Nicht angepasst. Mein Leben zwischen Mainz, Bonn und Jerusalem

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Johannes Gerster
Johannes Gerster wurde 1941 in Mainz geboren. Fast 22 Jahre lang gehörte er dem Deutschen Bundestag an, bevor er von 1997 bis 2006 die Konrad-Adenauer-Stiftung in Jerusalem leitete.
In seiner Autobiografie erzählt er, wie es war in den Kriegs- und Nachkriegsjahren aufzuwachsen und wie stark er durch sein Elternhaus geprägt wurde, ganz besonders durch den Vater („Bleib unabhängig!“). Offen und durchaus selbstkritisch beleuchtet er seine politischen wie auch persönlichen Triumphe und Krisen.
Zuallererst aber ist Johannes Gerster ein faszinierender Zeitzeuge, der in vielerei Funktionen erlebt hat, wie Politik gemacht und wie Geschichte geschrieben wird: sowohl im Neue-Heimat- wie auch im Guillaume-Untersuchungsausschuss oder beim Fall der Mauer.
ISBN 978-3-937782-95-9, 320 Seiten, Hardcover (2010)

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Pressestimmen: „Gerster hat gut 300 Seiten aufgeschrieben, auf denen er frank und frei Bilanz zieht – manchmal schnodderig, manchmal witzig, manchmal nachdenklich, aber nie langweilig.“ (Dietmar Brück, Rhein-Zeitung) „Nicht angepasst“ macht sich nicht zuletzt als Sittengemälde und politisches Geschichtsbuch verdient. Die Untersuchungsausschüsse zum Kanzlerspion Guillaume und den „Neue Heimat“-Skandal, Kohls Aufstieg, die deutsche Einheit, der Jugoslawien-Krieg, angesichts dessen der Innenpolitiker Gerster zum anfänglichen Entsetzen Kohls einen Militärschlag gegen Serbien fordert (der später tatsächlich erfolgt), die Aufhebung der Verjährungsfristen für Mord, so dass NS-Verbrechen weiterhin verfolgt werden können, hitzige Debatten um die Änderung des Asylrechts – und Gerster immer mittendrin. Es waren Schlachten bisweilen, manchmal auch gegen die eigenen Reihen. „Ich selbst fühle mich am Ende sehr glücklich“ – wohl dem, der eine solche Bilanz ziehen kann.“ (Reinhard Breidenbach in der AZ Mainz) Der Autor: Dr. Johannes Gerster, geb. 1941, Jurist, ist Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Israel. Zuvor war er 25 Jahre Parlamentarier in Bund und Land, u.a. stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und CDU-Landesvorsitzender von Rheinland-Pfalz. Er ist Ehrendoktor der Ben Gurion Universität des Negev. Seit Juni 1997 lebt und arbeitet er in Jerusalem an der Nahtstelle zwischen Israelis und Palästinensern. Im Leinpfad Verlag sind von ihm erschienen: Meine Briefe aus Jerusalem (2005)

Preis: € 0.00

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Anna Seghers

Wilhelm von Sternburg


Das hat nichts zu tun mit meiner Zuneigung zu dem Ort und der Landschaft, in der ich aufgewachsen bin und meine Jugend verbracht habe. Meine Heimatstadt und der Rhein – wie sie damals waren – und der Taunus, das hatte auf mich grossen Eindruck gemacht, und dieser Eindruck kommt in meinen Büchern und Geschichten immer wieder.

 

Anna Seghers (1900 – 1983) wurde in Mainz geboren. Als Kommunistin und Jüdin blieb sie in einer erbarmungslosen Zeit eine verfolgte und diffamierte Intellektuelle. Wilhelm von Sternburg erzählt in seinem biografischen Essay vom Leben dieser Autorin, deren Werk tief geprägt ist von der Landschaft ihrer Jugend. Mainz, Rheinhessen und das Rhein-Main-Gebiet bilden nicht nur in ihrem berühmtesten Roman „Das siebte Kreuz“, sondern auch in vielen ihrer anderen Werke den pittoresken Hintergrund. Nach dem Exil in Frankreich und Mexiko entschied sie sich für die DDR und geriet im Kalten Krieg zwischen die Fronten. Ihre Geburtsstadt Mainz aber blieb der Ort ihrer Sehnsucht.

Anna Seghers zählt zu den bedeutendsten deutschsprachigen Autorinnen des 20. Jahrhunderts. Ihre Romane und Erzählungen sind in über 20 Sprachen übersetzt worden und gehören zum Kanon der Weltliteratur.

 

Anna Seghers. Ein biografischer Essay erscheint in unserer Reihe Köpfe der Region, hrsg. von Hans Berkessel, als Band 1.

In dieser Reihe sind bisher erschienen:

Ludwig Kalisch. Karneval und Revolution von Anton Maria Keim (Band 2) und

Elisabeth Langgässer. Literatur und Landschaft von Hans Christia Kirsch

ISBN 978-3-942291-01-9, 164 Seiten, Hardcover, 20 S/W-Abb. (2010)

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Der Autor: Wilhelm von Sternburg, geb. 1939 in Stolp, war über 30 Jahre lang Journalist und lebt seit 1993 als freier Schriftsteller und Filmautor in Wiesbaden. Er schrieb u.a. Biografien über Lion Feuchtwanger, Arnold Zweig, Eric Maria Remarque, Carl von Ossietzki und Joseph Roth. Zum 100. Geburtstag von Anna Seghers drehte er für die ARD die Dokumentation „Ich bin in die Eiszeit geraten“. Pressestimmen: „Wer sich ein Gesamtbild der Schriftstellerin Anna Seghers machen möchte, dem sei der soeben erschienene Band 1 der Reihe „Köpfe der Region“ aus dem kleinen, ambitionierten Leinpfad Verlag empfohlen. Der Historiker und Publizist Wilhelm von Sternburg (auch Autor der Filmdokumentation „Ich bin in die Eiszeit geraten. Anna Seghers zum 100. Geburtstag“) entwirft ein Lebensporträt der Schriftstellerin und stellt ihre besten Werke vor, die aus der Liebe zu ihrer rheinhessischen Heimat erwuchsen. „Die Mainzerin Anna Seghers hat Weltliteratur geschrieben. Sie hat der Geburtsstadt und der rheinhessischen Region in ihrem Werk ein Denkmal gesetzt.“ (Monika Melchert in Lesart)

Preis: € 14.90

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Hunsrück Casting. Edgar Reitz‘ Film „Die andere Heimat“ und ich

Helma Hammen

2011 bot der Regisseur Edgar Reitz der Hunsrückerin Helma Hammen das sogenannte Casting Hunsrück an: Für seinen Film Die andere Heimat sollte sie (Laien-) Darsteller aus der Region suchen. Keine leichte Aufgabe bei einem Film, der von der großen Auswanderungswelle 1843 nach Missernten und Hungersnöten erzählt. Wie Helma Hammen es geschafft hat, genügend dünne Darsteller mit ungefärbten Haaren, ohne Tattoos und Piercings zu finden und sich nebenbei – zusammen mit ihrem Mann – noch auf die Suche nach passenden Gebäuden, Stoffen für die Kostüme, Ackergerät, alten Getreidesorten und Viehrassen zu machen, erzählt sie sehr lebendig und informativ: Ein Blick hinter die Kulissen eines der aufwändigsten Filmprojekte der letzten Zeit.

ISBN 978-3-945782-00-2, 116 Seiten, Broschur (2015), 30 Fotos

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Helma Hammen wurde 1952 in Lötzbeuren geboren und lebt in Schlierschied. Sie ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Ihre Hobbies sind Theater Spielen und Lesen.

Preis: € 9.90

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Typen und Mythen. Von Franz-Josef Strauß und Herbert Wehner bis heute

Erscheint am 7.4.2017

Johannes Gerster

Wie heißt nochmal der Regierende Bürgermeister von Berlin? Nein, es ist nicht mehr Klaus Wowereit … Viele von uns sehnen sich nach unverwechselbaren und weniger austauschbaren Politikern und nach klaren Haltungen.

Johannes Gerster hat sie alle kennengelernt, als sie noch am Ruder waren: Franz-Josef Strauß, Herbert Wehner, Willy Brandt, Helmut Schmidt, Heiner Geißler, Richard von Weizsäcker und Helmut Kohl, um nur einige zu nennen. Er war Zeuge legendärer Redeschlachten, hat nicht wenige selbst angezettelt.

Mit seinen Episoden blickt er hinter die Kulissen der Politik, beobachtet Aktionen und Reaktionen und berichtet über Menschen im Zenit ihrer Macht. Damit legt er ein Zeitdokument vor, das sowohl ernst wie auch heiter ist.

Die Zeiten von gestern verbindet er mit einer kritischen Betrachtung der Politik von heute. Besonders im Fokus hat er natürlich die Politik seiner eigenen Partei, der CDU, der er seit 57 Jahren angehört. Kein Zweifel: Auch Johannes Gerster selbst gehört eindeutig zu den Typen, die man gerade jetzt in der aktiven Politik vermisst …

ISBN 978-3-945782-23-1, 124 Seiten, Broschur (2017)

 

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Der Autor: Johannes Gerster wurde 1941 in Mainz geboren. Fast 22 Jahre lang gehörte er dem Deutschen Bundestag an, bevor er von 1997 bis 2006 die Konrad-Adenauer-Stiftung in Jerusalem leitete. Johannes Gerster ist ein faszinierender Zeitzeuge, der in vielerlei Funktionen erlebt hat, wie Politik gemacht und wie Geschichte geschrieben wird: sowohl im Neue-Heimat- wie auch im Guillaume-Untersuchungsausschuss, beim Fall der Mauer, bei der Wiedervereinigung und am deutlichsten im Nahen Osten.

Preis: € 10.00

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Am Rosenmontag bin ich geboren. Aus meinem Leben

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Margit Sponheimer

Angelika Schulz-Parthu (Hg.)

Margit Sponheimer gilt heute als Fastnachts-Ikone: 1965 begann sie ihre unvergleichliche Solokarriere mit dem Fastnachtsschlager „Gell, du hast mich gelle gern“.
In ihrer Autobiografie schreibt sie, wie alles anfing: Von ersten Auftritten mit sechzehn beim Neujahrskonzert und wie sie Toni Hämmerle und Ernst Neger kennenlernte. Aber auch in Margit Sponheimers Leben war nicht alles Fastnacht: Wir erfahren etwas von ihrer Kindheit in den Nachkriegsjahren in Frankfurt und Mainz und davon, wie ihre Eltern in Mainz ein Geschäft aufbauten, von ihren Lehrjahren im elterlichen Geschäft, von Schicksalsschlägen und davon, wie sie 1999 ihre zweite Karriere startete: als Schauspielerin am Volkstheater Frankfurt.
Margit Sponheimers Autobiografie „Am Rosenmontag bin ich geboren. Aus meinem Leben“ ist Fastnachtsgeschichte und Zeitdokument in einem: Eine lebendig und temperamentvoll erzählte Lebensgeschichte.

ISBN 978-3-937782-92-8, 158 Seiten, Hardcover, (2010)

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Pressestimmen: „Der persönliche Text, aber auch eine Vielzahl aussagekräftiger Privatfotos machen die Autobiografie Margit Sponheimers zu einem Sittengemälde des Rheinlandes in der Mitte des 20. Jahrhunderts.“ (Ludger Fittkau, Deutschlandradio Kultur am 26. Januar 2010) Die Autorin: Margit Sponheimer, geb. 1943 in Frankfurt, Schlagersängerin und Schauspielerin. Sie gilt heute als Fastnachts-Ikone: 1965 begann sie ihre unvergleichliche Solokarriere mit „Gell, du hast mich gelle gern“.1999 startet Margit Sponheimer ihre zweite Karriere als Schauspielerin am Volkstheater Frankfurt. Im Leinpfad Verlag sind von ihr erschienen: Gell, du hast mich gelle gern! Margit Sponheimer singt Toni Hämmerle. Musik-CD (2010) Am Rosenmontag bin ich geboren. Aus meinem Leben. Autobiografie (2010)

Preis: € 0.00

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Mainzer Kindheit 1907-1920. Mit einem Epilog: Mein Weg zur Philosophie

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Hans Richtscheid

Bekannt und geschätzt wurde (und wird!) Hans Richtscheid (1907 – 1992) wegen seines Sokrates.
Sokrates, das ist der fiktive Lehrer aus seinen Büchern Gespräche mit Sokrates und Das Vermächtnis des Sokrates, mit dem der Ich-Erzähler durch Mainz spaziert und dabei philosophische Gespräche führt.
Jetzt erzählt Hans Richtscheid in zwei Texten aus dem Nachlass von seiner Kindheit vor und während des Ersten Weltkriegs in Mainz und davon, wie er zur Philosophie kam – ein Muss für alle Freunde von Sokrates!

ISBN 978-3-937782-64-5, 96 Seiten, Hardcover, (2008)

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Pressestimmen: „Das Austarieren zwischen dem Grossen und dem Kleinen (…) ist Richtscheids Stärke auch in Angelegenheiten seiner malerischen, aber immer mit einem heiteren Skeptizismus durchzogenen Jugenderinnerungen. Eine Trouvaille (…)“ (NZZ, 19. April 2009) „Und ganz in diesem Sinne erfreut das Bändchen, geschliffen im Stil, liebevoll in der Aussage, eine Liebeserklärung an Mainz und an den Menschen.“ (conSens Mainz 2/2008) Der Autor: Hans Richtscheid (1907-1992) war Jurist und promovierter Philosoph und hat als Lektor im Münchener Beck Verlag die legendäre „Schwarze Reihe“ begründet. Richtig bekannt wurde er aber erst 1967 als Autor von „Gespräche mit Sokrates“.

Preis: € 0.00

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Meine Hechtsheimer Jahre. Erinnerungen 1928-1954

Anton Maria Keim

„Im Alter bläht sich das Langzeitgedächtnis zuweilen mächtig auf. Da gibt es unerwartete „Schattenbeschwörungen“. Ernst und Heiterkeit mischen sich. Und das Schreiben, das Aufschreiben hilft dem, den Erinnerungen, gute wie böse, heimsuchen.
Für ein Kind sind zwei Jahre eine elend lange Zeit. Aber ich habe in lebhafter Erinnerung, wie sehr sich das Leben in der Familie, im Dorf, im Umgang, in der nachbarschaftlichen wie in der verwandtschaftlichen Form verändert hatte. Und vieles hatte sich zwischen dem Frühling 1933 und dem Sommer 1935 geradezu verwandelt. Uns Dorfbuben wurde manches hautnah spürbar, weil es nicht nur die Welt der Erwachsenen betraf, sondern unsere eigene Kinderwelt.“

ISBN 978-3-937782-71-3, 168 Seiten, 20 S/W-Fotos, Hardcover, (2008)

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Pressestimmen: „Die geschichtlichen Zusammenhänge fügt Keim in die familiären Histörchen ein und schlägt dabei gekonnt den Bogen zur großen Geschichte, von Napoleon über die Machergreifung durch die Nazis bis zur Besatzungszeit und den Wiederaufbau.“ (Helene Braun, TOP Magazin Mainz 2008) „Fundgrube Hechtsheimer Erinnerungen“ (Hechtsheimer Bote 23. Januar 2009) „Anton Maria Keim schlägt in seiner Autobiografie einen weiten Bogen von persönlichen Details über Hechtsheimer Anekdoten und Mainzer Ereignisse bis hin zur großen Zeitgeschichte. Das gelingt ihm ohne Brüche, sein Buch scheint wie aus einem Guss. Privates und Politisches greifen ineinander.“ (Gerd Blase, Mainzer Rheinzeitung 16. August 2008) Der Autor: Anton Maria Keim, geb. 1928 in Mainz (damals: Hechtsheim), lebt in Mainz; Dr. phil., Pädagoge, Historiker, Publizist, fast 25 Jahre lang Kulturdezernent der Stadt Mainz; zahlreiche Auszeichnungen u.a. Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden in Deutschland, Officier Palmes Académiques, Ehrenring der Stadt Mainz, seit 1996 Ehrenmitglied der Anna-Seghers-Gesellschaft. Im Leinpfad Verlag sind von ihm erschienen: Ludwig Kalisch. Karneval und Revolution (2003) Meine Hechtsheimer Jahre. Erinnerungen 1928-1954 (2008)

Preis: € 14.90

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Meine Briefe aus Jerusalem

Johannes Gerster
Neun Jahre lang war Johannes Gerster Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Jerusalem.
In seinem Buch „Meine Briefe aus Jerusalem“ berichtet er von seiner Arbeit auf dem nach wie vor brisanten Feld der deutsch-israelischen Beziehungen und von dem Versuch, trotz Bombenterror und militärischer Gegenschlägen, den israelisch-palästinensischen Dialog wieder in Gang zu bringen. Wir bekommen einen Eindruck von seiner Tätigkeit, deren größtes Ziel zwar Aussöhnung heißt, deren Grundelement aber darin besteht, ständig Vorurteile und Vorbehalte zu überwinden.
Aber er beschreibt auch in sehr persönlichen Worten seine Erlebnisse und Erfahrungen, seine Erfolge und Rückschläge und zeichnet damit ein realistisches Bild Israels, seiner Probleme und seiner Existenzängste, aber auch seiner Vielfalt, Schönheit und Lebendigkeit.
Mit einem Vorwort von Asher Ben-Natan, einer Einführung von Dietmar Schulz und einer ausführlichen Chronologie.

ISBN 978-3-937782-30-0, 160 Seiten, zahlreiche S/W-Fotos, Hardcover, (2005)

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Pressestimmen: „Seine Briefe aus Jerusalem lassen erkennen, wie leidenschaftlich er sich für seine Vision, einen Frieden im Nahen Osten, eingesetzt hat.“ (Helmut Lölhöffel, Süddeutsche Zeitung 20. Februar 2006) „Das Buch bietet diese Mischung aus Nahost-Politik aus nächster Nähe, aus der täglichen Arbeit für die Konrad-Adenauer-Stiftung mit Hoffnungen, Rückschlägen und Erfolge und aus den sehr persönlichen Alltags-Beobachtungen, die Johannes Gersters Briefe aus Jerusalem so interessant macht.“ (Hannes Barth, Die Rheinpfalz am 27. Februar 2006) Der Autor: Dr. Johannes Gerster, geb. 1941, Jurist, ist Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Israel. Zuvor war er 25 Jahre Parlamentarier in Bund und Land, u.a. stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und CDU-Landesvorsitzender von Rheinland-Pfalz. Er ist Ehrendoktor der Ben Gurion Universität des Negev. Seit Juni 1997 lebt und arbeitet er in Jerusalem an der Nahtstelle zwischen Israelis und Palästinensern.

Preis: € 12.90

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Elisabeth Langgässer. Literatur und Landschaft

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Hans-Christian Kirsch

Im Mittelpunkt des Interesses von Hans-Christian Kirsch steht die grundlegende Bedeutung von Landschaft und Geschichte im Werk Elisabeth Langgässers (1899-1950). Neben verständnisvollen Interpretationen der exemplarisch untersuchten Romane und Erzählungen, der Darstellung von Langgässers Sprachkunst und der Analyse ihrer Weltanschauung, bietet das Zitieren beispielhafter Textpassagen gerade für neue Leserinnen und Leser einen unmittelbaren Zugang zu einem Werk, das unverdientermaßen in Vergessenheit zu geraten droht, das andererseits jedoch beispielhaft deutsche Geschichte und deutsche Schicksale vorführt.
Es lässt den Leser mit poetischem Glanz die Rheinlandschaft zwischen Mainz und Worms, Wiesbaden und Darmstadt erleben und erinnert an das vielfältige kulturelle und religiöse, zeit- und länderübergreifende Traditionsgeflecht dieser Region.

ISBN 978-3-937782-13-3, 128 Seiten, 10 S/W-Fotos, Hardcover, (2004)

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Pressestimmen: „Herrn Kirsch ist ein anregendes Buch gelungen, das sowohl den literarisch als auch den an den Köpfen der Region Interessierten eine Menge Anregungen bietet, sich mit Elisabeth Langgässer und ihrem Werk sowie der Bedeutung Rheinhessens, seiner Landschaft und Kultur für beide auseinanderzusetzen.“ (Dieter Hoffmann, Heimatjahrbuch 2006) „Die Biografie lädt zum Weiterlesen über die Literatin ein, historische Familien- und melancholische Landschaftsfotos komplettieren den Inhalt und nicht zuletzt die äußere Gestaltung des 126 Seiten starken Bandes macht es zum Schmuckstück im Bücherregal.“ (GEW-Zeitung Rheinland-Pfalz 1-2/2005) „Die gute Lesbarkeit, einschließlich der literarischen Analysen, und der sensible kritische Standpunkt des Verfassers machen Kirschs Langgässer-Buch auch für den Gymnasialunterricht geeignet.“ (Alexander Losse, AZ am 27. Dezember 2004) Der Autor: Hans-Christian Kirsch, 1934 in Breslau geboren, lebt heute als freier Schriftsteller in Limburg an der Lahn. Er wurde bekannt durch Biografien über Rosa Luxemburg, Georg Büchner, Franciscos de Goya und Martin Buber.

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Ludwig Kalisch. Karneval und Revolution

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Anton Maria Keim

Ludwig Kalisch (1814-1882) war der bedeutendste Vertreter des frühen literarisch-politischen Mainzer Karnevals. Aber nicht nur das: Als Redakteur der Wochenzeitung „Der Demokrat“ kämpfte er für die demokratischen Grundrechte und setzte sich ganz besonders für die „Preßfreiheit“ ein.
In seinem Buch porträtiert Keim Ludwig Kalisch als liberalen Journalisten und brillanten Satiriker. Ergänzt wird sein biografischer Essay durch Originaltexte Kalischs, von denen seine „Unterhaltungen mit Heine“, die er kurz vor Heines Tod mit diesem in ihr beider französischen Exil führte, herausragend sind. Wir freuen uns ganz besonders, gerade auch dieses Text, der seit über 120 Jahren nicht mehr veröffentlicht wurde, zusammen mit weiteren zu Unrecht vergessenen Texten Kalischs wieder zugänglich zu machen.

ISBN 978-3-9808383-9-9, 112 Seiten, Hardcover, 42 Abbildungen, (2003)

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Der Autor: Anton Maria Keim, geb. 1928 in Mainz (damals: Hechtsheim), lebt in Mainz; Dr. phil., Pädagoge, Historiker, Publizist, fast 25 Jahre lang Kulturdezernent der Stadt Mainz; zahlreiche Auszeichnungen u.a. Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden in Deutschland, Officier Palmes Académiques, Ehrenring der Stadt Mainz, seit 1996 Ehrenmitglied der Anna-Seghers-Gesellschaft. Im Leinpfad Verlag sind von ihm erschienen: Ludwig Kalisch. Karneval und Revolution (2003) Meine Hechtsheimer Jahre. Erinnerungen 1928-1954 (2008)

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