Die Mainzer Republik 1792/93 – ein Ort der Demokratie und Freiheit? Betrachtungen eines engagierten Bürgers

Heinz Brauburger

Heinz Brauburger: Die „Mainzer Republik 1792/93“ – ein Ort der Demokratie und Freiheit?

Freiheit, Gleichheit, Demokratie – für diese Ideen der Französischen Revolution versuchten Vertreter Frankreichs und deutsche Jakobiner die Menschen in Mainz sowie zwischen Landau und Bingen zu begeistern. Sie sollten vom „Joch der Tyrannei“, das ihnen der Kurfürst zu Mainz und die anderen Souveräne dieser Gegend auferlegt hatten, befreit werden.

Heinz Brauburger beschreibt zunächst, dass das Kurfürstentum Mainz ein reformorientierter, an Recht und Gesetz gebundener Staat war. Es überrascht daher nicht, dass die Mainzer – vorrangig die Zünfte und die Geistlichen – für eine Republik, die Trennung vom Reich und den Anschluss an Frankreich mit dem Rhein als natürlicher Grenze nicht zu gewinnen waren. Sie erfuhren daraufhin Unterdrückung, Zwang, Vertreibung und Enteignung:

Neben dem Freiheitsbaum stand der Galgen.

Musste so der Demokratisierungsversuch „Mainzer Republik“ nicht scheitern? Welche Lehren lassen sich daraus ziehen? Brauburger nennt seine Überlegungen die eines „engagierten Bürgers“ – sie sollten in der Diskussion über die „Mainzer Republik“ nicht fehlen.

Herausgegeben von Stefan Schmitz

ISBN 978-3-945782-05-7, 104 Seiten, Hardcover, (2015)

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Jg. 1935, verheiratet, fünf Kinder, lebt seit 1973 in Mainz Studium der Rechtswissenschaften in Frankfurt/Main, Marburg, Lausanne (Schweiz), 1. und 2. juristisches Staatsexamen, Justitiar, Ltd. Rechtsdirektor i.R. Mitarbeit in deutschen und europäischen Gremien zu Themen des Staatsrechts und Europarechts, hierzu Veröffentlichungen und Lehraufträge.

Preis: € 13.90

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