Volker Gallé

Gallés rheinhessische Hauspostille steht in der Tradition der Hauspostillen von Martin Luther bis Bertolt Brecht: Auch Volker Gallé will seine Leserinnen und Leser – ganz altmodisch: – erbauen.
So schreibt er über allerlei Interessantes aus Rheinhessen: über die Weinlese damals und heute, über Straßen und Eisenbahnen, Gärten und Parks, Flüsse, Bäche und Mühlen, Kirchen, Dome, Burgen und Schlösser, über Natur und Landschaft, altes Brauchtum zu Ostern, zur Fastnacht, zu den Kerben und an Weihnachten und über vieles andere mehr. Er vergleicht das Alte mit dem Neuen und spürt dabei übersehene Traditionslinien auf. Mit ausführlichen Zitaten aus der Rheinhessen-Literatur.
Denn wie schreibt Volker Gallé: „Die Texte wollen unterhaltsam in das jeweilige Thema einführen. Mehr nicht. Damit man auch die Landschaft kennen lernt, deren Wein man gerne trinkt. Und dabei ist mir immer wieder aufgefallen, wie wenig man doch über seine Heimat weiß und wie viel doch bereits über sie gesagt wurde, oftmals allerdings ungehört und ins Vergessen hinein.
Hauspostillen wollen erinnern, wieder ins Gedächtnis rufen, auf den Geschmack bringen.“

ISBN 978-3-937782-36-2, 88 Seiten, Hardcover, (2005)

Kommentare als RSS

Einen Kommentar schreiben