Ausschreibung für eine Anthologie mit historischen Kurzkrimis

1000 Hügel, 1000 Schatten, 1000 Gelegenheiten (Arbeitstitel)

Karl der Große wäre in seiner Pfalz in Ingelheim beinahe einem Attentat zum Opfer gefallen? In der Abtei Hildegards von Bingen gab es ungeklärte Todesfälle? Jemand versuchte Martin Luther davon abzuhalten, bis nach Worms vor den Reichstag zu kommen? Wer hatte etwas dagegen, dass Gutenberg in Mainz seine Drucktechnik bekannt machte?

Nicht auszudenken! Die Geschichte müsste komplett neu geschrieben werden!

2016 wird Rheinhessen, der malerische Landstrich im Hügelland zwischen Worms und Bingen, Mainz und Alzey, 200 Jahre alt: Im Juli 1816 übernahm der hessische Großherzog aus Darmstadt nach einem Vertrag im Rahmen des Wiener Kongresses dieses Gebiet und nannte es Rheinhessen. Ein Stück Land, das heute vor allem als größte Weinbauregion Deutschlands bekannt ist. Seit Jahren laufen die Vorbereitungen zu den Feierlichkeiten im „Land der 1000 Hügel“ u.a. mit dem Slogan „Rheinhessen – ganz schön anders“.

Uns interessiert zum Geburtstag besonders, was wir alles noch nicht wissen: Welche Dramen und Intrigen haben sich in den Jahren seit der Gründung Rheinhessens abgespielt, von denen wir auch nicht die geringste Ahnung haben? Was ist in den Jahrhunderten zuvor geschehen, als immer wieder fremde Völker und Heere den Boden, der später rheinhessischer Boden genannt wurde, durchquerten, besetzten und das Leben hier nachhaltig veränderten?

Wir bedürfen zum 200. Geburtstag dringend der Aufklärung und freuen uns daher über einen historischen Kurzkrimi von Ihnen, der etwa 5 – 20 Seiten lang sein sollte (30 Zeilen à 60 Zeichen). Wir hätten ihn gern als Dateianhang zusammen mit einer Extradatei mit Absenderadresse und Kurzbiografie (ca. 300 Zeichen) an folgende Adresse: schulz-parthu@leinpfadverlag.de

Einsendeschluss ist der 30. Juli 2015.

  • Um thematische Doppelungen zu vermeiden, wäre es schön, wenn Sie uns Ihr Thema oder Ihren Tatort möglichst bald nennen würden.

Der Leinpfad Verlag garantiert jeder Autorin/jedem Autor, dass die ausgewählten Texte in Abstimmung mit ihnen lektoriert werden. Für die Veröffentlichung in der Anthologie gibt es neben einem Vertrag ein Honorar von 100 Euro.

Außerdem kümmert sich der Verlag um gut dotierte Lesemöglichkeiten für gemeinsame Lesungen mit zwei bis drei Autoren.

Herausgegeben wird die Anthologie von Antje Fries und Angelika Schulz-Parthu, die sich auf Ihre Einsendungen freuen!

Leseprobe “Todes-Mais” von Torsten Jäger

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Am 25. März erscheint “Todes-Mais” von Torsten Jäger, ein spannender Krimi über Genmanipulation:

Dr. Görens, ein Mitarbeiter der Mainzer Firma Genologisch AG, die mit genmanipuliertem Mais experimentiert, wird tot neben einem Maisfeld bei Bodenheim gefunden. Offenbar wurde er von einem Bienenvolk angegriffen. Schnell ist die Rede von Killerbienen und Umweltaktivisten, die vor nichts zurückschrecken. Doch muss erst ein zweiter Mensch sterben, bevor Kommissar Kelchbrunner und seine Kollegin Juvanic erkennen, worum es bei diesem Fall wirklich geht …

Torsten Jäger entwirft mit viel Hintergrundwissen ein Szenario, wie es in einigen Jahren Wirklichkeit sein könnte. Denn wie heißt es so schön auf dem Transparent der Bodenheimer Umweltaktivisten:

Wer Mais sät, wird Sturm ernten!

Neugierig?

Eine exklusive Leseprobe finden Sie hier:

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Weitere Informationen

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Torsten Jäger

 

Leseprobe “Der Festspiel-Mord” von Gabriele Röber

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Der Traum (fast) jeden Buchhändlers ist es, in seinem Leben einmal ein eigenes Buch zu schreiben. Gabriele Röber hat ihn realisiert und mit „Der Festspiel-Mord“ einen stimmungsvollen Oppenheim-Krimi mit reichlich Lokalkolorit geschrieben, das am 25. März erscheint:

Mord am Krötenbrunnen!

Sommer 2005. In Oppenheim laufen die Proben für die Aufführung der “Räuber” in der Burgruine Landkron auf Hochtouren. Da wird Kaspar Darey, der strahlende Hauptdarsteller, erschossen in den Weinbergen aufgefunden.

Mit den Ermittlungen wird die junge Kommissarin Isolde Vogt zusammen mit dem gerade erst nach Mainz versetzten Matteo Kröger beauftragt. Beide stochern zunächst im Dunklen: Kaspar Darey war über die Maßen beliebt, ein Motiv für diesen hinrichtungsähnlichen Mord scheint unvorstellbar zu sein. Doch dann finden sie heraus, dass Kaspar Darey seinem Partner, dem Mannheimer Solotänzer Albert von Rosen, nicht gerade treu war. Könnte Eifersucht das Mordmotiv sein?

Und was hat es mit dem Fluch auf sich, den die Großmutter des Opfers in ihrer ersten Reaktion heraufbeschwört?

Atmosphärisch dicht und mit genauem Gespür für ihre Personen führt uns Gabriele Röber in ihrem ersten Krimi einerseits in die Welt des Theaters. Andererseits beleuchtet sie eines der dunkelsten Verbrechen der letzten Tage des Zweiten Weltkriegs.

Neugierig geworden?

Eine exklusive Leseprobe finden Sie hier:

Festspiel_Mord_Leseprobe

Weitere Informationen

9783942291774

Gabriele Röber

 

Leseprobe “Bombenstimmung am Rosenmontag. Eine Krimisatire”

9783942291637

Hochexplosiv! Johannes Gerster ist eine wunderbare Krimisatire gelungen. Neugierig?
Wir haben eine exklusive Leseprobe von Bombenstimmung am Rosenmontag für Sie!
Weitere Informationen über das Buch finden Sie hier!

Gerster_Bombenstimmung_Leseprobe_Seite 15-24

Leseprobe “Dicker als Blut. Ein Frankfurt-Krimi”

9783942291590

Am 25. September 2013 erscheint der Frankfurt-Krimi Dicker als Blut von Katja Kleiber. Von diesem äußerst spannenden Buch haben wir Ihnen eine Leseprobe bereitgestellt und wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!
Weitere Informationen über das Buch finden Sie hier.

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Im Interview: Autorin Claudia Platz

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Sie haben sich in Ihrem neuesten Krimi „Betreff: MORD!“ eingehend mit dem Thema Urheberrecht befasst. Warum?

Auslöser war die Debatte über die Aufhebung des Urheberrechts im Internet. Als Autorin halte ich diese Forderung für untragbar. Immerhin handelt es sich um geistiges Eigentum, das nicht durch eine ungezügelte Freigabe und der vermeintlichen Freiheit des Netzes automatisch zum Allgemeingut werden kann. Das gilt für Gedrucktes ebenso wie für Bilder, Inhalten von Websites und Musik. Von Rockstars wird auch nicht verlangt, dass sie ihren neuen Song oder gar ihr ganzes Album kostenlos im Internet zur Verfügung stellten. Warum von Autoren?

Haben Sie selbst schon schlechte Erfahrungen mit einer Urheberrechtsverletzung gemacht?

Es kam schon vor, dass Texte von mir auf Veranstaltungen vorgetragen wurden, ohne dass der Verlag oder ich informiert waren. Wenn Dritte auf diese Weise Geld verdienen, halte ich das für sehr bedenklich.

Wie beurteilen Sie die Bemühungen der Politiker um ein faires Urheberrecht?

„Bemühungen“ trifft es sehr gut. Ich sehe da insgesamt eher wenig Kompetenz. Manche Politiker fallen leider durch eine gewisse Ahnungslosigkeit auf. Oder sie sind Piraten. Die haben sich ja schon immer genommen, was sie wollten.

„Betreff: MORD!“ ist ein sehr witziger Krimi geworden. Allein die Szene mit Samir Stockwinkel, dem Kommissar, und der Autorin Herlinde von Hachenburg, dem früheren Pornostar, im Hotel ist ein richtiger Gute-Laune-Tipp. Haben Sie bei Ihren Figuren immer jemanden vor Augen?

Eine gute Beobachtungsgabe ist Voraussetzung für realistische Figuren. Ich nehme aber nie eine wirkliche Person als Vorlage, sondern separiere individuelle Eigenschaften, die ich dann auf meine Protagonisten übertrage.

„Falsche Caesaren“, „Das Blut von Magenza“ sind spannende historische Krimis: Wie finden Sie eigentlich die Themen für Ihre Bücher?

Durch Inspiration wie z. B. der Besichtigung der Überreste des römischen Theaters in Mainz, Berichterstattung in den Medien über die SchUM-Städte Speyer, Mainz und Worms oder aus Gesprächen und persönlichen Begegnungen. Ist die Idee einmal geboren, folgt intensive, konzentrierte Recherchearbeit, bei der ich gern auf den fachlichen Rat von Historikern zurückgreife, damit der geschichtliche Hintergrund auch passt.

Die Angst vor dem leeren Blatt ist der Horror für nahezu jeden Autor. Wie gehen Sie damit um?

Da halte ich es mit Douglas Adams: „Don´t panic!“. Ich überstürze nichts, lasse mir erst einmal Zeit, bis ich einen neuen Plot gefunden habe oder er mich. Der bildet den Rahmen. Dann schreibe ich drauflos – auch wenn ich meist nicht weiß, wie die Geschichte endet. Eine gewisse Spontaneität gehört bei mir einfach dazu. Die Story entwickelt sich aus der Interaktion der Figuren.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Computer an – Schreiben – Computer aus. Spaß beiseite: Selbstdisziplin, Konzentration und Sitzfleisch sind die Voraussetzungen. Meinen Tag teile ich in geregelte Arbeitszeiten und Pausen wie es in jedem Bürojob auch ist. Läuft es mal nicht so gut, heißt es trotzdem dranbleiben. Selbst wenn ich am nächsten Tag womöglich alles wieder lösche.

Haben Sie einen Tipp, wie gutes Schreiben gelingen kann?

Ich tue mich mit dem Begriff „gutes“ Schreiben schwer. Spiegelt sich ein gutes Buch allein in hohen Verkaufszahlen oder den Bestsellerlisten wider? Ich denke nicht. Für mich ist es wichtig, authentisch zu bleiben. Wenn der Stoff dann die Leserinnen und Lesern packt, habe ich gut geschrieben.

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Claudia Platz: “Betreff: MORD!”, ISBN 978-3-942291-42-2, 328 Seiten, Broschur

Weitere Informationen über das Buch finden Sie hier