Drei auf einen Streich – unsere Lesungen im Mai

Diese Woche lesen gleich drei unserer AutorInnen aus Ihren neuesten Büchern. Wir stellen den Autoren / die Autorin kurz vor und geben Ihnen einen Eindruck, wovon das jeweilige Werk handelt.

Clara Henriettte Herborn

Clara Henriettte Herborn

Henriette Clara Herborn liest am 22. Mai 2014 um 19.30 Uhr im Rahmen des Krimi-Triathlons (anlässlich der Criminale) aus „Schmerz. Malmingers letzter Fall“.

Worum geht es?
Am 15. Januar 2017 wird eine grausam entstellte, nackte Frauenleiche auf dem Gelände der Alten Ziegelei in Mainz-Bretzenheim gefunden. Kriminalhauptkommissar Ernst-August Malminger erkennt sofort, dass die Täter genau siebzig Jahre später einen der größten  Mordfälle der Kriminalgeschichte kopiert haben: Elizabeth Short, Los Angeles 1947, die Schwarze Dahlie. Kann das Zufall sein? Schließlich ist er Deutschlands führender Schwarze Dahlie-Experte. Malminger begibt sich bei seinen Ermittlungen auf eine Reise in den Abgrund der menschlichen Seele – auch seiner eigenen …

Kriminaloberkommissar Botho Lübke hat währenddessen nur ein Ziel: Er muss verhindern, dass Malminger die Täter ermittelt, damit er selbst in der Kripo aufsteigen kann. Für die junge Halbjapanerin Namiko Umura vom Sittendezernat hingegen ist Malminger eine Koryphäe, der zu folgen sich lohnt – als ihr Schatten.

Ungeachtet all dessen sind ein Mörder und sein Komplize weiterhin auf freiem Fuß. Die beste Freundin des Mordopfers ist gefangen in einem Strudel aus Drogen, Prostitution, SM und Gewalt. Dann sind da noch Lou und Castro, zwei Gangster, die scheinbar nichts und niemand aufhalten kann. Und über allem schwebt die Frage: Wer war die Tote und was ist wirklich mit ihr geschehen?

Henriette Clara Herborn verwebt in ihrem Krimi kunstfertig Realität und Fiktion. Elizabeth Shorts Lebensgeschichte, die Tatsache, dass der Mörder der Schwarzen Dahlie nie gefasst wurde und nicht zuletzt die Intrigen bei den Ermittlungen der Polizeibehörde von Los Angeles 1947 bilden die Ausgangspunkte für eine Mörderjagd im düsteren Mainz der Zukunft von 2017.

Über die Autorin:
Henriette Clara Herborn, * 1978 in Mainz, Magistra Artium der Filmwissenschaft und der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, Veröffentlichungen: „Zufall“ (Rheinmosel Verlag 2005), „Henris Welt“ (Brandes & Apsel, 2007) und „Schwarzer Rhein” (Leinpfad Verlag 2011). Herborn lebt in Mainz.

Weitere Informationen:
Die Lesung findet im Zett9 in Fürth statt
Theresienstr. 9, 90762 Fürth
Eintritt: frei

Cover_Schmerz

Spannend bis zur letzten Seite: Schmerz. Malmingers letzter Fall

Vorbestellbar

Eine Leseprobe finden Sie hier

.

Pressefoto_Kessler_klein

Jürgen Kessler

Jürgen Kessler liest am 22. Mai 2014 um 19 Uhr aus „Über den Klippen. Als ich Willy Brandt einmal zu Bett brachte“.

Worum geht es?
Die amüsante Erzählung einer spontanen Reise im Jahre 1976 liest sich zunächst wie das Psychogramm eines Jung-68ers in der alten Bundesrepublik auf der Suche nach Freundschaft, Liebe und Identität. Doch dann kommt es zu einer außergewöhnlichen Begegnung mit Willy Brandt auf Gozo und alles wird anders … Mit Ausnahme der immer wiederkehrenden Erfahrung: Das Private ist das Politische. Und umgekehrt.

In seinem autobiografischen Rückblick fängt Jürgen Kessler sehr poetisch die Hoffnungen ein, die damals eine ganze Generation auf Willy Brandt setzte.

Über den Autor:
Jürgen Kessler, geboren 1949 in Mainz, studierte Jura, Journalistik und Betriebswirtschaft in Berlin, Mainz und Wiesbaden und arbeitete von 1969 bis 2002 für Hanns Dieter Hüsch, mit dem er eine Künstler- und Tourneemanagement GmbH gegründet hatte. Seit 1998 ist er Geschäftsführer der Stiftung Deutsches Kabarettarchiv sowie Initiator der Sterne der Satire auf dem Romano-Guardini-Platz in Mainz.

Weitere Informationen:
Die Lesung findet in der Pfarrscheune in Heidesheim statt
Pfarrstraße 1, 55262 Heidesheim
Reservierung unter 06132/5212 (Pfarrbüro) oder pfarrei.heidesheim@dekanat-bingen.de
oder 06132/4368319 (Schreibwaren Kraft, Mainzer Str. 11 in Heidesheim)
Eintritt: 5 €

9783942291569

Eine hinreißende Geschichte! Harald Martenstein

Hier erhältlich

.

Gerd J. Merz

Gerd J. Merz

Gerd J. Merz liest am 23. Mai 2014 um 19.30 Uhr aus „Papa hat dich lieb. Ein Krimi“.

Worum geht es?
Als ihre Freundin Eva verschwindet, ist Angelika aufs Äußerste beunruhigt. Denn die 18-jährige Schülerin hatte sich in letzter Zeit verändert. Dann wird Evas Mofahelm vor dem Haus ihrer Klavierlehrerin gefunden. Und die Polizei tut nichts! So sieht es zumindest Angelika und macht sich gegen den Widerstand ihrer Mutter Maike Berger selbst auf die Suche. Als auch Angelika verschwindet, schaltet sich endlich auch die Alzeyer Kripo ein. In der Zwischenzeit jedoch hat Maike mithilfe von Evas Klavierlehrerin und einem EDV-Freak eine erste Spur gefunden. Dabei taucht sie in das Dunkel eines schrecklichen Familiengeheimnisses ein: sexueller Missbrauch. Maike ahnt nicht, dass sie damit nicht nur Angelikas Leben in Gefahr bringt …

Über den Autor:
Gerd J. Merz, geboren 1944, aufgewachsen in Frankfurt, München und Wiesbaden. Nach einem betriebswirtschaftlichen Studium arbeitet er als Kanzleiberater, Dozent und Fachbuchautor und lebt mit seiner Familie im rheinhessischen Stein-Bockenheim.
Neben seiner beruflichen Tätigkeit pflegt er seine Krimi-Neigungen und schreibt, wann immer er Zeit hat. Er ist Mitglied im Syndikat, der Vereinigung deutschsprachiger Kriminalautoren, im Biographiezentrum, einer Vereinigung deutscher Biografen und Berater am Opfertelefon des Weißen Rings.
Unter dem Pseudonym Christopher Stahl hat er mehrere Kriminalromane veröffentlicht: „Tödliche Veranlagung“ (2002), „Schwarzes Geld für schwarze Schafe“ (2003), „Mörderische Bilanz“ (2006), „Mordsverlust“ (2007), „Bilanz einer Lüge“ (2011),
www.christopher-stahl.de

Weitere Informationen:
Die Lesung findet im Gemein & Gefährlich in Nürnberg statt.
Lorenzer Str. 31, 90402 Nürnberg
Eintritt: 5 € (Abendkasse, kein Vorverkauf)

9783942291491

Berührend und spannend zugleich!

Hier erhältlich

 

 

 

 

Jürgen Kessler liest aus “Über den Klippen. Als ich Willy Brandt einmal zu Bett brachte”

Pressefoto_Kessler_klein

Jürgen Kessler

Wir haben eine neue Lesereihe! Jürgen Kessler macht den Anfang und liest am 22. Mai 2014 um 19 Uhr aus Über den Klippen. Als ich Willy Brandt einmal zu Bett brachte in der Pfarrscheune in Heidesheim. Weitere Lesungen der Reihe Kultur in der Scheune

Adresse: Pfarrstraße 1, 55262 Heidesheim
Reservierung unter 06132/5212 (Pfarrbüro) oder pfarrei.heidesheim@dekanat-bingen.de oder 06132/4368319 (Schreibwaren Kraft, Mainzer Str. 11 in Heidesheim)
Eintritt: 5 €

Brandt-Kessler_klein

Willy Brandt und Jürgen Kessler

9783942291569

Weitere Informationen über Buch und Autor

Bernd Fritz liest in Ingelheim

Am nächsten Montag liest Bernd Fritz in Ingelheim aus “Gau-Wackenheim. Geschichten aus dem Winzerdorf”. Und zwar am 7.4. um 19 Uhr. Wo? In Wasems Kloster Engelthal. Eintritt 5 €, Reservierungen unter 06132/8369 oder info@leinpfadverlag.de

Was erwartet Sie? “Gau-Wackenheim. Geschichten aus dem Winzerdorf” sind Erzählungen mit einem liebenswürdig altmodischem Charme. Was daran liegen mag, dass sie meistens auch in der guten alten Zeit, hier: den 50er und 60er Jahren, spielen. Bernd Fritz erzählt zum Beispiel von einer ungewöhnlichen Nachfolgeregelung für ein Weingut („Der lachende Zweite“) oder vom Umgang mit Zugezogenen und dem Problem mit einem etwas zu weinaffinen Winzergatten (beides in „Erpel Harald“), dem Besuch des „GRÖWAZ (des größten Weinkenners aller Zeiten) auf einem Weingut („Der Weinkritiker kommt“) oder um Wein als Wertanlage („Bauzikatz“).

Und weil Bernd Fritz der Enkel eines Winzers ist, lernte er den Wein nicht erst – wie es sonst üblich ist – als Erwachsener kennen, sondern bereits von Kindesbeinen an. Wie das genau ablief beschreibt er in seiner wunderbaren biografischen Geschichte “Wein und Sein”. Denn er musste nämlich nicht nur bei der Traubenlese helfen, sondern auch bei der Kellerarbeit: „Mit Badehose und den Armen voran wurde ich ins Fass bugsiert und der Großvater reichte die große Wurzelbürste herein …”

9783942291453

Gau-Wackenheim. Geschichten aus dem Winzerdorf

 

Bernd Fritz liest am 7.4. aus “Gau-Wackenheim. Geschichten aus dem Winzerdorf”

BF_Nierentritt_klein

Hier mit unserem gefakten Gau-Wackenheimer Wein aus der berühmten Lage Nierentritt …

Vielleicht erinnern Sie sich ja noch an die „Wetten, dass …?-Wette, als jemand behauptete, er könne Buntstifte am Geschmack erkennen? Das war Bernd Fritz, der damalige Chefredakteur der Titanic, der damit Thomas Gottschalk hereinlegte.

Am nächsten Montag ist Bernd Fritz in Ingelheim: Er wird am 7.4. um 19 Uhr Erzählungen aus Gau-Wackenheim. Geschichten aus dem Winzerdorf lesen!
Wo? In Wasems Kloster Engelthal. Eintritt 5 €, Reservierungen unter 06132/8369 oder info@leinpfadverlag.de

Bernd Fritz wurde 1945 in Bechtheim geboren. Nach dem Abitur in Worms studierte er Biologie und Mathematik in Mainz sowie Romanistik in Frankfurt. Seine Erfahrungen als Referendar an einer integrierten Gesamtschule in Südhessen führten 1984 zu dem Entschluss, Satiren für die Titanic zu schreiben.

Nach dreißig Jahren in Frankfurt lebt Bernd Fritz jetzt wieder in seinem Heimatort Bechtheim in Rheinhessen und ist ein gesuchter Weinjournalist. Er kennt alles um den Wein von Kindesbeinen an und kann als früherer Titanic-Autor in seinen Erzählungen zweierlei garantieren: Humor und eine stilistisch tolle Schreibe …

Gau-Wackenheim. Geschichten aus dem Winzerdorf: ISBN 978-3-942291-45-3,
143 S., Hardcover, 12,90 €

2 Mit Hammer und Sichel_klein

Mit Hammer und Sichel, äh: Meißel saniert er sein Elternhaus in Bechtheim.

 

Weihnachtliche Kolumne von Bernadette Heim

Wer kennt das nicht? Die brennende Neugier, was denn der Liebste dieses Jahr zu Weihnachten schenken wird. Bernadette Heim hat hierzu eine humorvolle Kolumne geschrieben. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen! 

Bernadette_Heim

Die gebürtige Bingerin Bernadette Heim, Jg. 1958, hat schon als Kind gerne geschrieben. Inzwischen hat sie als Journalistin ihr Hobby zum Beruf gemacht.

Pfanne oder Socke? 

Ich komme mir ein bisschen vor, wie zu meiner Kinderzeit. Nicht weil es in der Küche so gut nach Plätzchen duftet. Ich habe überhaupt keine Zeit zu backen, weil ich meine Zeit damit vertue, sämtliche Geheimverstecke zu inspizieren. Ich bin, wie damals als Kind, auf der Suche nach meinem Weihnachtsgeschenk. Nicht dass Sie glauben, ich hätte meine Geschenke so gut versteckt, dass ich sie nicht mehr finden könnte. Nein, das ist es nicht. Ich bin vielmehr auf der Suche nach dem Weihnachtsgeschenk. Sie wissen schon. Irgendwie komme ich von dem Gedanken nicht los, dass ich dieses Pfannen-Set zu Weihnachten bekommen soll.
Was denkt sich der Mann nur dabei? Das kann doch nicht sein Ernst sein! Wenn er das tut, dann schenke ich ihm Socken. Basta! Soll er doch dumm aus der Wäsche gucken. Ich jedenfalls möchte keine Bratpfanne haben. Ich mache zur Ablenkung Gehirn-Jogging. Pfanne, heiß, Feuer, fällt mir da ein. Das Feuer-Element entfacht Leidenschaft, habe ich bei Feng-Shui gelernt. Oh ja, in mir brodelt so eine Leidenschaft. Man könnte sie auch mit Zorn, Ärger oder gar Wut beschreiben. Er sammelt nämlich seit Neuestem auch noch Rabattmärkchen. Wie Mutti früher. Er hat noch nie Rabattmarken gesammelt, und in mir keimt die Erkenntnis, dass er vielleicht auch noch auf diese Weise Geld sparen möchte. Das stelle man sich mal vor. Ein Weihnachtsgeschenk für die Liebste, für die treusorgende Ehefrau, finanziert mit Rabattmarken. Nicht auszudenken.
Hoffentlich denkt er wenigstens daran, dass ich ein Induktionskochfeld habe, und kauft die richtige Pfanne … Was ist denn mit mir los? Ich denke doch nicht ernsthaft darüber nach, dass ich die Pfanne bekomme. So weit ist es schon mit mir. Weihnachten wird zum Albtraum, wenn das so weitergeht. Ich schlage eine Zeitschrift auf und lese: „Freuen Sie sich! Einkaufs-Gutscheine für Ihr Fest“, steht da, und darunter sind neben Dekorationsartikeln, Fotoalben, Duftwässern, ja, Sie ahnen es, auch Pfannen abgebildet. Meine Weihnachtsvorbereitungen geraten ins Stocken, weil ich an nichts anderes als an Pfannen denken kann.
Ich werde es wohl direkter angehen müssen. Ich bin bei meiner Suche nicht fündig geworden. Gefunden habe ich ein Kochbuch für Anfänger. „Kulinarische Blitzrezepte, im Handumdrehen selbst gemacht“, lese ich da. Er wird doch wohl nicht … Ertappt. Mein Schatz steht hinter mir und schaut mich mit vorwurfsvollem Blick an. „Du machst es einem schwer, dir eine Freude zu machen. Jetzt weißt du es, ich wollte dich zu Weihnachten mit einem Menu überraschen”, sagt er und lässt mich stehen. Vermasselt, denke ich, ich habe ihm und mir die Weihnachtsüberraschung gründlich vermasselt. Und irgendwie komme ich mir tatsächlich vor wie das kleine Kind, das am 1. Advent sämtliche Schokoladenteile aus dem Adventskalender aufgegessen hat.   

Die Kolumne stammt aus ihrem Buch Socken, die von Herzen kommen.

Lust auf mehr weihnachtliche Kolumnen? Dann könnte Bernadette Heims neuestes Buch Und täglich grüßt der Weihnachtsmann auch etwas für Sie sein!

 

Wie gefallen Ihnen unsere neuen Buchcover?

Ein rasanter Traktor-Trip durch die deutsche Provinz, Bombenstimmung am Rosenmontag, tödlicher Glühwein und eine Ex-Punkerin, die in Frankfurt ermittelt. Ganz schön turbulent!

Doch wie gefallen Ihnen eigentlich die Buchcover der genannten Titel? Haben Sie vielleicht sogar schon einen Favoriten? Schreiben Sie uns Ihre Meinung (gerne die Kommentarfunktion nutzen), wir sind schon sehr gespannt!

Ihr Team vom Leinpfad Verlag

9783942291613

Landeier. Fränkys Traktor-Trip durch die Provinz

9783942291637

Bombenstimmung am Rosenmontag. Eine Krimisatire

9783942291590

Dicker als Blut. Ein Frankfurt-Krimi

9793942291675

Tödlicher Glühwein. 19 Weihnachtskrimis aus Rheinhessen

 

Leseprobe “Landeier. Fränkys Traktor-Trip durch die Provinz”

9783942291613

Ab sofort ist Andreas Wagners neues Buch Landeier. Fränkys Traktor-Trip durch die Provinz lieferbar. Um Ihnen einen kleinen Vorgeschmack zu geben, haben wir hier eine exklusive Leseprobe für Sie bereitgestellt. Viel Spaß beim Lesen!
Nähere Informationen zum Buch finden Sie hier.

9783942291613_leseprobe_01