Das Blut von Magenza

Claudia Platz

Unruhige Zeiten im Europa des 11. Jahrhunderts. Dem Aufruf von Papst Urban II. zum Ersten Kreuzzug ins Heilige Land folgen viele Gläubige. Von Frankreich kommend ziehen sie nach Osten und erpressen nicht nur von der Landbevölkerung Nahrung, sondern plündern auch die großen Gemeinden.

Die Städte des Rheinlandes scheinen von diesen Geschehnissen weit entfernt. Da wird der Benediktinermönch Anselm in einer Wormser Herberge ermordet. Hanno, ein Agent des Mainzer Erzbischofs, stellt Nachforschungen an. Sein Weg führt über Worms nach Speyer, wo er auf ein Geheimnis stößt, das ihn wieder zurück nach Mainz bringt. Noch bevor er es lüften kann, belagern Kreuzfahrer die Stadt und verlangen die Auslieferung der jüdischen Gemeinde von Magenza. Erzbischof Ruthard versucht sie durch Verhandlungen zu retten. Aber nicht alle teilen seine Ansicht und bald ist nichts mehr, wie es einmal war …

Das Blut von Magenza ist ein spannender Mittelalterroman um Mord und Totschlag, religiöse Verblendung und reine Vernunft, Aufopferung und Intrige, Loyalität und Verrat, Vergebung und Vergeltung und schließlich um Liebe, die stärker ist als der Hass.

Claudia Platz gibt in ihrem zweiten historischen Roman einen einzigartigen Einblick in den Alltag mittelalterlichen Lebens. Dabei verwebt sie die Schicksale von Juden, Christen und von Menschen aller Stände miteinander.

ISBN 978-3-942291-09-5, 621 Seiten, Broschur (2012)

Auch als E-Book in allen E-Book-Shops erhältlich: 978-3-942291-54-5, 11.99 Euro

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Die Autorin: Claudia Platz: geboren in Ludwigshafen/Rhein, MTA-Ausbildung und Anthropologiestudium, seit 2001 freie Autorin, verheiratet, drei Kinder, lebt in der Nähe von Mainz. Im Leinpfad Verlag sind von ihr erschienen: Der zweite Blick (2006) Die falschen Caesaren (2008) Ein Schritt zu weit, in: Perfekte Opfer. 13 neue Kurz-Krimis aus dem Mörderischen Rheinhessen (2009) Notruf, in: Gleich nebenan. Kurzkrimis aus dem Mörderischen Rheinhessen (2010) Ausgemobbt, in: Mörderisches Rheinhessen 4. Ein Mord zu viel (2011) Pesto letale, in: Weck, Worscht – Mord. Kurzkrimis aus Rheinhessen werden mit 17 Rezepten mörderisch gut aufgetischt (2011) Pressestimme: Ein Krieg im Namen Gottes Mainz/Magenza. Am 27. November 1095 ruft Papst Urban II. zum Ersten Kreuzzug auf. Den Teilnehmern verspricht er die Vergebung aller Sünden. „Deus lo vult!“, ruft er ihnen entgegen: „Gott will es!“ Am 27. Mai 1096 fallen Kreuzfahrer über die jüdische Gemeinde in Mainz her. Sie metzeln Männer, Frauen und Kinder nieder. „Deus lo vult!“, heißt es auch hier. „Es ist erschreckend, dass sich seitdem so wenig geändert hat“, meint Claudia Platz. „Wir führen immer noch Kriege im Namen Gottes. Nur die Waffen und die Telekommunikation sind seitdem moderner geworden.“ In ihrem neuen Roman „Das Blut von Magenza“ blickt die rheinhessische Autorin zurück in eine Zeit, da die jüdischen Gemeinden von Schpira (Speyer), Uarmaisa (Worms) und Magenza (Mainz) als Zentren des aschkenasischen Judentums galten. Unter dem Kürzel SchUM waren sie berühmt. Die Kreuzzügler aber brachten sie an den Rand des Abgrunds. „Ich war manchmal nicht sicher, ob dieses Buch überhaupt geschrieben werden sollte“, sagt Platz beim Gespräch in einem Café am Fuß des Mainzer Doms. Das Gotteshaus ist eines der Zentren ihres Romans: In der Dombauhütte arbeitet Steinmetz Widukind im Jahr 1095 an einem Meisterstück, und der mächtige Erzbischof Ruthard macht sich Sorgen angesichts des Aufrufs zum Kreuzzug. „Das, was jetzt erschienen ist, ist die dritte Version“, erzählt die Autorin. Mal begann der Roman in der Gegenwart mit der Grundsteinlegung zur neuen Mainzer Synagoge, mal beschrieb Platz die Geschehnisse aus der Sicht eines einzelnen Mönchs. Dann aber entschied sie sich für einen ganzen Reigen von Figuren, die die Ereignisse in Magenza in verschiedensten Positionen erleben. Da ist etwa die Jüdin Sara, die Geld verleiht an christliche Frauen, deren Familien in Not geraten sind. Oder Hanno, der im Dienst der Kirche versucht, den Mord an einem Benediktiner aufzuklären. Oder die undurchsichtige Griseldis, die dem wichtigsten Mann der Stadt den Kopf verdreht. Dreieinhalb Jahre hat Platz mit dem Stoff gerungen. „Allerdings mit großen Pausen“, gibt sie zu. „Ich musste viel recherchieren, unter anderem habe ich hebräische Schriften zu den Kreuzzügen rausgesucht. Davon gibt es zum Glück Übersetzungen.“ Zudem holte sie sich Hilfe von Fachleuten, darunter ein Professor der Judaistik. Das wirkt sich aus auf den Roman: Die Autorin beschreibt ärztliche Praktiken unter Juden und Christen, die Weinherstellung, Speisenfolgen beim Festmahl und allerlei andere Details, die sich in den Geschichtsbüchern kaum finden. „Bediente man sich in einer Schenke selbst, oder wurde bedient? Gab es da was zu essen?“ Solche Alltäglichkeiten galt es zu klären. Auf gut 600 Seiten nähert sich Platz der großen Katastrophe. „Dabei fragte ich mich immer wieder: Schaffe ich diesen Spagat? Ich wollte einfühlsam schreiben, ohne zu sehr auf der Betroffenheitsschiene zu fahren.“ Das ist ihr gelungen. Sie verwebt eine Vielzahl von Figuren zu einem Netz, das erzählerisch trägt. Ihre Protagonisten sine keine außergewöhnlichen Helden, keine kauzigen Originale. Es sind eher durchschnittliche Typen, auch wenn sie mal gern die Grenzen des mittelalterlichen Lebens austesten: Widukind entscheidet sich trotz adliger Herkunft für den Steinmetzberuf, und Hanno steigt wegen seiner Talente vom Gaukler zum kirchlichen Agenten auf. Jenseits davon wirkt es wohltuend, dass Platz einige Themen meidet, an denen historische Romane kranken. Sie findet sich die herzzerreißende Liebesgeschichte eher am Rande. „Das liegt mir nicht so. Ich wollte keine Hedwig-Courths-Mahler auf historisch sein, auch wenn sich das gut verkauft. Außerdem kann ich mich nicht an ausführlichen Beschreibungen von Grausamkeiten ergötzen.“ Dafür gerieten ein paar Kriminalelemente in „Das Blut von Magenza“, denn mit Krimis hat Platz 2001 begonnen, bevor sie sich vor vier Jahren mit „Die falschen Caesaren“ erstmals in historische Gefilde wagte. Platz erholt sich nun erst mal. Sie sitzt an einem Krimi. „Ich will einfach wieder einen Text runterschreiben können.“ Und wer weiß, vielleicht geht es danach wieder in die Vergangenheit. Die Belagerungszeit von Mainz, die Stadt der Revolution würde sie reizen. Gerd Blase, Mainzer Rheinzeitung, 18. Februar 2012 Pressestimme: Intrige und Liebe im mittelalterlichen Rheinhessen 12.04.2012 – AZ MAINZ Von Christine Tscherner Mittelalterliches Rheinhessen während der Zeit des ersten Kreuzzuges. Das ist der Schauplatz für „Das Blut von Magenza“, einen historischen Roman von Claudia Platz. Er lässt den Leser reisen: Jahrhunderte zurück, in winklige Gassen, in Judenviertel und Klöster, nach Worms, auf den Ockenheimer Jakobsberg und Speyer. Vorab: Der Roman ist eine echte Schwarte und liegt schwer in der Hand. Über 600 Seiten stark, mit Personenverzeichnis und Glossar bestückt. Das bislang dickste Buch des auf Regionalgeschichten spezialisierten Leinpfad-Verlags sollte jedoch nicht abschrecken. Denn Magenza liest sich durch häufige Szenenwechsel und unterschiedliche Handlungsstränge locker in wenigen Wochen als Abendlektüre. Allerdings: Zu lang darf die Lesepause nicht ausfallen. Sonst drohen die Kunigundes und Anselms, die Steinmetzmeister und Tuchmacher, im Handlungsnetz irgendwann verloren zu gehen. Alternative: Als Begleiter beim Strandurlaub oder auf Balkonien hilft Claudia Platz über Mußestunden hinweg. Insbesondere Rheinhessen mit Lust auf historischen Zugewinn werden es lieben. Denn Magenza hält sich sehr genau an das erprobte Rezept für erfolgreiche historische Romane: Verrat und Intrige, Liebe und religiöse Verblendung. Dazu ein geschichtlich fundiert recherchierter Rahmen und noch heute nachvollziehbare Geografien. Ein ermordeter Mönch auf Pilgerreise in Worms bildet den Auftakt. Ein Gesandter des Mainzer Erzbischofs soll das Verbrechen aufklären. Dabei stößt er in Speyer auf ein Geheimnis, kann es aber nicht rechtzeitig lüften. Kreuzfahrer belagern die Stadt. Sie verlangen die Auslieferung der Mainzer Juden. Bildschöne Damen treten auf, in Heiratsabsicht und gar nicht devoter Mittelalter-Manier, Papst Urban und der Mainzer Erzbischof dürfen nicht fehlen. Der Roman gewährt Einblick in Tischsitten und Speisekarten des 11. Jahrhunderts, in Zunftwesen und die Regeln der Dombauhütte sowie die Hintergründe des ersten Kreuzzuges. Wer gern eintaucht in vergangene Jahrhunderte, der sieht Mönche am Jakobsberg beim Hefeabstechen und Weinkeltern, der hört von den Aufgaben der Schultheißen und schüttelt über Ablassversprechen den Kopf. Besonders gelungen scheint der Einblick ins jüdische Mainz und die historisch basierten Auswirkungen des ersten Kreuzzuges auf die Gemeinden im Rheinland. Ein spannender Mittelalterroman also mit Mehrwert für Leseratten. Nichts aber für Dicke-Schinken-Verweigerer und gemächliche Kleine-Happen-Leser. „Magenza“ lautete übrigens der jüdische Namen der Stadt Mainz im Mittelalter. Zusammen mit Schpira (Speyer) und Warmaisa (Worms) bildete Magenza ein besonderes Dreigespann: den SchUM-Verbund („Sch“ steht für Schpira, „U“ für Warmaisa, „M“ für Magenza). Er wird als Jerusalem des Westens bezeichnet und gilt als Geburtsstätte der mitteleuropäisch-jüdischen Kultur. „Das Blut von Magenza“ ist nach Kurzgeschichten und Rheinhessen-Krimis der zweite historische Roman von Claudia Platz. Die Ludwigshafenerin lebt als freie Autorin in Gau-Bischofsheim. DAS BUCH Claudia Platz, Das Blut von Magenza, ISBN 978-3-942291-09-5, 621 Seiten, 14,90 Euro, Leinpfad-Verlag

Preis: € 14.90

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Der Tod kommt nachts

Heidrun Immendorf (Hg.)

Der Tod kommt nachts

13 Nachtkrimis über die Schrecken, die Geheimnisse und die Gefahren der Nacht. Was allen Nächten gemeinsam ist? Es sind rheinhessische Nächte, beschworen von der Autorengruppe Mörderisches Rheinhessen.

Eine Ehefrau liegt schlaflos neben ihrem Mann. Gegen den Fluglärm kann sie wenig tun, gegen ihren schnarchenden Mann einiges (Vera Bleibtreu). – Was passiert, wenn vernachlässigte Kinder zu Nachteulen werden? (Olaf Paust) – Die Nachtaufnahmen einer Künstlerin wecken in Wolfhard Klein Kurzkrimi voyeuristische Bedürfnisse und unterdrückte Triebe. – Peter Jackob schickt seinen Kommissar Bekker nachts mit dem störrischen Rauhaardackel Bauz nach Nieder-Olm und lässt sie eine Tote finden. – Was passiert, wenn jemand zwar kein Herz mehr hat, es dann aber doch verloren geht, das beschreibt Antje Fries. – In der Geisterstunde um Mitternacht treffen sich 13 finstere Gesellen – um was zu tun? Mehr erzählt Christian Pfarr. – In einer eisigen Frostnacht findet eine ehemalige Nachbarschaftsidylle ihr Ende (Andreas Wagner). – Um einen plötzlichen Tod in der Mainzer Disco „Nightlife“ dreht es sich bei Friederike Harig. – Bei Claudia Platz belauscht eine frisch gebackene Ehefrau ein nächtliches Telefongespräch ihres Mannes, das ihren Tod ankündigt. –

Hochexplosive Mischung: Ein Mann hasst korrumpierbare Politiker und eine Bombenentschärferin hat noch eine Stange Dynamit übrig (Astrid Reck). – Eine enttäuschende Hochzeitsnacht bei tropischen Temperaturen, deren Ende der Bräutigam nicht mehr erleben wird (Heidrun Immendorf). – Schulbuchautoren treffen sich in Bingen. Für einen von ihnen endet die Nacht tödlich (Marion Schadek). – Ein Nachtasyl wird zum Fluchtort einer Bande von Bankräubern. Ein zermürbender Kampf um Verrat und Überleben beginnt. (Jürgen Heimbach)

Der Tod kommt nachts. 13 Nachtkrimis aus dem Mörderischen Rheinhessen

Preis: € 9.90

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Betreff: MORD!

Claudia Platz

Krimiautoren, Drehbuchschreiber, Regisseure und Filmschaffende geben sich beim Krimifestival Mordiale, das diesmal in Mainz stattfindet, ein Stelldichein. Vier Tage lang soll die Landeshauptstadt zur Krimihochburg werden. Das wird Mainz auch – aber anders als gedacht! Denn schon am ersten Tag wird frühmorgens der Bestsellerautor Paul Meyerbrinck im Brunnen am Fischtor ermordet aufgefunden. Wenige Stunden später geht im Polizeipräsidium eine Bekennermail ein, während sich gleichzeitig im Wispertal ein tödlicher Autounfall ereignet. Zunächst scheint es keinen Zusammenhang zu geben. Aber eine zweite E-Mail macht dem Ermittlerteam um KHK Karin Weber und KK Samir Stockwinkel klar, dass diese Verbrechen der Auftakt einer Serie sind. Nur langsam kann die SoKo „Krimi“ das Puzzle zusammensetzen und die wichtigste Frage beantworten: Warum müssen ausgerechnet die erfolgreichsten Autoren sterben?

„Die Autorin beherrscht die Ökonomie des Erzählens perfekt, sie ist zur Meisterin des Dialogs geworden und platziert Spannungsbögen mit geradezu beängstigendem Blick für den alltäglichen Terror.“ (Mainzer Rhein-Zeitung)
„Während man Seite für Seite von Claudia Platz’ neuem Krimi verschlingt, versinkt man immer tiefer in eine schaurige Geschichte, die ihren Stoff auch aus der aktuellen Rechtsdebatte zieht.“
(AZ Mainz)
ISBN 978-3-942291-42-2, 328 Seiten, Broschur

Auch als E-Book in allen E-Book-Shops erhältlich: 978-3-942291-52-1, 9.49 Euro

Preis: € 11.90

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Tödlicher Glühwein. 19 Weihnachtskrimis aus Rheinhessen

Claudia Platz und Angelika Schulz-Parthu (Hg.)

Stille Nacht, heilige Nacht? Von wegen!

Harmonie und Frieden unterm Weihnachtsbaum? Wers glaubt, wird selig!

Man verzeiht sich beim Glühwein das eine oder andere? Schön wärs!

In ihren Weihnachtskrimis aus Rheinhessen zeigen 19 Autorinnen und Autoren, dass auch zwischen dem ersten Advent und Silvester alte Rechnungen beglichen und neue aufgemacht werden. Psychologisch fein austarierte Tatabläufe treffen auf spontane Befreiungsschläge und manchmal auf den Falschen …

Mit Texten von Vera Bleibtreu, Ella Daelken, Franziska Franke, Britt Glaser, Gina Greifenstein, Jürgen Heimbach, Heidrun Immendorf, Simone Jöst, Wolfgang Kemmer, Richard Lifka, Heidi Moor-Blank, Sarah Geraldine Nisi, Claudia Platz, Petra Scheuermann, Regina Schleheck, Gabriele Scholtz, Angelika Schröder, Frauke Schuster und Brigitte Vollenberg

Die Tatorte sind Alzey, Appenheim, Bingen, Gau-Odernheim, Gimbsheim, Heidesheim, Mainz, Ober-Hilbersheim, Oppenheim, Sörgenloch und Worms

ISBN 978-3-942291-67-5, 216 Seiten, Broschur, 2. Auflage (2013)

Auch als E-Book in allen E-Book-Shops erhältlich: 978-3-942291-92-7, 8.99 Euro

Preis: € 9.90

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Tödliche Türchen. 24 Weihnachtskrimis aus Hessen

Fenna Williams und Angelika Schulz-Parthu (Hg.)

Stille Nacht, heilige Nacht? Von wegen! Harmonie und Frieden unterm Weihnachtsbaum? Wers glaubt, wird selig! Denn: 24 AutorInnen lassen hinter jedem Adventskalender-Türchen ein Verbrechen lauern … Da ruft ein Mann am 24.12. bei der Telefonseelsorge in Frankfurt an, eine Offenbacherin lernt endlich das Tranchieren, eine Weihnachtsfeier in Darmstadt läuft völlig aus dem Ruder, während ein Ehemann in Hesselbach Haus und Garten in ein Weihnachtswahnsinnsland verwandelt. Psychologisch fein austarierte Tatabläufe treffen auf spontane Befreiungsschläge und manchmal auf die Falschen …

Mit Texten von Christina Bacher, Paula Bengtzon, Nadine Buranaseda, Ella Daelken, Gitta Edelmann, Karsten Eichner, Leila Emami, Christiane Geldmacher, Denise Haberlandt, Angelika Marie Hauck, Almuth Heuner, Tania Jerzembeck, Klaudia Jeske, Ivonne Keller, Susanne Kronenberg, Richard Lifka, Ricarda Oertel, Claudia Platz, Kathrin Pohl, Regina Schleheck, Claudia Schmid, Frauke Schuster, Thorsten Weiß, Fenna Williams und Marcus Winter

Die Tatorte sind Aarbergen, Bad Homburg, Bad Vilbel, Darmstadt (2), Eltville, Frankfurt (4), Gelnhausen, Hesselbach, Hofheim, Idstein (2), Kostheim, Neustadt/Odenwald, Offenbach, Rüdesheim (2), Schlossborn, Wiesbaden (2), Zwingenberg und der Taunus.

ISBN 978-3-942291-81-1, 252 Seiten, Broschur (2014)

Auch als E-Book in allen E-Book-Shops erhältlich: 978-3-942291-94-1, 8.99 Euro

Preis: € 9.90

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Tödlicher Glühwein. 21 Weihnachtskrimis aus der Pfalz

VERGRIFFEN

Gina Greifenstein und Angelika Schulz-Parthu (Hg.)

Stille Nacht, heilige Nacht? Von wegen! Harmonie und Frieden unterm Weihnachtsbaum? Wers glaubt, wird selig! In ihren Weihnachtskrimis aus der Pfalz zeigen 21 Autorinnen und Autoren, dass auch zwischen dem ersten Advent und Silvester alte Rechnungen beglichen und neue aufgemacht werden.

Da trifft sich eine Freundesclique zum letzten Mal zu ihrer traditionellen Burgenwanderung – mit viel Glühwein! – im Pfälzerwald, in Groß-Bundenbach lebt zur Wintersonnwende ein altes Ritual wieder auf, während eine alte Dame im Spätzug ausgerechnet von einem Nikolaus überfallen wird und ein Ehemann in Barbelroth Haus und Garten in ein Weihnachtswahnsinnsland verwandelt. Psychologisch fein austarierte Tatabläufe treffen auf spontane Befreiungsschläge und manchmal auf die Falschen …

Mit Texten von Cornelia Anken, Isabella Archan, Christina Bacher, Ella Daelken, Monika Deutsch, Antje Fries, Gina Greifenstein, Alexandra Guggenheim, Jürgen Heimbach, Birgit Jennerjahn-Hakenes, Wolfgang Kemmer, Susanne Knepper, Walter Landin, Heidi Moor-Blank, Claudia Platz, Astrid Plötner, Kathrin Pohl, Petra Scheuermann, Gabriele Scholtz, Jana Thiem und Brigitte Vollenberg

Die Tatorte sind Barbelroth, Flomersheim, Frankenthal, Groß-Bundenbach, Landau (4), Ludwigshafen (3), Neustadt (2), Nußdorf (2), der Pfälzerwald bei Leinsweiler, Speyer (2) und die Südpfalz (3).

ISBN 978-3-942291-80-4, 244 Seiten, Broschur (2014)

Auch als E-Book in allen E-Book-Shops erhältlich: 978-3-942291-93-4, 8.99 Euro

Preis: € 0.00

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Feurio! Acht Kurzkrimis

Claudia Platz (Hg.)

„Feurio! Feurio! Das Haus, es brennt schon lichterloh!“

Feurio! Unter diesem alten Warnruf vor einem Brand veröffentlicht die Autorengruppe „Mörderisches Rheinhessen“ ihre neue Anthologie mit Kurzkrimis.

Da wechselt im Mainz der Nachkriegszeit ein Feuerzeug unter kriminellen Umständen seine Besitzer. Der Mitarbeiter eines Krematoriums macht eine mysteriöse Entdeckung, während ein Feuerteufel Mainz-Ebersheim verunsichert und ein Essenheimer Winzer seinen letzten Ausweg im warmen Abriss sieht. In Ingelheim begleicht ein Schornsteinfeger eine offene Rechnung und sorgt für dicke Luft. Und bei der Tigerfütterung am Bismarckturm blitzt in der Fleischration ein Fingerring auf. In Mainz löst sich die langjährige Freundschaft zweier Männer endgültig in Rauch auf und in Osthofen sprengt eine Gasexplosion gleich einen ganzen Hobbykeller in die Luft.

Die Tatorte sind Essenheim, Ingelheim (2), Mainz (4) und Osthofen.

ISBN 978-3-942291-85-9, 136 Seiten, Broschur (2014)



Preis: € 9.90

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Mordlichterglanz. 24 Weihnachtskrimis zwischen Watt und Weser

Heidrun Immendorf (Hg.)

Stille Nacht, heilige Nacht? Von wegen! Harmonie und Frieden unterm Weihnachtsbaum? Wer’s glaubt, wird selig!

24 Autorinnen und Autoren zeigen, dass auch zwischen dem ersten Advent und dem Dreikönigstag alte Rechnungen beglichen und neue aufgemacht werden.

Aber nicht nur Weihnachtliches und Kriminelles treffen in Mordlichterglanz aufeinander, sondern auch Weihnachten und die Landschaft der Nordlichter, geprägt von Weite und Meer.

Eine junge Frau denkt beim Eierpunsch auf dem Oldenburger Weihnachtsmarkt über ihr verpfuschtes Leben nach – da bekommt sie unverhofft eine zweite Chance. Ein Soldat kehrt traumatisiert aus Afghanistan zurück und soll seine erste Friedensweihnacht feiern. Prosper hat seine kleine Schwester auf dem Weihnachtsmarkt aus den Augen verloren: Eben saß sie noch auf dem Karussell, jetzt ist sie weg. In Varel läuft ein Weihnachtsgottesdienst völlig aus dem Ruder. Ein Immobilienhai weiß genau, wie man pittoreske Viertel gentrifiziert, diesmal ist Bremen-Walle dran. Vorher jedoch greift jemand zur Selbsthilfe.

Psychologisch fein austarierte Tatabläufe treffen auf spontane Befreiungsschläge und manchmal auf die Falschen.

  • Witzig, rabenschwarz, satirisch, thematisch ungewöhnlich, be- und nachdenkenswert – und immer in Ihrer Nähe!

Die AutorInnen: Uli Aechtner, Brigitte Karin Becker, Ulrike Blatter, Teresa Böger, Kerstin Brichzin, Ella Dälken, Monika Deutsch, Gitta Edelmann, Antje Fries, Corinna Gerhards, Goest & Patsch, Sonja Höstermann, Heidrun Immendorf, Christian Jaschinski, Tania Jerzembeck, Susanne Knepper, Sabine Koeppe/Thorsten Weiß, Walter Landin, Laura Müller-Hennig, Sarah Geraldine Nisi, Ricarda Oertel, Claudia Platz, Regina Schleheck, Cécile Ziemons.

Die Tatorte: Bad Zwischenahn, Bensersiel, Bremen (9), Bremerhaven (2), Burhave, Cappeln, Carolinensiel, Emden, Friedrichskoog, Neustadtgödens, Oldenburg, Varel, Wangerland, Wilhelmshaven und last but not least die hohe See.

ISBN 978-3-945782-08-8, 302 Seiten, Broschur (2015)

Preis: € 11.00

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1000 Hügel – 1000 Schatten. 17 historische Kurzkrimis aus Rheinhessen

Antje Fries (Hg.)

In der Ingelheimer Pfalz beobachtet der junge Einhard Ungewöhnliches: Könnte es sein, dass ein Attentat auf Karl den Großen geplant wird? Martin Luther in Worms: Das sieht für seine Widersacher wie die perfekte Gelegenheit aus, ihn aus dem Weg zu räumen. Ein Mainzer Mädchen mit französischen Wurzeln gerät während der Mainzer Republik unter Spionageverdacht. In Hamm will der Schinderhannes sich über den Rhein aus dem Staub machen, doch er hat nicht mit dem harten Winter gerechnet … Weiterhin werfen wir einen Blick in eine Mainzer Geigenwerkstatt, in einen dunklen Mainzer Hinterhof in den 30er-Jahren, in dem jemand angeblich aus politischen Gründen ermordet wird. Wir lernen eine mutige Beleuchterin am Mainzer Theater ebenso kennen wie einen nimmersatten Ortsgruppenführer in Essenheim. Und wir erfahren wie es wäre, wenn Siegfried heute leben würde: Er hätte sein Pferd gegen eine Harley getauscht.

  • Doch, wir wissen es: 2016 wird Rheinhessen 200 und nicht 1200! Trotzdem haben wir zeitlich auf jegliche Begrenzung verzichtet: 15 AutorInnen schlagen in 17 Kurzkrimis einen spannenden Bogen zwischen der Zeit Karls des Großen und dem 21. Jahrhundert und bringen Licht in die Schatten hinter den viel zitierten 1000 Hügeln …

Die Tatorte sind Alsheim, Bingen, Essenheim, Hamm, Ingelheim, Mainz (6), Westhofen und Worms (5).

Mit Kurzkrimis von Alessandra Barabaschi, Monika Deutsch, Leila Emami, Franziska Franke, Antje Fries, Christiane Gref, Anne Grießer, Jürgen Heimbach, Wolfgang Kemmer, Anja Marschall, Claudia Platz, Jürgen Rath, Regina Schleheck, Claudia Schmid und Andreas Wagner.

ISBN 978-3-945782-14-9, 268 Seiten, Broschur, (2016)



Preis: € 11.00

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Gleich nebenan. Kurzkrimis aus dem Mörderischen Rheinhessen

Hg. von Antje Fries
Wann immer im wirklichen Leben im Nachbarhaus ein Kapitalverbrechen geschehen ist, ist die Umgebung fassungslos und schockiert, dass gleich nebenan so etwas geschehen konnte …
So auch in der Geschichte, die unserer Anthologie den Titel gegeben hat, Gleich nebenan von Heidrun Immendorf, über die sie selbst schreibt:
„Die Fassaden sind weiß, die Autos schwarz und die Kinder gehen zum Frühenglisch. In den engen Maschen einer Mainzer Reihenhaussiedlung zappeln Böse und Gute in einem infamen Spiel aus Erpressung, unterdrückten Trieben und schamlosem Machtmissbrauch.“
Gleich nebenan liegen die Tatorte: ein Gemeindehaus in Mainz-Gonsenheim, die Theodor-Heuss-Brücke, der Beichtstuhl von St. Stephan in Mainz, ein Regionalexpress, eine Scheune im (fiktiven) Gau-Fronheim, die Carl-Zuckmayer-Halle in Nackenheim, der Rhein, die Rheinhessen-Fachklinik in Alzey, daneben Reihenhäuser, Einfamilienhäuser und Einliegerwohnungen in ganz Rheinhessen sowie ein Trullo und der Mäuseturm.
Und auch die Tatwaffen sind natürlich nur zu leicht griffbereit: Seidenschal, Messer, Insulin, Gift, Pistole, Schrotflinte, Worte undundund.
Es ist die Mischung, die Gleich nebenan so besonders macht: die verschiedenen Schreibstile, die unterschiedliche kriminelle Fantasie, der Witz, Dichte und Atmosphäre, die Düsternis und Unausweichlichkeit einer Geschichte oder der Befreiungsschlag, der aus einem Opfer einen Täter macht, dass man manchmal etwas lernen kann und dass man – wie immer bei guten Kriminalgeschichten – wie von einem Sog hineingezogen wird.
Mörderisches Rheinhessen heißt die Autorengruppe, die seit drei Jahren in eigener Regie ein Krimifestival auf die Beine stellt und dazu eine Anthologie veröffentlicht; alle Texte werden hier zum ersten Mal veröffentlicht.
ISBN 978-3-942291-05-7, 232 Seiten, Broschur (2010)

Weitere Beschreibung weniger Details

Die Herausgeberin: Antje Fries, Jg. 1966, ist Grund- und Hauptschullehrerin und derzeit Lehrerin an der „Schule im Grünen“ im Wormser Umwelthaus. Sie lebt mit ihrer Familie in Osthofen. Antje Fries ist Mitglied in den Krimi-Netzwerken „Syndikat“, „Mörderische Schwestern“ und „Mörderisches Rheinhessen“. Im Leinpfad Verlag sind von ihr erschienen: Kalle im Wingert. Von Ausbrechern, einem Lesekönig und verschwundenen Rebläusen (2002) Kalles Werkstatt (2003) Stille Wasser mahlen langsam (2005, vergriffen, die 2. Auflage wird vorbereitet) Kaltgestellt oder: Die Rechte des Fälschers (2006) Knielings Garten (2008), Kleine Schwestern (2009), Hägar, in: Perfekte Opfer. 13 neue Kurzkrimis aus dem mörderischen Rheinhessen, hg von Wolfhard Klein (2009) Nibelungen-Tod (2010)

Preis: € 10.90

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