The Beauty and the Book Award – ein toller Publikumspreis

Wunderschönes Cover, packender Thriller: "Schmerz. Malmingers letzter Fall".

Wunderschönes Cover, packender Thriller: “Schmerz. Malmingers letzter Fall”.

Ein ganz wunderbarer Preis, der die schönsten Bücher aus aller Welt auszeichnet. Wir haben Schmerz. Malmingers letzter Fall gleich angemeldet und würden uns sehr freuen, wenn Sie für unser Buch stimmen würden!
Nachtrag: Alle guten Dinge sind drei: Tödliche Türchen und Vatertag. Ein Krimi haben wir nun ebenfalls für den “The Beauty and the Book Award” angemeldet. Voten Sie für unsere Titel, wir würden uns sehr freuen!

So funktionierts: Für alle Titel haben wir Ihnen die passenden Links bereitgestellt. Diese leiten Sie direkt auf die Website des The Beauty and the Book Awards weiter.
Klicken Sie einfach unten auf den Link Ihres Lieblingstitels (gerne auch auf alle drei!) und dann auf den Schmetterling, der sich unterhalb des Buches befindet.
Schmerz. Malmingers letzter Fall
Tödliche Türchen: 24 Weihnachtskrimis aus Hessen
Vatertag. Ein Krimi

Weihnachten kann kommen!

Mit diesem Buch kann Weihnachten kommen

Ansprechendes Cover, spannender Inhalt!

Ansprechendes Cover, spannender Inhalt!

 

Eine tolle Rezension!

Kommt gut an: "Schmerz. Malmingers letzter Fall"

Kommt gut an: “Schmerz. Malmingers letzter Fall”

Herzlichen Dank an Jörg Völker vom Krimikiosk für seine Rezension zu Schmerz. Malmingers letzter Fall von Henriette Clara Herborn! Haben Sie das Buch bereits gelesen? Falls, ja, wie gefällt es Ihnen denn?
Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

Henriettte Clara Herborn

Henriettte Clara Herborn

Weitere Informationen über Autorin und Buch

 

Der Fall Elizabeth Short

Elizabeth Short

Elizabeth Short

Was hat es mit Elizabeth Short genau auf sich? Diese Frage beantwortet Henriette Clara Herborn im Nachwort des Krimis „Schmerz. Malmingers letzter Fall.“

Nachwort:

Das kurze Leben der Elizabeth Short

Einer der berühmtesten, faszinierendsten und bis heute ungelösten Fälle der Kriminalgeschichte ist der Mord an Elizabeth Short (22) in Los Angeles 1947. Berühmt wurde Beth Short als Die Schwarze Dahlie/The Black Dahlia.

Beth war schon als Teenager aus ihrem Zuhause in Medford, Massachusetts, geflüchtet, wo ihre Mutter sie und ihre vier Schwestern allein erzog, und hatte hier und dort unter anderem als Kellnerin gearbeitet. Schließlich ging sie nach Los Angeles, um in Hollywood ihren Traum zu verwirklichen, Schauspielerin zu werden. Wie viele junge Mädchen und Frauen, die dieser Illusion folgten, lebte sie in billigen Absteigen, ließ sich von Männerbekanntschaften aushalten und lungerte nachts in Bars und Diskotheken herum. Sie hatte den Kontakt zu ihrer Familie abgebrochen, wirkliche Freunde hatte sie nicht. Mit den Mädchen, die sich in ähnlichen Situationen befanden wie sie selbst, teilte sie lediglich die billigen Hotelzimmer. Niemand vermisste sie oder machte sich ernsthaft Sorgen, als Beth plötzlich verschwand.

Laut Befragungen von Beth ehemaligen Zimmergenossinnen und Bekannten, ergab sich folgendes Bild: Beth hatte einen Dauerliebhaber gefunden, der sie aushielt, vor dem sie aber Angst hatte, weil er sehr eifersüchtig und besitzergreifend war. Einmal lief sie nachts auf der Straße verängstigt zu einer Polizistin und behauptete, jemand verfolge sie. Am 9. Januar 1947 packte sie in der letzten Absteige, in der sie sich mit ein paar Mädchen ein Zimmer geteilt hatte, ihre paar Sachen in einen Koffer, sagte, ihr neuer Freund würde sie abholen und sie müsse sich beeilen, er sei sicher schon wütend ob der Verspätung. Dann ging sie weg.

Zuletzt gesehen wurde sie wahrscheinlich am Abend des 9. Januars 1947 in der Lobby des Biltmore Hotels, wo sie anscheinend auf ihren Mörder gewartet und einen Anruf entgegengenommen hatte, bevor sie die Hotellobby eilig verließ. Fast eine Woche lang war Elizabeth Short verschwunden und was in dieser Zeit genau geschah, liegt im Dunkeln. Sie wurde am Vormittag des 15. Januars 1947 von einer Frau und deren Tochter auf einer Wiese neben einem Gehsteig Ecke 39th and Norton Avenue in Leimert Park im Süden von Los Angeles tot aufgefunden. Die Leiche war nackt und an der Hüfte zerteilt. Sie wies Verbrennungen an Hand- und Fußgelenken und an Hals und Rücken auf. Die rechte Brust fehlte zum größten Teil und auch die linke Brust und die Vulva waren verstümmelt. Aus dem linken Oberschenkel waren Teile herausgeschnitten und der Toten vaginal eingeführt worden. Der Unterleib war geöffnet worden, dort klaffte ein Loch. Ihre Mundwinkel waren in Form eines Glasgow Smiles bis zu den Wangenknochen hoch aufgeschlitzt. Die Leiche war ausgeblutet und post mortem gewaschen worden, sodass keine kriminaltechnisch ermittelbaren Spuren auf ihr zurückgeblieben waren. Es ist nicht klar, ob Elizabeth Short tatsächlich, wie der Gerichtsmediziner feststellte, am 14. oder 15. Januar ermordet wurde oder ob ihre Leiche wegen der winterlichen Jahreszeit vorübergehend eingefroren war.

Der Fall erregte damals großes Interesse in den Medien und so wurde Beth doch noch berühmt: als schönes Mordopfer. Zu der Namensgebung Black Dahlia kam es zum einen durch den 1946 erschienenen Hollywoodfilm „The Blue Dahlia“ von George Marshall, in dem eine junge Schauspielerin ermordet wird, zum anderen durch Beth Vorliebe für schwarze Kleider und ihre schwarz gefärbte Lockenmähne.

Ein Schuh und Beths schwarze Lederhandtasche wurden in einem Mülleimer in einiger Entfernung des Tatortes gefunden. Der oder die Täter schickten den Inhalt ihrer Handtasche, unter anderem ihren Ausweis, später auch mehrere Postkarten an die großen Zeitungen von Los Angeles, unterschrieben mit „The Black Dahlia Avenger“, „Der Rächer der Schwarzen Dahlie“.

Jedem, der sich für Elizabeth Short und ihre Ermordung interessiert, empfehle ich „Black Dahlia Avenger“ von Steve Hodel (2003), es ist eine gut gegliederte Materialsammlung zum Fall. Zudem glaubt Steve Hodel als Einziger, den Mörder der Schwarzen Dahlie zu kennen: Es ist sein eigener Vater. Im Nachlass von George Hodel, einem bekannten und erfolgreichen Arzt in Hollywood, fand er Fotos von Elizabeth Short, die den Auftakt zu einer Reihe an Beweisen und Koinzidenzen eröffneten, die es tatsächlich so aussehen lassen, als sei George Hodel der „Black Dahlia Avenger – und, darüber hinaus, ein Serienmörder, der mit einem Komplizen zusammen tötete. Er lastet George Hodel auch den Mord an Jeanne French an, bekannt als der Red Lipstick Murder: Die Leiche der 45 Jahre alten Veteranen-Armee-Krankenschwester wurde am 10. Februar 1947 nackt und zu Tode getrampelt in der abseits gelegenen Region „The Moors“ von L.A. entdeckt. Der oder die Mörder hatten mit Lippenstift auf den Torso der Leiche „Fuck you. B.D.“ geschrieben. B.D., wobei B.D. in Hodels Beweisführung für Black Dahlia steht. Steve Hodel ist davon überzeugt, dass sein Vater und sein Komplize bis zu 17 weitere Morde an Frauen begangen haben, wahrscheinlich sogar noch mehr. Auch in seinen weiteren Werken sammelt er Beweise, um seine Thesen zu belegen.

Offiziell wurde der Fall der Schwarzen Dahlie niemals mehr aufgenommen, die Akte ist geschlossen. Beth Mörder konnte, laut Los Angeles Police Department, nie ermittelt werden. Steve Hodel vermutet dahinter eine Verschwörung und Intrigen innerhalb der Polizeibehörde von Los Angeles in den späten 1940er und frühen 1950er Jahren, die dazu dienten, seinen Vater, der ein auf sexuell übertragbare Krankheiten spezialisierter Arzt war und viele bekannte Persönlichkeiten aus der Filmszene und der Polizeibehörde behandelte, zu schützen.

Zu Lebzeiten konnte Elizabeth Short ihren Traum nicht verwirklichen, sie hat nie in einem Film mitgespielt. Aber heute, noch 65 Jahre nach ihrem Tod, werden Bücher über sie geschrieben und Filme über sie gedreht: James Ellroys Roman „The Black Dahlia“ und Brian De Palmas gleichnamige Verfilmung des Romans machen Beth zu einem aktuellen Faszinosum.

Sie ist der Inbegriff der toten Muse und die Inspiration, die sie hervorbringt, gründet in dem Rätsel, das sie umgibt.

Henriette Clara Herborn

Leseprobe “Schmerz. Malmingers letzter Fall”

Am 3. Juni erscheint unser neuer Krimi “Schmerz. Malmingers letzter Fall” von Henriette Clara Herborn. Lesen Sie schon jetzt rein:

Leseprobe_Herborn_Schmerz

Cover_Schmerz

Schmerz. Malmingers letzter Fall

Worum geht es? 
Am 15. Januar 2017 wird eine grausam entstellte, nackte Frauenleiche auf dem Gelände der Alten Ziegelei in Mainz-Bretzenheim gefunden. Kriminalhauptkommissar Ernst-August Malminger erkennt sofort, dass die Täter genau siebzig Jahre später einen der größten  Mordfälle der Kriminalgeschichte kopiert haben: Elizabeth Short, Los Angeles 1947, die Schwarze Dahlie. Kann das Zufall sein? Schließlich ist er Deutschlands führender Schwarze Dahlie-Experte. Malminger begibt sich bei seinen Ermittlungen auf eine Reise in den Abgrund der menschlichen Seele – auch seiner eigenen …

Kriminaloberkommissar Botho Lübke hat währenddessen nur ein Ziel: Er muss verhindern, dass Malminger die Täter ermittelt, damit er selbst in der Kripo aufsteigen kann. Für die junge Halbjapanerin Namiko Umura vom Sittendezernat hingegen ist Malminger eine Koryphäe, der zu folgen sich lohnt – als ihr Schatten.

Ungeachtet all dessen sind ein Mörder und sein Komplize weiterhin auf freiem Fuß. Die beste Freundin des Mordopfers ist gefangen in einem Strudel aus Drogen, Prostitution, SM und Gewalt. Dann sind da noch Lou und Castro, zwei Gangster, die scheinbar nichts und niemand aufhalten kann. Und über allem schwebt die Frage:

Wer war die Tote und was ist wirklich mit ihr geschehen?

Henriette Clara Herborn

Henriette Clara Herborn