Hunsrück Casting. Edgar Reitz‘ Film „Die andere Heimat“ und ich

Helma Hammen

2011 bot der Regisseur Edgar Reitz der Hunsrückerin Helma Hammen das sogenannte Casting Hunsrück an: Für seinen Film Die andere Heimat sollte sie (Laien-) Darsteller aus der Region suchen. Keine leichte Aufgabe bei einem Film, der von der großen Auswanderungswelle 1843 nach Missernten und Hungersnöten erzählt. Wie Helma Hammen es geschafft hat, genügend dünne Darsteller mit ungefärbten Haaren, ohne Tattoos und Piercings zu finden und sich nebenbei – zusammen mit ihrem Mann – noch auf die Suche nach passenden Gebäuden, Stoffen für die Kostüme, Ackergerät, alten Getreidesorten und Viehrassen zu machen, erzählt sie sehr lebendig und informativ: Ein Blick hinter die Kulissen eines der aufwändigsten Filmprojekte der letzten Zeit.

ISBN 978-3-945782-00-2, 116 Seiten, Broschur (2015), 30 Fotos

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Helma Hammen wurde 1952 in Lötzbeuren geboren und lebt in Schlierschied. Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Ihre Hobbies sind Theater Spielen und Lesen.

Preis: € 9.90

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Typen und Mythen. Von Franz-Josef Strauß und Herbert Wehner bis heute

Johannes Gerster

Wie heißt nochmal der Regierende Bürgermeister von Berlin? Nein, es ist nicht mehr Klaus Wowereit … Viele von uns sehnen sich nach unverwechselbaren und weniger austauschbaren Politikern und nach klaren Haltungen.

Johannes Gerster hat sie alle kennengelernt, als sie noch am Ruder waren: Franz-Josef Strauß, Herbert Wehner, Willy Brandt, Helmut Schmidt, Heiner Geißler, Richard von Weizsäcker und Helmut Kohl, um nur einige zu nennen. Er war Zeuge legendärer Redeschlachten, hat nicht wenige selbst angezettelt.

Mit seinen Episoden blickt er hinter die Kulissen der Politik, beobachtet Aktionen und Reaktionen und berichtet über Menschen im Zenit ihrer Macht. Damit legt er ein Zeitdokument vor, das sowohl ernst wie auch heiter ist.

Die Zeiten von gestern verbindet er mit einer kritischen Betrachtung der Politik von heute. Besonders im Fokus hat er natürlich die Politik seiner eigenen Partei, der CDU, der er seit 57 Jahren angehört. Kein Zweifel: Auch Johannes Gerster selbst gehört eindeutig zu den Typen, die man gerade jetzt in der aktiven Politik vermisst …

ISBN 978-3-945782-23-1, 124 Seiten, Broschur (2017)

 

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Der Autor: Johannes Gerster wurde 1941 in Mainz geboren. Fast 22 Jahre lang gehörte er dem Deutschen Bundestag an, bevor er von 1997 bis 2006 die Konrad-Adenauer-Stiftung in Jerusalem leitete. Johannes Gerster ist ein faszinierender Zeitzeuge, der in vielerlei Funktionen erlebt hat, wie Politik gemacht und wie Geschichte geschrieben wird: sowohl im Neue-Heimat- wie auch im Guillaume-Untersuchungsausschuss, beim Fall der Mauer, bei der Wiedervereinigung und am deutlichsten im Nahen Osten.

Preis: € 10.00

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Der Wein-Graf. Erwein Graf Matuschka-Greiffenclau – ein Porträt

Erwein Graf Matuschka-Greiffenclau leitete von 1975 an in 27. Generation das Familienweingut Schloss Vollrads. Sein Selbstmord 1997 erschütterte den Rheingau und die internationale Weinwelt. Beendet war damit auch die fast 800-jährige Weinbaugeschichte der Familie auf Schloss Vollrads, die jetzt mit einem Weingut in Frankreich fortgeführt wird. Dabei hatte der Wein-Graf die Weinszene mit kreativen Ideen und innovativen Marketingkonzepten aufgemischt und dem deutschen Wein eine Runderneuerung wie kaum ein anderer verpasst. Der „König“ des Rheingaus prägte die Weinphilosophie der Region und verhalf dem Riesling zu internationalem Ansehen.

 

Der Rheingauer Weinjournalist Wolfgang Junglas dokumentiert einfühlsam und mit Liebe zum Detail das Leben und Wirken des Grafen. Grundlage sind zahlreiche Gespräche mit Zeitzeugen und allerersten Quellen aus dem nahen Umfeld wie der Familie, den engen Mitarbeitern, den Wein-Weggefährten, ebenso wie der Gutsverwalter und die NASPA als Hausbank. Damit beleuchtet der Autor die facettenreiche Persönlichkeit des Wein-Grafen und versucht, eine Antwort auf die Frage nach dessen tragischem Tod zu finden.

ISBN 978-3-945782-29-3, 132 Seiten, mit zahlreichen Fotos, Hardcover, 15 €

Preis: € 15.00

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Anna Seghers

Wilhelm von Sternburg


Das hat nichts zu tun mit meiner Zuneigung zu dem Ort und der Landschaft, in der ich aufgewachsen bin und meine Jugend verbracht habe. Meine Heimatstadt und der Rhein – wie sie damals waren – und der Taunus, das hatte auf mich grossen Eindruck gemacht, und dieser Eindruck kommt in meinen Büchern und Geschichten immer wieder.

 

Anna Seghers (1900 – 1983) wurde in Mainz geboren. Als Kommunistin und Jüdin blieb sie in einer erbarmungslosen Zeit eine verfolgte und diffamierte Intellektuelle. Wilhelm von Sternburg erzählt in seinem biografischen Essay vom Leben dieser Autorin, deren Werk tief geprägt ist von der Landschaft ihrer Jugend. Mainz, Rheinhessen und das Rhein-Main-Gebiet bilden nicht nur in ihrem berühmtesten Roman „Das siebte Kreuz“, sondern auch in vielen ihrer anderen Werke den pittoresken Hintergrund. Nach dem Exil in Frankreich und Mexiko entschied sie sich für die DDR und geriet im Kalten Krieg zwischen die Fronten. Ihre Geburtsstadt Mainz aber blieb der Ort ihrer Sehnsucht.

Anna Seghers zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Autorinnen des 20. Jahrhunderts. Ihre Romane und Erzählungen sind in über 20 Sprachen übersetzt worden und gehören zum Kanon der Weltliteratur.

 

Anna Seghers. Ein biografischer Essay erscheint in unserer Reihe Köpfe der Region, hrsg. von Hans Berkessel, als Band 1.

In dieser Reihe sind bisher erschienen:

Ludwig Kalisch. Karneval und Revolution von Anton Maria Keim (Band 2) und

Elisabeth Langgässer. Literatur und Landschaft von Hans Christia Kirsch

ISBN 978-3-942291-01-9, 164 Seiten, Hardcover, 20 S/W-Abb. (2010)

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Der Autor: Wilhelm von Sternburg, geb. 1939 in Stolp, war über 30 Jahre lang Journalist und lebt seit 1993 als freier Schriftsteller und Filmautor in Wiesbaden. Er schrieb u.a. Biografien über Lion Feuchtwanger, Arnold Zweig, Eric Maria Remarque, Carl von Ossietzki und Joseph Roth. Zum 100. Geburtstag von Anna Seghers drehte er für die ARD die Dokumentation „Ich bin in die Eiszeit geraten“. Pressestimmen: „Wer sich ein Gesamtbild der Schriftstellerin Anna Seghers machen möchte, dem sei der soeben erschienene Band 1 der Reihe „Köpfe der Region“ aus dem kleinen, ambitionierten Leinpfad Verlag empfohlen. Der Historiker und Publizist Wilhelm von Sternburg (auch Autor der Filmdokumentation „Ich bin in die Eiszeit geraten. Anna Seghers zum 100. Geburtstag“) entwirft ein Lebensporträt der Schriftstellerin und stellt ihre besten Werke vor, die aus der Liebe zu ihrer rheinhessischen Heimat erwuchsen. „Die Mainzerin Anna Seghers hat Weltliteratur geschrieben. Sie hat der Geburtsstadt und der rheinhessischen Region in ihrem Werk ein Denkmal gesetzt.“ (Monika Melchert in Lesart)

Preis: € 14.90

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Meine Hechtsheimer Jahre. Erinnerungen 1928-1954

Anton Maria Keim

„Im Alter bläht sich das Langzeitgedächtnis zuweilen mächtig auf. Da gibt es unerwartete „Schattenbeschwörungen“. Ernst und Heiterkeit mischen sich. Und das Schreiben, das Aufschreiben hilft dem, den Erinnerungen, gute wie böse, heimsuchen.
Für ein Kind sind zwei Jahre eine elend lange Zeit. Aber ich habe in lebhafter Erinnerung, wie sehr sich das Leben in der Familie, im Dorf, im Umgang, in der nachbarschaftlichen wie in der verwandtschaftlichen Form verändert hatte. Und vieles hatte sich zwischen dem Frühling 1933 und dem Sommer 1935 geradezu verwandelt. Uns Dorfbuben wurde manches hautnah spürbar, weil es nicht nur die Welt der Erwachsenen betraf, sondern unsere eigene Kinderwelt.“

ISBN 978-3-937782-71-3, 168 Seiten, 20 S/W-Fotos, Hardcover, (2008)

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Pressestimmen: „Die geschichtlichen Zusammenhänge fügt Keim in die familiären Histörchen ein und schlägt dabei gekonnt den Bogen zur großen Geschichte, von Napoleon über die Machergreifung durch die Nazis bis zur Besatzungszeit und den Wiederaufbau.“ (Helene Braun, TOP Magazin Mainz 2008) „Fundgrube Hechtsheimer Erinnerungen“ (Hechtsheimer Bote 23. Januar 2009) „Anton Maria Keim schlägt in seiner Autobiografie einen weiten Bogen von persönlichen Details über Hechtsheimer Anekdoten und Mainzer Ereignisse bis hin zur großen Zeitgeschichte. Das gelingt ihm ohne Brüche, sein Buch scheint wie aus einem Guss. Privates und Politisches greifen ineinander.“ (Gerd Blase, Mainzer Rheinzeitung 16. August 2008) Der Autor: Anton Maria Keim, geb. 1928 in Mainz (damals: Hechtsheim), lebt in Mainz; Dr. phil., Pädagoge, Historiker, Publizist, fast 25 Jahre lang Kulturdezernent der Stadt Mainz; zahlreiche Auszeichnungen u.a. Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden in Deutschland, Officier Palmes Académiques, Ehrenring der Stadt Mainz, seit 1996 Ehrenmitglied der Anna-Seghers-Gesellschaft. Im Leinpfad Verlag sind von ihm erschienen: Ludwig Kalisch. Karneval und Revolution (2003) Meine Hechtsheimer Jahre. Erinnerungen 1928-1954 (2008)

Preis: € 14.90

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Von einem, der daheim blieb, die Welt zu entdecken. Die COSMOGRAPHIA des Sebastian Münster oder: Wie man sich vor 500 Jahren die Welt vorstellte

Günther Wessel

Kolumbus entdeckt Amerika, Cortés erobert Mexiko, Magellan umsegelt die Welt. In dieser turbulenten Zeit beginnt Sebastian Münster – geboren 1488 in Ingelheim, gestorben 1552 in Basel – ein ehrgeiziges Projekt: Er will alles Wissen über die Welt in einem einzigen Buch zusammentragen. Über zwanzig Jahre lang arbeitet er an diesem kolossalen Unterfangen. Dabei verlässt er sein Studierzimmer nur selten, unermüdlich liest er die Reiseliteratur der Entdecker und der antiken Schriftsteller.

Günther Wessel gelingt die Verknüpfung von Münsters Biografie mit geschichtlichen und kulturellen Ereignissen wie zum Beispiel der Reformation. Darüber hinaus geht er mit eingeschobenen Kapiteln, die jeweils den Lebensstationen Münsters zugeordnet sind, auf verschiedene Aspekte der Cosmographia ein. Die zahlreichen Holzschnitte (Karten, Monster, Kannibalen, Stadtansichten, Porträts usw.), verdeutlichen dabei, was die Cosmographia bietet und wie sie dies tut.

  • Die 1. Auflage erschien 2004 im Campus Verlag, Frankfurt.

 

 

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Günther Wessel: Günther Wessel, geboren 1959, studierte Germanistik und Philosophie und arbeitet seit mehr als 20 Jahren als freier Journalist und Lektor. Von 1998 bis 2001 lebte er in Washington DC und berichtete über US-amerikanische Kultur und Politik, ab 2002 in Brüssel und seit 2007 in Berlin. Er schreibt Hörfunkfeatures und Sachbücher, vor allem über historische und kulturpolitische Themen und Umweltfragen.

Preis: € 30.00

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Carlo von Erlanger (1872-1940). Ein Afrikaforscher und Ornithologe aus Ingelheim

Angelika Schulz-Parthu

Carlo von Erlanger (1872-1940) wurde nur 32 Jahre alt.
Als Ornithologe und als – so sah er sich zunehmend selbst – Afrikaforscher hatte er nur 10 Jahre Zeit für sein Lebenswerk. Innerhalb dieses Jahrzehnts rüstete er zwei Afrikaexpeditionen selbst aus, eine nach Tunesien (1896/97) und eine nach Abessinien (Äthiopien, 1899-1901), die beide zu einer Fülle von Ergebnissen führten und ihm noch heute einen Namen als Wissenschaftler sichern.
Von Anbeginn an arbeitet Carlo von Erlanger mit dem ebenfalls aus Nieder-Ingelheim stammenden Carl Hilgert (1886-1942) zusammen.

ISBN 978-3-937782-15-7, 40 Seiten, Broschur, (2004)

Preis: € 3.00

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