Juden, Christen und von Menschen aller Stände miteinander.

ISBN 978-3-942291-09-5, 621 Seiten, Broschur (2012)

Auch als E-Book in allen E-Book-Shops erhältlich: 978-3-942291-54-5, 11.99 Euro

Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben