Über den Klippen. Als ich Willy Brandt einmal zu Bett brachte

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Jürgen Kessler

Über den Klippen. Als ich Willy Brandt einmal zu Bett brachte

Die amüsante Erzählung einer spontanen Reise im Jahre 1976 liest sich zunächst wie das Psychogramm eines Jung-68ers in der alten Bundesrepublik auf der Suche nach Freundschaft, Liebe und Identität. Doch dann kommt es zu einer außergewöhnlichen Begegnung mit Willy Brandt auf Gozo und alles wird anders … Mit Ausnahme der immer wiederkehrenden Erfahrung: Das Private ist das Politische. Und umgekehrt.

In seinem autobiografischen Rückblick fängt Jürgen Kessler sehr poetisch die Hoffnungen ein, die damals eine ganze Generation auf Willy Brandt setzte.

Eine hinreißende Geschichte! Harald Martenstein

ISBN 978-3-942291-56-9, 72 Seiten, Hardcover

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Jürgen Kessler, geboren 1949 in Mainz, studierte Jura, Journalistik und Betriebswirtschaft in Berlin, Mainz und Wiesbaden und arbeitete von 1969 bis 2002 für Hanns Dieter Hüsch, mit dem er eine Künstler- und Tourneemanagement GmbH gegründet hatte. Seit 1998 ist er Geschäftsführer der Stiftung Deutsches Kabarettarchiv sowie Initiator der Sterne der Satire auf dem Romano-Guardini-Platz in Mainz.

Preis: € 0.00

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Landeier. Fränkys Traktor-Trip durch die Provinz

Andreas Wagner

Als sein Meister ihm Prügel androht, haut der Bäckerlehrling Frank einfach ab. Er klaut einen alten Fendt und fährt ziel- und planlos über Land. Auf seinem Traktor-Trip lernt er das Spargelmädchen Olga aus der Ukraine, echte Neonazis und falsche Polizisten, eine abgedrehte Landkommune und den allein auf seinem Hof lebenden Rolf, verwahrlost und zahlungsunfähig, kennen.

Verfolgt von seinem Chef und Heinrich, dem Russen, zeigen uns die drei ein unbekanntes Bild der Provinz fernab von jeder Landlust.

ISBN 978-3-942291-61-3, 256 Seiten, Hardcover (2013)

Auch als E-Book in allen E-Book-Shops erhältlich: 978-3-942291-75-0, 11.99 Euro

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Andreas Wagner, Jg. 1974, ist als Winzer Quereinsteiger: Der promovierte Historiker führt das von den Eltern übernommene Weingut in Essenheim seit 2002 zusammen mit seinen beiden Brüdern. Er ist verheiratet und hat vier Kinder. Mehr zum Autor unter www.wagner-wein.de Bekannt geworden ist Andreas Wagner mit seinen sechs Weinkrimis.

Preis: € 14.90

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Joseph von Nazareth. Erzählung

Ernst Fellechner

Wer war Joseph von Nazareth, der Ziehvater Jesu? Weil die Bibel wenig über ihn erzählt, steht er im Schatten der sonstigen Akteure der Heiligen Geschichte. Und trotzdem hat er eine wichtige, uneigennützige Rolle inne. Ernst Fellechner rückt die Randfigur Joseph in den Mittelpunkt und widmet ihm seine ganze Aufmerksamkeit.

Der Erzähler nimmt teil an einem Judenschicksal, versetzt sich in die Träume und Wünsche, Hoffnungen und Ängste dieses Mannes Joseph und fragt sich immer wieder: Könnte es so gewesen sein?

ISBN 978-3-942291-71-2, 72 Seiten, Hardcover (2013)

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Dr. Ernst Fellechner (Jg. 1946) war 35 Jahre lang Pfarrer, davon über 30 Jahre an der Saalkirche in Ingelheim/Rhein; er lebt jetzt im Ruhestand in Mainz.

Preis: € 9.90

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Und täglich grüßt der Weihnachtsmann

Bernadette Heim

Warum kommt Weihnachten immer so schnell? Was macht man mit ungeliebten Geschenken? Aber Weihnachten ohne Geschenke – wie soll das gehen? Wie sieht eine wirklich ganz besondere „Kleinigkeit“ als Geschenk aus? Und wie hält es der echte Weihnachtsfan während des restlichen Jahres aus? In ihren Weihnachtsgeschichten erzählt Bernadette Heim vom Zauber der Weihnacht früher und heute: von Kindheitserinnerungen, aber auch von Weihnachten in düsteren Zeiten, von kleinen Wundern und unerhörten Begebenheiten. Sie schafft damit Weihnachtsstimmung mit Herz und Humor: nachdenklich, besinnlich und witzig.

ISBN 978-3-942291-66-8, 96 Seiten, Hardcover (2013)

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Die gebürtige Bingerin Bernadette Heim, Jg. 1958, hat schon als Kind gerne geschrieben. Inzwischen hat sie als Journalistin ihr Hobby zum Beruf gemacht. Im Leinpfad Verlag sind von ihr drei Bücher mit ihren Kolumnen und Kurzgeschichten erschienen: Die Socke im Bermudadreieck (vergriffen), Die Socke bringt es an den Tag und Socken, die von Herzen kommen. Die für diese Bücher ausgewählten Texte erscheinen seit 1994 unter dem Titel Querspalte regelmäßig im Binger Wochenblatt.

Preis: € 9.90

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Galgenbusch 1945. Eine Erzählung

Andreas Wagner

Ein rheinhessisches Dorf Ende Februar 1945.

Ein Schwein wird schwarz geschlachtet. Der Ortsgruppenführer verbrennt seine Uniform und bereut es dann. Die ersten Flüchtlinge aus dem zerbombten Mainz treffen ein. Ein Deserteur versteckt sich in einer Feldscheune. Ein Mädchen wird ermordet. Ein alter Mann knotet ein Bettlaken an eine Bohnenstange und läuft damit vor die Panzersperre.

In seinen Momentaufnahmen aus den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs erzählt Andreas Wagner sehr eindringlich von der erstickenden Atmosphäre in einem Dorf kurz vor dem Einmarsch der Amerikaner. Als niemand mehr irgendjemandem traut, der Druck der sozialen Kontrolle übermächtig wird und vor lauter Angst eine bleierne Stille über allem liegt.

ISBN 978-3-942291-99-6, 188 Seiten, Broschur (2015)

Auch als E-Book in allen E-Book-Shops erhältlich: 978-3-945782-03-3, 8.99 Euro

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Dr. Andreas Wagner, Jg. 1974, ist Winzer, Historiker und Autor. Er hat 2002 mit einer Arbeit zur Machtübernahme der Nationalsozialisten promoviert und weitere wissenschaftliche Veröffentlichungen zum Nationalsozialismus und zur Weinbaugeschichte publiziert. Seit 2002 führt er das von den Eltern übernommene Weingut in Essenheim zusammen mit seinen beiden Brüdern. Er ist verheiratet und hat vier Kinder.

Preis: € 9.90

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Leuchtfeuer und Glückskekse. Literatur aus dem Landkreis Mainz-Bingen

Kreisverwaltung Mainz-Bingen (Hg.)

Die 17 anspruchsvollen Prosa- und Lyriktexte der Anthologie „Leuchtfeuer und Glückskekse“ – es sind die Texte der Preisträgerinnen und Preisträger des Kulturpreises Literatur zwischen 2009 und 2015 zusammen mit den von der Jury besonders gewürdigten Beiträgen – spiegeln Niveau und Vielfalt der literarischen Produktion im Landkreis Mainz-Bingen.

Mit Texten von Monika Beer, Catherine Chihab, Monika Cremer, Astrid Dinges, Volkmar Döring, Jutta Gresch, Peter Grosz, Bernadette Heim, Irene Krayer, Silvia Meves, Claudia Platz, Simeon Prasuhn, Micha B. Rudolph, Johanna Stein, Eva Weinitschke, Marius Wendling und einem Vorwort von Landrat Claus Schick

ISBN 978-3-945782-19-4, 100 Seiten, Hardcover (2016)

 

Preis: € 11.00

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Wie en Spatz in de Kniddele

Ulrike Neradt

Ulrike Neradts wunderbares erstes Mundart-Buch ist wieder lieferbar!

Sie erzählt darin sehr persönlich von früher: Wie sie als Winzertochter schon als Kind bei der Weinlese geholfen hat und welche Bräuche es damals noch gab, wie in ihrer Familie der Nikolaus-Abend gefeiert wurde, von Erlebnissen und Begegnungen in ihrer Zeit als Deutsche Weinkönigin oder wie sie endlich zum Singen kam. Sie lässt vor unseren Augen das Bild einer intakten Dorfgemeinschaft und einer behüteten Kindheit und Jugend in der Aufbruchstimmung der 50er Jahre und des beginnenden Wirtschaftswunders entstehen. Und: Ihre Fans lernen Ulrike Neradt dabei von einer ganz neuen, privaten Seite kennen.
In ihren warmherzigen und pointierten Geschichten und Gedichten schimmern immer wieder ihre Liebe zum Rheingau, zur Rheingauer Mundart und ihr glückliches Lebensgefühl durch – kein Wunder, dass sie sich „wie en Spatz in de Kniddele“ fühlt, nämlich sauwohl!

ISBN 978-3-937782-06-0, 2. Auflage 2016

Preis: € 9.90

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Das Phänomen des letzten Schluckes

„Neulich ist mir eine witzige Karte in die Finger gefallen. Oh, habe ich gedacht, das ist genau die richtige Karte für meinen Schatz. Die kriegt er zum Geburtstag. Ich habe mich schon im Vorfeld kringelig gelacht und mir seinen Heiterkeitsausbruch vorgestellt. Die Karte heißt: Dinge, die Männer niemals sagen würden. Und an erster Stelle steht: Ich habe mich verfahren. Wir sollten anhalten und nach dem Weg fragen.“

Wenig hat sich geändert: Wenn ER sich verfährt, ist SIE schuld daran. SEIN Revier ist immer noch der Baumarkt, während SIE für den Platz der Schuhcreme zuständig ist. Und Socken tauchen auch immer noch einzeln auf …

Aber es gibt auch neue Fronten: Man wird älter, bekommt „Strahlen im Gesicht“ und ein Klassentreffen kann schon mal zu einer Konkurrenz der Krankengeschichten ausarten.

Mit hellwachem Blick nimmt Bernadette Heim ihre Umgebung wahr und beschreibt Alltagssituationen kritisch, aber auch mit viel Humor und Selbstironie – Lesevergnügen pur!

ISBN 978-3-945782-17-0, Hardcover, 96 S. (2016)

Preis: € 10.00

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Socken, die von Herzen kommen

Bernadette Heim

 

Kennen Sie das auch? Während SIE vor Weihnachten jede Menge Anspielungen für supertolle Geschenküberraschungen macht, glaubt ER, mit einem Pfannenset ihre geheimen Wünsche erraten zu haben.

Doch frau hat ihr Päckchen nicht nur mit unsensiblen Geschenken zu tragen. Nein, ständig muss sie um die Ordnung in Haus und Heim kämpfen oder sich mit nicht zusammenpassenden Socken auseinandersetzen. Daneben nerven die mangelnden Heimwerker-Qualitäten des Ehemannes und mal wird sie von ihren Füßen, mal von ihrem Navi im Stich gelassen. Aber: Schlimmer geht immer, dann nämlich, wenn ein Besuch im schwedischen Möbelhaus die Ehe auf die Probe stellt …

ISBN 978-3-942291-06-4, Hardcover, 96 Seiten (2010)

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Stimmen von LeserInnen zum ersten Buch, Die Socke im Bermudadreieck: „Ich habe viele Alltagssituationen entdeckt, die aus meinem eigenen Leben stammen könnten.“ „Nein, so etwas! Man möchte meinen, die Autorin sitzt in einer Ecke unserer Wohnstube und lauscht und lauscht und lauscht. Der Wiedererkennungswert ist überaus hoch und sehr vergnüglich.“ Die Autorin: Die gebürtige Bingerin Bernadette Heim, Jg. 1958, hat schon als Kind gerne geschrieben. Nach einer Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin hat sie inzwischen als Journalistin ihr Hobby zum Beruf gemacht. Seit 1994 erscheinen ihre Kolumnen regelmäßig im „Binger Wochenblatt“. Im Leinpfad Verlag sind von ihr erschienen: Die Socke im Bermudadreieck (2004, 2. Auflage 2005) Essigmutter-Anschlag (2006) Die Socke bringt es an den Tag (2007)

Preis: € 9.90

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Idyllen und andere Stolpersteine

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Monika Böss

„Grandios, die Landschaft. Berge, Schluchten, der Fluss.

Der Bahnhof, ein Provisorium. Tote Gleise. Staubige Rosen.“

Was auf den ersten Blick wie eine ländliche Idylle anmutet, wird im nächsten Moment ins Gegenteil verkehrt. Auf die verträumte Ansicht landschaftlicher Idylle fällt ein düsterer Schatten.

15 Erzählungen offenbaren uns die andere Seite so manchen Familienglücks und so mancher kleinbürgerlichen Siedlungsromantik. In kurzen Momentaufnahmen zeigt Monika Böss die enttäuschten Hoffnungen und Lebenslügen ihrer Protagonisten auf. Mühelos verbindet sie die Themen Heimat, Beziehung, Älterwerden und Vergänglichkeit. In der ihr eigenen Sprache schafft sie eine eindringliche Stimmung, in der sie das Bröckeln der heiteren Fassade ländlicher (und menschlicher!) Idyllen erzählt. Gleichzeitig kann dieses Zerbröckeln aber auch Abschied und Neubeginn bedeuten.

ISBN 978-3-942291-12-5, Hardcover, 128 Seiten (2010)

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Die Autorin: Die gebürtige Bingerin Monika Böss, Jg. 1950, erhielt 2003 und 2005 den Kulturpreis des Landkreises Mainz-Bingen für zwei ihrer Kurzgeschichten und 2003 den Martha-Saalfeld-Preis des Landes Rheinland-Pfalz für ihren Roman „Marvins Bräute“. Idylle als Stolperstein Janina Plato: Monika Böss‘ Kurzgeschichten über Lebenslügen, Ehebrecher und Gewalt Idylle ist subjektiv. Und sie trügt. Spielen sich doch in scheinbar harmlosen Schrebergarten-Kolonien ehebrecherische Szenen ab – Parzelle an Parzelle befriedigt man seine Lüste im Märchenwald aus Gartenzwergen mit roten Zipfelmützen. Das ist die Welt, wie sie Monika Böss in ihrem neuesten Werk „Idyllen und andere Stolpersteine“ schildert. In 15 Kurzgeschichten führt die gebürtige Bingerin den Leser in das Reich der scheinbar heilen Beziehungen, äußerlichen Ruhe und Biedermeierseligkeit ein. Der kurze Blick hinter die Kulissen von Karl, Ute, Agnes und Co. zeigt jedoch das wahre Leben. Dorfschlampen tummeln sich in den Wirtshäusern, tragische Unfälle ereignen sich beim Holzhacken und kriminelle Machenschaften sorgen für Aufruhr auf dem Land. Mal ist es skurril, mal tragisch, zuweilen klischeebehaftet, dann wieder bedacht und nachdenklich. Die 60-jährige Autorin gewährt kurze Einblicke in sich zuspitzende Geschehnisse oder streift den Alltag ihrer Protagonisten – ein gewisser Hang zur Morbidität lässt sich nicht leugnen. Meist ist es der Sexualtrieb, der Männlein und Weiblein ihre guten Vorsätze vergessen lässt und den Partner alleingelassen in den Suizid stürzt. Trotz des oft gleichen Musters schildert jede Kurzgeschichte eine ganz eigene Welt, spielt zu einer anderen Zeit, jongliert mit Namen, Eindrücken, Gedanken und Erinnerungen. Einmal trifft der allmorgendlich schwimmende Rentner im Chlorbad auf seine Jugendliebe, ein anderes Mal werden die Lebenslügen einer Schriftstellerin aufgerollt. Kulisse sind in der Regel die für ihre Figuren klassischen Idyllen: Wälder, eine alte Mühle, das Heimatmuseum im Ort, Häkelkissengruften im Wohnzimmer, Stadtrandvillen und Spießbürger-Häuser. Böss‘ Sprache ist geprägt von meist kurzen Sätzen, wenig Scheu vor klaren Aussagen, vielen Details und dem leichten Hang zum Träumen. Der unattraktive Bucheinband lässt leider auf weniger hoffen. Beerentöne und pastelliges Grün erwecken den Eindruck einer Gedichtsammlung der Urgroßmutter – dabei ist das, was den Leser im Innern erwartet, wesentlich frischer und näher am Geist der Zeit. Die Geschichten erzählen von der SMS-Generation, der Nachkriegszeit und den Kartoffelbauern. Schnell ist der Wechsel von zusammengewürfelten Schicksalen, den verworrenen Existenzen, den Testosteron strotzenden Männern, der Lebens- und Liebessüchte. Blasmusik und Hausfrauentum jagen Kindheitserinnerungen, waldige Einöde folgt auf liebliche Landschaften. Am Ende ist klar: Unterm Rollrasen und im Scheunengebälk tobt eben doch das Leben. Tanzt der Bär. Allgemeine Zeitung, 15. Dezember 2010

Preis: € 0.00

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