Welches ist Ihr Lieblingsbuch aus dem Leinpfad Verlag?

Angelika Schulz-Parthu

Angelika Schulz-Parthu

Ich bin neugierig: Heute möchte ich gerne von Ihnen wissen, welches Ihr Lieblingsbuch aus dem Leinpfad Verlag ist! Ist es zum Beispiel Schlachtfest von Andreas Wagner? Oder konnten Sie Betreff: MORD! von Claudia Platz nicht aus der Hand legen? (Eines der Lieblingsbücher von meiner Mitarbeiterin Frau Heehler). Oder ist gar ein Kochbuch wie Pfälzer Tapas ihr Favorit?

Ich freue mich schon sehr auf Ihre Kommentare und wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

Hat das Zeug zum Lieblingsbuch - "Schlachtfest" von Andreas Wagner

Hat das Zeug zum Lieblingsbuch – “Schlachtfest” von Andreas Wagner

9783942291422

Ganz schön spannend: “Betreff: MORD!” von Claudia Platz

Tapas – in Spanien erfunden, in die Pfalz importiert!

Tapas – in Spanien erfunden, in die Pfalz importiert!

Alle Bücher des Leinpfad Verlags finden Sie übrigens hier.

 

Mörderische Nacht in Essenheim

JH_HI_CP_AW_QF

So sehen zufriedene Autoren aus!
Von links nach rechts: Jürgen Heimbach, Heidrun Immendorf, Claudia Platz, Vera Bleibtreu (d.i. Angela Rinn) und Andreas Wagner

Am Samstag, 30. November, lasen Jürgen Heimbach, Heidrun Immendorf, Claudia Platz, Vera Bleibtreu und Andreas Wagner im Hof Herzberg in Essenheim aus ihren Krimis.
Andreas Wagner las die Geschichte „Sein letztes Gefecht“.
Die weiteren vier Krimis spielten in der Adventszeit und entstammen der Krimi-Anthologie „Tödlicher Glühwein“: Jürgen Heimbach las aus seinem Kurzkrimi „Freiheit“, der in der Nachkriegszeit spielt, Heidrun Immendorf aus „Am Weihnachtsbaume, die Lichter brennen“. Einen Ausflug in kulinarische Gefilde unternahm Claudia Platz mit ihrem Krimi „Racheengel“. Vera Bleibtreu rundete mit ihrer humorvollen Geschichte „Das Perfekte Weihnachtsdinner“ den Abend gelungen ab.

SP_QF

Angelika Schulz-Parthu am Büchertisch des Leinpfad Verlags.

 

Angelika Schulz-Parthu und Jürgen Heimbach lesen aus “Tödlicher Glühwein”

Jury_2_klein

Tödlicher Glühwein ist eine Krimianthologie mit 19 Kurzkrimis, die alle um Weihnachten herum und in Rheinhessen spielen. Klar, dass dabei der eine oder andere auf dem Weihnachtsmarkt tot umfällt und nicht alle Nikoläuse halten, was sie versprechen …

Trotzdem muss man nicht jedem Glühwein misstrauen, vor allem dann nicht, wenn er bei der Lesung am Donnerstag, dem 31. Oktober 2013, um 20 Uhr im Café Kunterbunt, Obere Gärtnerstraße 9, ausgeschenkt wird. Karten im Vorverkauf 9 €, an der Abendkasse 10 €; Reservierung unter Tel. 06132 / 432529, kontakt@muetze-ingelheim.de

Weitere Infos über das Buch finden Sie hier

9793942291675

Wie gefallen Ihnen unsere neuen Buchcover?

Ein rasanter Traktor-Trip durch die deutsche Provinz, Bombenstimmung am Rosenmontag, tödlicher Glühwein und eine Ex-Punkerin, die in Frankfurt ermittelt. Ganz schön turbulent!

Doch wie gefallen Ihnen eigentlich die Buchcover der genannten Titel? Haben Sie vielleicht sogar schon einen Favoriten? Schreiben Sie uns Ihre Meinung (gerne die Kommentarfunktion nutzen), wir sind schon sehr gespannt!

Ihr Team vom Leinpfad Verlag

9783942291613

Landeier. Fränkys Traktor-Trip durch die Provinz

9783942291637

Bombenstimmung am Rosenmontag. Eine Krimisatire

9783942291590

Dicker als Blut. Ein Frankfurt-Krimi

9793942291675

Tödlicher Glühwein. 19 Weihnachtskrimis aus Rheinhessen

 

Im Interview: Autorin Claudia Platz

Claudia_mit_Buch

Sie haben sich in Ihrem neuesten Krimi „Betreff: MORD!“ eingehend mit dem Thema Urheberrecht befasst. Warum?

Auslöser war die Debatte über die Aufhebung des Urheberrechts im Internet. Als Autorin halte ich diese Forderung für untragbar. Immerhin handelt es sich um geistiges Eigentum, das nicht durch eine ungezügelte Freigabe und der vermeintlichen Freiheit des Netzes automatisch zum Allgemeingut werden kann. Das gilt für Gedrucktes ebenso wie für Bilder, Inhalten von Websites und Musik. Von Rockstars wird auch nicht verlangt, dass sie ihren neuen Song oder gar ihr ganzes Album kostenlos im Internet zur Verfügung stellten. Warum von Autoren?

Haben Sie selbst schon schlechte Erfahrungen mit einer Urheberrechtsverletzung gemacht?

Es kam schon vor, dass Texte von mir auf Veranstaltungen vorgetragen wurden, ohne dass der Verlag oder ich informiert waren. Wenn Dritte auf diese Weise Geld verdienen, halte ich das für sehr bedenklich.

Wie beurteilen Sie die Bemühungen der Politiker um ein faires Urheberrecht?

„Bemühungen“ trifft es sehr gut. Ich sehe da insgesamt eher wenig Kompetenz. Manche Politiker fallen leider durch eine gewisse Ahnungslosigkeit auf. Oder sie sind Piraten. Die haben sich ja schon immer genommen, was sie wollten.

„Betreff: MORD!“ ist ein sehr witziger Krimi geworden. Allein die Szene mit Samir Stockwinkel, dem Kommissar, und der Autorin Herlinde von Hachenburg, dem früheren Pornostar, im Hotel ist ein richtiger Gute-Laune-Tipp. Haben Sie bei Ihren Figuren immer jemanden vor Augen?

Eine gute Beobachtungsgabe ist Voraussetzung für realistische Figuren. Ich nehme aber nie eine wirkliche Person als Vorlage, sondern separiere individuelle Eigenschaften, die ich dann auf meine Protagonisten übertrage.

„Falsche Caesaren“, „Das Blut von Magenza“ sind spannende historische Krimis: Wie finden Sie eigentlich die Themen für Ihre Bücher?

Durch Inspiration wie z. B. der Besichtigung der Überreste des römischen Theaters in Mainz, Berichterstattung in den Medien über die SchUM-Städte Speyer, Mainz und Worms oder aus Gesprächen und persönlichen Begegnungen. Ist die Idee einmal geboren, folgt intensive, konzentrierte Recherchearbeit, bei der ich gern auf den fachlichen Rat von Historikern zurückgreife, damit der geschichtliche Hintergrund auch passt.

Die Angst vor dem leeren Blatt ist der Horror für nahezu jeden Autor. Wie gehen Sie damit um?

Da halte ich es mit Douglas Adams: „Don´t panic!“. Ich überstürze nichts, lasse mir erst einmal Zeit, bis ich einen neuen Plot gefunden habe oder er mich. Der bildet den Rahmen. Dann schreibe ich drauflos – auch wenn ich meist nicht weiß, wie die Geschichte endet. Eine gewisse Spontaneität gehört bei mir einfach dazu. Die Story entwickelt sich aus der Interaktion der Figuren.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?

Computer an – Schreiben – Computer aus. Spaß beiseite: Selbstdisziplin, Konzentration und Sitzfleisch sind die Voraussetzungen. Meinen Tag teile ich in geregelte Arbeitszeiten und Pausen wie es in jedem Bürojob auch ist. Läuft es mal nicht so gut, heißt es trotzdem dranbleiben. Selbst wenn ich am nächsten Tag womöglich alles wieder lösche.

Haben Sie einen Tipp, wie gutes Schreiben gelingen kann?

Ich tue mich mit dem Begriff „gutes“ Schreiben schwer. Spiegelt sich ein gutes Buch allein in hohen Verkaufszahlen oder den Bestsellerlisten wider? Ich denke nicht. Für mich ist es wichtig, authentisch zu bleiben. Wenn der Stoff dann die Leserinnen und Lesern packt, habe ich gut geschrieben.

9783942291422
Claudia Platz: “Betreff: MORD!”, ISBN 978-3-942291-42-2, 328 Seiten, Broschur

Weitere Informationen über das Buch finden Sie hier