Der Tod des Jucundus. Ein Kriminalfall aus dem römischen Mainz

Franziska Franke

Mainz im 1. Jahrhundert n. Chr. zur Zeit des Kaisers Domitian.

Nach einer durchzechten Nacht wacht der Tunichtgut Lucius am Rheinufer neben dem toten Viehhirten Jucundus auf. Lucius ist blutverschmiert und hält einen Dolch in der Hand, kann sich aber leider an gar nichts erinnern.

Lucius älterer Bruder Marcus, ein Weinhändler, ist von seiner Unschuld überzeugt und macht sich auf eigene Faust auf die Suche nach dem Mörder des Jucundus. Als erstes jedoch muss er sich mit seinem eigenen Geschäftspartner Respectus auseinandersetzen, denn der lagert geheimnisvolle Kisten auf dem Dachboden des gemeinsamen Weinkontors. Und welche Rolle spielt der Patron Marcus Terentius, der dem toten Jucundus einen auffällig teuren Grabstein stiftet?

Diesen antiken Grabstein gibt es tatsächlich – er steht im Landesmuseum Mainz. Franziska Franke nimmt ihn zum Anlass für einen spannenden Kriminalfall im römischen Mainz, in dem auch noch ein zweiter „echter“ Grabstein eine Rolle spielt. Nämlich der des kaiserlichen Vorkosters Zosimus – sollte auch er einem Verbrechen zum Opfer gefallen sein?

Auf einem römischen Grabstein aus dem 1. Jh. n. Chr., der im Landesmuseum Mainz verwahrt wird, weist die Inschrift auf einen veritablen Mord hin: „Leben konnte ich nicht länger als 30 Jahre. / Dann nahm mir ein Sklave das Leben / und er selbst stürzte sich kopfüber in den Strom.“ (heißt es dort in der deutschen Übersetzung). Angeregt hiervon lässt die Autorin die historische Landschaft von Mogontiacum (Mainz) lebendig werden. Ihr Held Marcus zeigt uns Mainz sowohl als Handelsplatz wie auch als Garnisonsstadt von überregionaler Bedeutung. Aus der Sicht der Landesarchäologie fügen sich hier hervorragend historische Quellen und Grabungsergebnisse mosaiksteinartig zu einem farbigen Mainz-Bild zusammen, das vor fast 2000 Jahren einmal Wirklichkeit gewesen sein könnte.

Dr. Gerd Rupprecht, Landesarchäologe

ISBN 978-3-942291-18-7, 292 S., Broschur, 2011

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Pressestimmen: „[Franziska Franke] zeichnet ein bemerkenswert genaues Bild von Mogontiacum.“ „‚Der Tod des Jucundus‘ bietet einen römischen Bilderbogen voller bunter, eindrucksvoller und unterhaltsamer Szenen.“ „Franke bringt den Mainzern ihr Mogontiacum ein gewaltiges Stück näher.“ (Gerd Blase, Mainzer Rhein-Zeitung, 20.04.11) Die Autorin: Franziska Franke, in Leipzig geboren, hat nach ihrer Schulzeit, die sie in Essen, Schwetzingen und Wiesbaden verbrachte, an den Universitäten von Mainz und Frankfurt Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Kunstpädagogik studiert. Der Tod des Jucundus ist ihr dritter historisch basierter Kriminalroman.

Preis: € 11.90

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Betreff: MORD!

Claudia Platz

Krimiautoren, Drehbuchschreiber, Regisseure und Filmschaffende geben sich beim Krimifestival Mordiale, das diesmal in Mainz stattfindet, ein Stelldichein. Vier Tage lang soll die Landeshauptstadt zur Krimihochburg werden. Das wird Mainz auch – aber anders als gedacht! Denn schon am ersten Tag wird frühmorgens der Bestsellerautor Paul Meyerbrinck im Brunnen am Fischtor ermordet aufgefunden. Wenige Stunden später geht im Polizeipräsidium eine Bekennermail ein, während sich gleichzeitig im Wispertal ein tödlicher Autounfall ereignet. Zunächst scheint es keinen Zusammenhang zu geben. Aber eine zweite E-Mail macht dem Ermittlerteam um KHK Karin Weber und KK Samir Stockwinkel klar, dass diese Verbrechen der Auftakt einer Serie sind. Nur langsam kann die SoKo „Krimi“ das Puzzle zusammensetzen und die wichtigste Frage beantworten: Warum müssen ausgerechnet die erfolgreichsten Autoren sterben?

„Die Autorin beherrscht die Ökonomie des Erzählens perfekt, sie ist zur Meisterin des Dialogs geworden und platziert Spannungsbögen mit geradezu beängstigendem Blick für den alltäglichen Terror.“ (Mainzer Rhein-Zeitung)
„Während man Seite für Seite von Claudia Platz’ neuem Krimi verschlingt, versinkt man immer tiefer in eine schaurige Geschichte, die ihren Stoff auch aus der aktuellen Rechtsdebatte zieht.“
(AZ Mainz)
ISBN 978-3-942291-42-2, 328 Seiten, Broschur

Auch als E-Book in allen E-Book-Shops erhältlich: 978-3-942291-52-1, 9.49 Euro

Preis: € 11.90

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Das falsche Kind. Ein Krimi

Petra Schulz/Dieter Bracht

Bennie und Lukas, beide blond und 5 Jahre alt, spielen im Garten einer Villa im Mainzer Rosengartenviertel. Einer ist Asterix, der andere Obelix. Da steht plötzlich Miraculix am Gartenzaun: Idefix ist in Gefahr, und nur Asterix kann ihn retten!

Als die Entführer merken, dass sie nicht den Sohn des vermögenden Klaus von Kesselheim entführt haben, setzen sie alles daran, das richtige Kind zu schnappen. Aber wohin mit dem falschen Kind?

Der Mainzer KHK Karl Bender ermittelt unter Hochdruck, denn die entführten Kinder sind in höchster Gefahr. Und als dann auch noch das Lösegeld verschwindet und Menschen, die mit dem Fall in Verbindung stehen, auf grausame Weise ermordet werden, sucht Bender nicht nur nach den Kindern und ihren Entführern, sondern auch nach einem Mörder, von dem er nur eines weiß: Er tötet gerne …

ISBN 978-3-942291-88-0, 452 Seiten, Broschur (2015)

Auch als E-Book in allen E-Book-Shops erhältlich: 978-3-942291-95-8, 9.99 Euro
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Die Fernsehjournalistin Petra Schulz dreht für das ZDF Reportagen über Armut und Unterdrückung in der Dritten Welt. Der pensionierte Staatsanwalt Dieter Bracht war jahrzehntelang mit Ausdauer und Starrsinn den kleinen und großen Verbrechern auf der Spur. In ihrem ersten gemeinsamen Krimi ergänzen sich die Geschichtenerzählerin und der Ermittler perfekt. Kriminalistischer Spürsinn, Detailtreue, überraschende Wendungen, Situationskomik und schräge Typen sorgen für Spannung und Witz und führen den Leser zu authentischen Schauplätzen im mörderischen Mainz.

Preis: € 12.90

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Hilfe! 10 Beatles-Krimis

Richard Lifka/Christian Pfarr

Wussten Sie als Beatles-Fan schon –

– in welcher Gefahr Ringo Starr damals bei den Dreharbeiten zu Help! schwebte? (Hilfe!)

– woher Pauls Inspiration zum Welthit Yesterday stammte? (Vorgestern)

– wie der Diebstahl des berühmten Jumbo von George das Leben von zwei kleinen Jungs total veränderte? (Beichtgeheimnis)

– welcher Maxwell den Hammer tatsächlich schwang? (Max aus Silberhammer)

– wer bei Johns Ermordung noch die Finger im Spiel hatte? (Stell dir vor)

– wer die einmalige Pilzkopf-Frisur wirklich erfunden hat? (Ein Tag im Leben)

– wie viele Verbrechen man während der 23 Sekunden von Her Majesty begehen kann? (Idseschdem röh)

Kenntnisreich kombinieren Lifka/Pfarr ihr umfangreiches Wissen von Leben und Werk der Beatles mit Krimihandlungen, die so bizarr, spannend, überraschend oder witzig sind, dass man nur warnen kann:

Die Krimihandlung und fast alle Personen sind völlig frei erfunden, eventuelle Ähnlichkeiten sind jedoch nicht immer rein zufällig …

Für viele Leserinnen und Leser werden die 10 Beatles-Krimis von Hilfe! auch zu einer Reise in die eigene Vergangenheit, nämlich in das Lebensgefühl der 60er-, 70er-Jahre – eine Magical Mystery Tour.

ISBN 978-3-942291-24-8, 160 S., Klappenbroschur, 2011

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Pressestimmen: Mit spielerischer Leichtigkeit und mörderischer Raffinesse entwickeln Pfarr und Lifka ihre Fälle. Witz mischt sich mit Wahnsinn, historisch Verbürgtes mit wilder Fantasie. Dabei sägt das Duo nie am Sockel der Pop-Legenden. […] Mit diesem kleinen Band ist Lifka und Pfarr ein großer Wurf gelungen. Selten haben die beiden Krimiroutiniers mit solcher Leichtigkeit komponiert. Der Spaß am Stoff blinkt in jeder Zeile auf, die originellen Ideen purzeln nur so durcheinander. Gerd Blase, Mainzer Rheinzeitung, 10.06.11 Ein literarisches Konzept-Album, das auf den Nachttisch eines jeden Beatles-Fans gehört. Karr, LovelyBooks, 23.06.11 Eine wundervolle Unterhaltung für jeden Leser, und ein ganz großes Vergnügen für den Beatle-Mania oder -Kenner. […] Es ist ein kunstvoller, aber nicht künstlicher oder gar konstruierter Ausflug in Leben und Werk der weltberühmten „Pilzköpfe“. Jörg Völker, KrimiKiosk, 09.06.11 Für Experten ein Hochgenuss […] der Mainzer Christian Pfarr und der Wiesbadener Richard Lifka […] haben mit ihrem gemeinsamen Werk ein geniales Händchen für Literarisches und Fachwissen über eine herausragende Band bewiesen. […] Für Beatles-Fans ist „Hilfe!“ somit ein echter Lesetipp. Björn-Christian Schüßler, AZ Feuilleton, 06.07.11 Die Autoren: Richard Lifka (*1955) wuchs in Wiesbaden auf, wo er, mindestens bis er 64 ist, auch weiterhin wohnen möchte. Im Januar 1968 wurde ihm die Single-Schallplatte einer langmähnigen Musikgruppe aus Liverpool geschenkt, auf deren B-Seite jemand meinte, er sei das Walross. Um diesen Text zu verstehen, studierte er später Politik, Geschichte und Soziologie in Mainz und Frankfurt am Main und es hat gewirkt: Bis heute blieb er beharrlicher Fan der englischen Pilzköpfe. Seine Frau lernte er beim siebenminütigen Bluestanzen zu Hey Jude kennen. Von 1983 bis 1989 brachte er als Dozent an der Universität in Iasi/Rumänien den Studenten Literaturwissenschaft und deutsche Kulturgeschichte näher. Gerüchten zufolge seien in dieser Zeit mehrmals Lieder wie Come together oder Revolution No. 9 im ehrwürdigen Universitätsgebäude zu hören gewesen, was den rumänischen Geheimdienst Securitate veranlasste, Mikrofone in den Hörsälen zu installieren. Seit 1990 ist Richard Lifka selbstständig als freier Autor und Journalist, Mitglied in der Autorengruppe deutschsprachiger Krimiautoren Das Syndikat und im DVPJ (Deutscher Verband der Pressejournalisten). Wenn er nicht gerade Paperback Writer hört, schreibt er Kriminalromane, Erzählungen und Kurzkrimis, leitet Schreibwerkstätten oder organisiert das Wiesbadener Krimistipendium Trio Mortale. In seinem letzten Kriminalroman Sonnenkönig hat er einen Privatdetektiv kreiert, der zwar auch auf Led Zeppelin steht, aber auch dessen große Liebe sind und bleiben die Beatles. Christian Pfarr wurde 1959 in Hanau geboren, in dessen Umland seinerzeit Unteroffizier Elvis Presley im Auftrag der US-Army für Sicherheit und Rock’n’Roll sorgte. Aufgewachsen ist Pfarr im unterfränkischen Alzenau; dort hatte er auch seine erste Begegnung mit den Fab Four: Die ältere Cousine hing sich auf dem Höhepunkt der Beatlemania 1964/65 einen kleinen Plastik-Beatle an das Wirbelbrett ihrer Wandergitarre. Er begann sich altersbedingt erst in dem Moment für Rockmusik zu interessieren, als sich die Beatles gerade aufgelöst hatten und darf deshalb eigentlich gar nicht mitreden. Tut es aber trotzdem, denn das Studium der Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Publizistik in Mainz, mit einer Magisterarbeit über Santana zum Schluss, befähigte ihn für musikjournalistische Tätigkeiten bei Mainzer Tageszeitungen, später beim Südwestfunk und seit 1998 beim Radiosender SWR1, der zwar nicht nur Beatles-Songs spielt, aber fast ausschließlich Musik, die es ohne die Beatles gar nicht geben würde (oder die zumindest ganz anders klänge). Schrieb Sachbücher und Songtexte, Theaterstücke und Erzählungen, darunter immer wieder Krimis und Krimiähnliches. Betätigt sich auch als Komponist, geht aber auf diesem Gebiet einer direkten Konkurrenz mit den Beatles aus dem Weg. Zuletzt veröffentlicht: Märchen, Verbrecher und Füchse. Drei Geschichten nicht ganz nach den Brüdern Grimm bei Lermann/Mainz 2010. Leseproben: I read the news today, oh boy About a lucky man who made the grade „Als auch noch George den Löffel abgab, musste ich handeln. So langsam sterben mir die Zeugen weg. Die Welt soll endlich erfahren, wie es wirklich war. Seit vierzig Jahren behaupten sie, Astrid sei es gewesen. Das ist glatt gelogen, stimmt einfach nicht. Ich hatte die Idee. Die alten Griechen und Römer oder auch dieser Schauspieler Jean Marais waren meine Vorbilder. Die Deutschen hatten doch noch immer diesen Hitler-Schnitt drauf. Ausprobiert haben wir die neue Frisur zunächst an Stuart. Ich weiß es noch wie heute. In Paris, in einem Hotelzimmer. Paul hat rumgezickt und John hat vor dem Spiegel einen Lachanfall nach dem anderen bekommen.“ Er schiebt den Vorhang langsam zur Seite. ‚Am Brunnenhof’ fahren Polizeiautos vor, Streifenwagen mit blinkendem Blaulicht und Transporter des MEKs. Im Haus gegenüber laufen maskierte Scharfschützen die Treppen hinauf. Auf dem Dach, hinter den Schornsteinen, erkennt er ausgerichtete Gewehrläufe. Er lässt den Vorhang wieder los und schlurft auf die kleine, geflieste Dachterrasse auf der anderen Seite der Wohnung. In der Paul-Roosen-Straße das gleiche Bild. Aber das interessiert ihn nicht. Denn von hier aus blickt er direkt in das Zimmer! Das Zimmer im ersten Stock, über dem ehemaligen Bambi-Kino. (aus: Ein Tag im Leben, in: Lifka/Pfarr, Hilfe! 10 Beatles-Krimis) Pete war mit seiner Beatles-Tribut-Gruppe The ReLennon Band kurz nach der Wiedervereinigung nach Neuruppin zu einem Konzert gekommen. Nancys Mutter Julia, die zu dieser Zeit – mauerbedingt etwas verspätet – ein hysterischer Fan englischer Rock- und Pop Gruppen war, hatte sich, in Ermanglung des Originals, unsterblich in die Lennon-Imitation verliebt. Als dann aus den Lautsprechern Julia, Julia, morning moon, touch me erklang, war es um sie geschehen. Flugs zog sie ihren Schlüpfer aus und schleuderte ihn Pete vor die Füße, ganz so, wie sie es in alten Ausgaben der ‚Bravo’ gelesen hatte. Pete Magil ließ sich nicht zwei Mal bitten, schleppte die wie auf Wolken schwebende Julia ab und vertrieb sich mit ihr die öde Hotelzimmernacht. Am nächsten Morgen tourte die Band weiter. Julia hatte bei dem Rockmusiker anscheinend keinen bleibenden Eindruck hinterlassen, jedenfalls meldete er sich nicht mehr. Umgekehrt war die Impression stärker gewesen und erblickte neun Monate später in Form von Nancy das brandenburgische Licht der Welt. Julia hatte irgendwann Magils Adresse ausfindig gemacht und ihm geschrieben. Nachdem Julia ihm beteuert hatte, dass sie keine finanziellen Ansprüche stellen würde, hatte er die Vaterschaft anerkannt, die sich dann auch lediglich auf Postkarten und Briefe von irgendwo beschränkte. ‘Dear Nancy …’ Seit ihrem 16. Geburtstag hatte Nancy nichts mehr von Papa Pete gehört, aber der Name Nancy war geblieben. Julia hatte nie wieder für einen Mann den Schlüpfer ausgezogen und ihm vor die Füße geworfen. Sie hatte sich in einen anderen Kerl verliebt, einen Schotten namens Johnny Walker. (aus: Waschbärenjagd, in: Lifka/Pfarr, Hilfe! 10 Beatles-Krimis)

Preis: € 11.90

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Der Tote in der Ruine

Thomas Ehlke

An einem grauen Novembertag bestellt ein Anrufer den Pfarrer der Oppenheimer Katharinenkirche in die Ruine Landskrone. Als Peter Stahl dort ankommt, findet er einen Toten: Achim Sänger, den er vor 20 Jahre konfirmiert hat, wurde erschossen.
Kurze Zeit später übergibt die Witwe Lilo Sänger ihrem Jugendfreund Benno Moser, jetzt Lokalredakteur in Oppenheim, ein Dossier über ein sogenanntes Syndikat, das den beiden Freunden Peter Stahl und Benno Moser die Haare zu Berge stehen lässt: Kann es sein, dass Oppenheim ein Zentrum der Organisierten Kriminalität ist? Die Verbrechen sind sorgfältig gelistet, die Seite mit den Namen der Verantwortlichen wurde jedoch herausgerissen …
Bei ihren Nachforschungen stoßen die beiden auch auf den Immobilienmakler Litzius. Dieser besitzt Pläne, die belegen, dass sich die sagenumwobenen silbernen Apostelfiguren aus der Katharinenkirche in der Oppenheimer „Unterwelt“, also dem unterirdischen Gängesystem unter der Oppenheimer Altstadt, befinden.

ISBN 978-3-942291-55-2, 216 Seiten, Broschur

Preis: € 9.90

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Logbuch des Todes

Logbuch des Todes

„Warum hatte Frau Bergmann diese Logbuchseite in ihrem Safe?“

„Ich denke, wenn wir die Antwort darauf wissen, kennen wir auch den Mörder.“

An einem frühen Sommermorgen wird Karin Bergmann tot im Gonsenheimer Wald aufgefunden. Die passionierte Frühaufsteherin war auf dem Weg zu ihrem Arbeitsplatz, einem Gymnasium. Privat lebte die beliebte Bio-Lehrerin äußerst zurückgezogen in einem teuren Bungalow, in dessen Safe sich viel Geld befindet – und ein einzelnes Blatt aus einem Logbuch …

Den Fall übernehmen die Mainzer Kommissare Tanja Schmidt und Arne Dietrich. Die beiden sind privat durch einschneidende Ereignisse abgelenkt: Arne wird sich nach Berlin versetzen lassen und Tanja steht kurz vor der Hochzeit mit ihrem langjährigen Freund Wolfgang.

Als böte der Fall Karin Bergmann nicht schon genug Rätsel, erhält Tanja einen Drohbrief. In ihrer Not wendet sie sich an ihre Freundin, die Pfarrerin Susanne Hertz.

Doch dann wird ein zweiter Toter gefunden. Auch er besitzt ein einzelnes Blatt aus einem Logbuch …

Zur Autorin:

Vera Bleibtreu

alias PD Dr. Angela Rinn lebt seit 1993 in Mainz und kann sich seitdem ein Leben ohne Rhein, Wein und Meenzer nicht mehr vorstellen. Ihre Brezeln verdient sie als Pfarrerin in Mainz Gonsenheim. Sie ist Privatdozentin für Praktische Theologie an der Universität Heidelberg und Kolumnistin in Christ & Welt in DIE ZEIT („Hat das Sinn Frau Rinn“).

Vera Bleibtreu ist Mitglied der Autorengruppe „Mörderisches Rheinhessen“. „Logbuch des Todes. Ein Krimi“ ist nach „Die letzten Tage der Wespen. Ein Krimi“ und „Schneezeit. Ein Krimi“ ihr fünfter Krimi. Es ist der dritte, der von ihr im Leinpfad Verlag erscheint.

 

Vera Bleibtreu: Logbuch des Todes, Broschur, 176 Seiten, 9,90 €,

ISBN 978-3-945782-20-0

Preis: € 9.90

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Der Essigmutter-Anschlag. Ein rheinhessischer Krimi-Comic

VERGRIFFEN

Bernadette Heim/Frankudo

Der Essigmutter-Anschlag. Ein rheinhessischer Krimi-Comic

Wer hat die Essigmutter in das Fass mit dem kostbaren Selectionswein geworfen? Und dann noch frech dazu geschrieben „Liebe Grüße G.“?

Gertrud Baum, die hoch dekorierte Winzerin aus Bingen-Büdesheim, ist fassungslos, verdächtigt erstmal alle und macht auch vor ihrem Vater und ihrem Bruder nicht Halt, denn schließlich heißen beide Georg und streng genommen könnten sie sogar ein Motiv haben.

Und was hat der Journalist Rochus Berger mit dem Fall zu tun? Schließlich sitzt er jeden Abend im Gutsausschank des St. Georgshof und hat ihn Gertrud nicht früher einmal abgewiesen?

Aber dann wird Rochus Berger selbst überfallen von – ja, von wem?

Bis der Fall aufgeklärt ist wird im St. Georgshof noch manches Schöppchen getrunken und die drei Polizisten – Friedel Post, Hubert Hammer und der „Weinstrafsachbearbeiter“ Wilfried Hoos – müssen sich ganz schön ins Zeug legen, bis sie alle Rätsel um den Essigmutter-Anschlag gelöst haben.

Mit Witz und mit viel Lokalkolorit (im doppelten Wortsinn!) führen uns Bernadette Heim (Text) und Frankudo (Zeichnungen) durch eine rheinhessische Krimi-Komödie und haben damit ein vollkommen neues Genre geschaffen: Den rheinhessischen Krimi-Comic!

ISBN 3-937782-35-4, Hardcover, 88 Seiten, 17 S/W-Illustrationen, 9,90 € (2006)

 

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Die Autorin: Bernadette Heim, Jg. 1958, gebürtige Bingerin, war Fremdsprachenkorrespondentin, hat aber inzwischen ihr Hobby Schreiben zum Beruf gemacht. Im Leinpfad Verlag sind von ihr erschienen: Die Socke im Bermuda-Dreieck (2004, 2. Auflage 2005) Die Socke bringt es an den Tag (2007) Socken, die von Herzen kommen (2010) Die Illustratoren: Frankudo, das sind Frank Seipel und Udo Heise; bekannt wurden sie durch ihre Figur „Hermann,der Winzer“: Frank Seipel. Jg. 1967, gebürtiger Mainzer, hat nach einer Ausbildung zum Tischlermeister und nach einem betriebswirtschaftlichem Studium das Zeichnen zum Beruf gemacht; erlebt und arbeitet in Nierstein. Udo Heise, Jg. 1961, gebürtiger Alzeyer; lebt und arbeitet als Grafiker und Künstler in Albig.

Preis: € 0.00

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Dicker als Blut. Ein Frankfurt-Krimi

Katja Kleiber

Der angesehene Frankfurter Rechtsanwalt Hans Jochen Ebert wird in seiner schicken Westend-Kanzlei erstochen. Seine Tochter Verena beauftragt ausgerechnet die Ex-Punkerin und Privatdetektivin Sandy mit der Suche nach den Tätern. Denn für Verena steht felsenfest, dass Hausbesetzer ihren Vater auf dem Gewissen haben, schließlich hat er diese aus einer Wohnung rausgeklagt. Sandy ist daher genau die richtige Frau für diesen Einsatz. Sie ermittelt dort, wo die Polizei keinen Zugang hat: auf Punkkonzerten, beim Bier in Hinterhof-Kneipen oder als Undercover-Putzfrau. Doch muss erst ein zweiter Mensch sterben, bevor sie erkennt, worum es bei diesem Fall wirklich geht. Denn der Fall zieht Kreise bis nach Afrika: Als es Sandy gelingt, einen internationalen Ring von Kinderhändlern aufzudecken, gerät sie selbst in äußerste Gefahr …
Der Krimi von Katja Kleiber zeigt die Bankenstadt Frankfurt von ihren unbekannten Seiten.

ISBN 978-3-942291-59-0, 256 Seiten, Broschur (2013)

Auch als E-Book in allen E-Book-Shops erhältlich: 978-3-942291-60-6, 8.99 Euro

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Katja Kleiber, Jg. 65, ist das Pseudonym einer freien Autorin aus Frankfurt. Sie hört Heavy Metal, trägt gerne Schwarz und liebt schnelle Autos. Sie interessiert sich für abseitige Dinge. Sie steckt ihre Nase gerne in fremde Angelegenheiten und liebt Abenteuer. So hat sie viele verschiedene Milieus der Gesellschaft kennen und schätzen gelernt.

Preis: € 9.90

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Wiesbaden Blues. Ein Szene-Krimi

Tom Woll

Es beginnt so harmlos: Sören Sauerbrei, dem lispelnden Gitarristen einer obskuren Wiesbadener Band, wird seine Gitarre, eine 93er Stratocast, geklaut. Mit den Nachforschungen beauftragt er Charlie Wollinger, ebenfalls Gitarrist, aber auch Spezialist für alte und neue Gitarren.

Wollinger hat keine großen Hoffnungen, die Strat wiederzufinden und lässt es langsam angehen. Dann jedoch wird Sören Sauerbrei zusammengeschlagen und landet auf der Intensivstation. Als kurz darauf El Falafel, sein Dealer, unter rätselhaften Umständen ums Leben kommt, wird Wollinger der Fall zu heiß und er weiht den Wiesbadener Kommissar Henry Sikorski ein, gleichzeitig sein Freund und Gitarrenschüler.

Eigentlich hatte Wollinger mit dem Fall deshalb schon abgeschlossen. Als ihn dann aber die Freundin des Dealers, die Italienerin Maria Spinello, beauftragt, den Tod ihres Freundes aufzuklären, greift er doch noch mal ein. Warum? Maria rührt ihn, denn sie erinnert ihn an ein Höhlenkäuzchen. Kein Wunder, dass jemand, der so schrullige Entscheidungen trifft, selbst in Lebensgefahr gerät …

Ein Krimi, der uns kreuz und quer durch die Wiesbadener (Musik-) Szene führt. Durch die stark autobiografischen Züge spiegelt Tom Woll das Lebensgefühl einer musikalischen Boheme der letzten Jahrzehnte.

ISBN 978-3-945782-11-8, 152 Seiten, Broschur (2015)


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Tom Woll, Jg. 1950, zog 1965 nach Wiesbaden. Der Gitarrist tritt solo und in verschiedenen Formationen auf und ist ein gesuchter Studiomusiker. Wiesbaden Blues ist sein erster Krimi. www.tomwoll.com

Preis: € 9.90

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Hochzeitswein. Ein Krimi

Andreas Wagner

Eine Hochzeit auf dem Land ganz im traditionellen Stil mit Hochzeitszug und Hochzeitswein und allem Drum und Dran. Unter den Gästen sind auch Paul Kendzierski, der Bezirkspolizist aus Nieder-Olm, zusammen mit Klara, denn sie ist seit Kindertagen die beste Freundin der Braut Simone.

Als aber die Braut entführt wird, verschwindet ein weiterer Hochzeitsgast und bleibt auch in den Tagen darauf unauffindbar. Kendzierski, der Selztal-Schimanski, wird um seine Hilfe gebeten und ermittelt schnell wieder auf eigene Faust, statt der Kripo in Mainz zu vertrauen. Erst in letzter Minute erkennt er, wie all die losen Fäden seiner Ermittlungen zusammenhängen …

Dabei hätte Kendzierski beinahe total übersehen, dass es auf dieser Hochzeit zwei Sorten Hochzeitswein gab: zweimal Riesling feinherb – warum?

ISBN 978-3-942291-21-7, 216 S., Broschur, 2011

Auch als E-Book in allen E-Book-Shops erhältlich: 978-3-942291-51-4, 8.99 Euro

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Der Autor: Andreas Wagner, Jg. 1974, ist als Winzer Quereinsteiger: Der promovierter Historiker führt das von den Eltern übernommene Weingut, das in Eichelmanns Weinführer und im Gault Millau Weinguide geführt wird, seit 2002 zusammen mit seinem Bruder Ulrich. Er ist verheiratet und hat drei Kinder. Im Leinpfad Verlag sind von ihm erschienen: Herbstblut. Ein Wein-Krimi (2007) Abgefüllt. Ein Wein-Krimi (2008) Gebrannt. Ein Weinkrimi aus Rheinhessen (2009) Letzter Abstich. Ein Weinkrimi (2010) Sein Leiden, in: Perfekte Opfer. 13 neue Kurzkrimis aus dem mörderischen Rheinhessen, hg von Wolfhard Klein (2009) Drei Stunden fünfzehn, in: Gleich nebenan. Neue Kurzkrimis aus dem mörderischen Rheinhessen, hg von Antje Fries (2010) Auslese feinherb. 4 Kurzkrimis (2010) Pressestimme: Wenn die Braut nach der Entführung nicht wieder auftaucht Essenheimer Winzer Andreas Wagner legt mit „Hochzeitswein“ seinen fünften Fall vor. Sie erwacht in einem Loch in der Erde. Kein Lichtstrahl dringt zu ihr. Sie tastet sich voran, fühlt rohen Beton und eine Metallplatte über sich. Durst quält sie. Sie ist allein. Hier soll sie sterben. Düsterer könnte ein Roman kaum beginnen. Der Essenheimer Winzer und Krimi-Autor Andreas Wagner legt mit „Hochzeitswein“ seinen fünften Fall vor. Wieder mal lässt er den Bezirkspolizisten Paul Kendzierski aus Nieder-Olm ermitteln, ein gestandenes Mannsbild, das stark auf die 40 Jahre und die 100 Kilo zugeht. Eigentlich sollte Kendzierski nur seine Freundin Klara auf die Hochzeit einer alten Bekannten begleiten. Alles läuft nach Plan an dem Tag, wenn auch diese vertrackte neue Hose infernalisch an den Oberschenkeln kratzt. Klar: Klara hat sie ihm ausgesucht. Dann wird die Braut entführt – und taucht schnell wieder auf. Allerdings bleibt eine Frau aus der Gruppe der Entführer spurlos verschwunden. Bald schon schaltet sich die Mainzer Kripo ein. Was Bezirkspolizist Kendzierski aber nicht daran hindert, auf eigene Faust zu recherchieren. Die Etiketten für Wagners Bücher sind schnell zur Hand: Weinkrimi und Regionalkrimi. Das klingt nach bieder erzählten Geschichten mit reichlich Lokalkolorit, nach Fachsimpelei mit Blick auf sonnenbeschienene Reben. Ein wenig bedient Wagner tatsächlich diese Klischees, doch im Kern sind seine Krimis entschieden mehr, das beweist auch „Hochzeitswein“. Dieser Autor erzählt anders als seine Kollegen. Er wählt ungewöhnliche Perspektiven, um gängige Krimiplots zu vermeiden. So gibt es keine langen dialogischen Verhörpassagen. Der Autor geht lieber in den inneren Monolog. Ein Verdächtiger lässt das Gespräch mit dem Kommissar Revue passieren. Gefühle und Ängste kommen zur Sprache. Wagners Figuren zeigen viel Innenleben, dafür verzichtet er auf grelle Charakterzeichnungen, wo sie sonst Usus sind. Seine satirisch-schrägen Typen treten eher als Nebenfiguren auf, nerven als verpeilte Verbandsbürgermeister oder kommentieren als Tratschweiber den Hochzeitszug. Hinzu kommt diese höchst effektive Schnitttechnik: Wo der Leser ahnen könnte, was kommt, bricht Wagner ab und erzählt was ganz anderes. So bleibt „Hochzeitswein“ auf jeder Seite frisch, spannend und überraschend. Als Weinkrimi ist dieses Buch durchaus Biertrinkern oder Abstinenzlern zu empfehlen. Als Regionalkrimi könnte es ohne weiteres Berliner und Hamburger begeistern. „Hochzeitswein“ belebt ein oft recht schal und fad daherkommendes Genre mit Geist, Witz und Raffinesse. Gerd Blase, Mainzer Rheinzeitung, 23.09.11

Preis: € 9.90

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